Sommerliche Frozen Yogurts

Gefrorener Joghurt – auch „Frozen Yogurt“ oder „Froyo“ genannt – gilt als kalorienarme Alternative zur Eiscreme, da er anstatt mit Sahne aus Joghurt hergestellt wird. Die kühle Köstlichkeit, die ursprünglich aus England und den USA stammt, ist bereits seit 2010 auch in deutschen Supermärkten und Läden anzutreffen. Dabei lässt sich das cremige Dessert – ganz ohne Eismaschine – auch blitzschnell und individuell daheim servieren. Mit natürlichen und gesunden Toppings garniert, verspricht der „Frozen Yogurt“ auch diesen Sommer eiskalten Genuss für alle Sinne.

Zutaten und Materialien:

Erfrischend: Frozen Yogurt eignet sich als gesunde Alternative zur Eiscreme (Foto: Onat)

Erfrischend: Frozen Yogurt eignet sich als gesunde Alternative zur Eiscreme (Foto: Onat)

  • 500 Gramm Vollfett-Naturjoghurt
  • 125 Gramm (Puder-) Zucker
  • eine Prise Salz
  • für den Geschmack nach Belieben Bourbon-Vanille, Zitronensäure, Minze, Ingwer, geriebene Zitronen- oder Orangen-Schale
  • als Topping nach Belieben frische Früchte wie Beeren, Kirschen, Erdbeeren, Nüsse, Marmelade, Frucht-Soßen, -Pürees oder -Sirup
  • eine Schüssel und ein Schneebesen

Zubereitung:

Um „Frozen Yogurt“ herzustellen, bedarf es lediglich an etwas Joghurt und Zucker: Beide Zutaten in eine Schüssel geben, mit einer Prise Salz verfeinern und mit einem Schneebesen kräftig verrühren, bis die Masse cremig wird. Der Zucker sorgt nicht nur für den süßen Geschmack, sondern verhindert zugleich, dass beim Gefrieren zu große Eiskristalle entstehen. So bleibt das Dessert auch nach der Kühlung cremig-leicht.

Anschließend die Schüssel für mindestens fünf Stunden ins Kühlregal stellen, währenddessen die Masse dabei alle 30 Minuten umrühren, bis sie eine cremig-durchgefrorene Konsistenz erhält. Auch das Rühren verhindert schließlich die Bildung von großen Eiskristallen während des Kühlvorgangs.

Im Prinzip wäre die sommerliche Süßspeise bereits fertig zum Verzehr, da der Joghurt allein durch den Zucker einen süßen, beerigen Geschmack erhält. Wer mag, kann die Fruchtnote jedoch durch weitere Zutaten verstärken, indem er dem „Frozen Yogurt“ Zitronen- oder Orangen-Abrieb hinzufügt, ihn mit Vanille oder Zitronensäure abschmeckt oder ihn mit Minze, Ingwer sowie Zitronensaft um eine frische Note erweitert.

Frische Toppings sorgen dabei nicht nur kulinarisch, sondern auch optisch für Akzente: Hierbei kann – wie bereits bei der Dessert-Herstellung – gänzlich auf künstliche Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker verzichtet werden, indem man auf Früchte der Saison, Beeren, Pürees oder Nüsse zurückgreift. Der Fantasie sind bei der Zusammenstellung keinerlei Grenzen gesetzt.

Vorschau: Nächste Woche erwarten euch Tipps für das Auslandssemester auf einem anderen Kontinent.

„Sommer in aller Munde“ – Bananen-Schoko-Milchshake, Mango Lassi und Co.

Der Sommer schmeckt nach leichter Kost und erfrischenden Früchten, nach kaltem Eis und Sorbets, aber auch nach Eiskaffees, Milchshakes und fruchtigen Smoothies. Die hohen Außentemperaturen verlocken dazu, sich mit kalten Speisen und Getränken Abkühlung zu verschaffen. Dabei wird jedoch meist auf Fertigprodukte aus dem Handel zurückgegriffen, obwohl die Zubereitung sehr viel einfacher und schneller ist als gedacht. Daher verraten wir euch heute ein Rezept für fruchtige Bananen-Schoko-Milchshakes und exotische Mango Lassis, die euch garantiert nicht zum Schwitzen bringen und euch den Sommer auf die Zunge zaubern.

Drama-Banana: Bananen-Schoko-Milchshake „Bananensplit“

Schoko-Banane im Glas: Bananen-Schoko-Milchshake (Foto: Onat)

Schoko-Banane im Glas: Bananen-Schoko-Milchshake (Foto: Onat)


Zutaten für zwei Personen:

  • zwei Bananen
  • 400 ml kalte Milch
  • drei Esslöffel Kakaopulver
  • zwei Esslöffel Zucker oder Eis (Schokolade oder Vanille)

Zubereitung:

1. Die Bananen schälen und in grobe Stücke schneiden.

2. Zusammen mit der Milch, dem Kakao und dem Zucker die Bananen in einen Mixer geben, fein pürieren und gleich genießen.

3. Wer mag, kann den Zucker auch mit zwei Esslöffeln Schokoladen- oder Vanilleeis ersetzen. So wird der Milchshake cremiger.

Mango-Tango: Das indische Joghurtgetränk „Mango Lassi“

Exotisch: Das indische Joghurtgetränk Mango Lassi (© Michaela Schmidt-Meier / pixelio.de

Exotisch: Das indische Joghurtgetränk Mango Lassi (© Michaela Schmidt-Meier / pixelio.de

Zutaten für zwei Personen:

  • zwei frische Mangos oder 200 g Mangos aus der Dose
  • 400 g Joghurt
  • zwei Esslöffel Zucker
  • Zimt, Gewürznelken und Kardamom
  • Eiswürfel
  • gegebenenfalls etwas Milch oder Wasser

Zubereitung:

1. Die Mangos schälen, entkernen und anschließend in kleine Würfel schneiden.

2. Die Mangos mit dem Joghurt, dem Zucker und den Eiswürfeln in einen Mixer geben und fein pürieren.

3. Nur noch mit den Gewürzen abschmecken, gegebenenfalls mit etwas Milch oder Wasser verdünnen und eiskalt servieren.

Cream-Team: Die Kombination als Bananen-Mango-Milchshake

Fruchtig-frisch: Bananen-Mango-Milchshake (© gänseblümchen / pixelio.de

Fruchtig-frisch: Bananen-Mango-Milchshake (© gänseblümchen / pixelio.de

Zutaten für zwei Personen:

  • zwei Mangos
  • zwei Bananen
  • 400 ml Milch
  • 400 g Vanille-Joghurt
  • Eiswürfel

Zubereitung:

1. Die Mangos schälen, entsteinen und in Scheiben schneiden.

2. Ebenfalls die Bananen schälen und in Stücke schneiden.

3. Die Mangos mit den Bananen, der Milch, den Eiswürfeln und dem Vanille-Joghurt in einen Mixer geben, fein pürieren und direkt verköstigen.

Tipps:

  • Wer keinen Mixer haben sollte, kann es zur Not auch mit einem Handrührgerät versuchen. Allerdings werden dann stückigere Reste im Getränk zurückbleiben.
  • Für dauerhafte Abkühlung sollte man im Sommer übrigens auf Getränke mit Raumtemperatur zurückgreifen. Andernfalls muss der Körper nämlich die Wärmeunterschiede ausgleichen und gerät dadurch zusätzlich ins Schwitzen.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch, ob der Gel-Lack „Shelllac“ wirklich hält was er verspricht.

Blogger Bazaar – coole Tunes, kalte Drinks und entspanntes Networken

Die Stadt der Messe, die Stadt des Flughafens und jetzt auch für einen Tag absolute Modemetropole. In Frankfurt hat am letzten Samstag (26.04.2014) das Modeblogger-Event Blogger Bazaar stattgefunden. Ein Event nicht nur für Blogger, sondern auch für begeisterte Modeblog-Leser.

Ideenreich: Lisa Banholzer ist einer der kreativen Köpfe des Blogger Bazaars. (Foto: Eyecandy)

Ideenreich: Lisa Banholzer ist einer der kreativen Köpfe des Blogger Bazaars. (Foto: Eyecandy)

Die Idee des Blogger Bazaars ist, laut Lisa Banholzer von Blogger Bazaar, Blogger und modeinteressierte Blogleser live und in Farbe zusammen zu bringen. „Wir fanden es schade, dass Blogger mit ihren Lesern immer nur über das Internet im Kontakt waren und sich nie persönlich treffen konnten. Also war es unser Plan bloggers, people and brands in der Offline-Welt zusammen zu bringen.“ Seit Oktober 2013 tourt das Team mit dem Bloggerevent in der Bundesrepublik rum. Frankfurt ist die vierte Veranstaltung. „ Nach München, Hamburg und Berlin haben uns unsere Fans nach Frankfurt gelockt. Frankfurt ist eine coole und sympathische Stadt. Die Leute hier sind super locker und die Stimmung hier ist einfach spitze“, schwärmt Lisa begeistert von der Mainmetropole.

„Wir haben wirklich einen Traumjob, auch wenn wir natürlich viel Arbeit rein stecken müssen. Ein Startup direkt nach dem Studium birgt nach natürlich auch ein hohes Risiko. Aber wir machen was mit Mode, Bloggern und mit Freundinnen. Bei uns herrscht echte Frauenpower.“ Wir, das sind drei Freundinnen die nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft und des Kommunikationsdesigns ihre eigenen Ideen verwirklichen wollen. Ihre Idee, ist vor allem Modebegeisterte zusammen zu bringen, ob Blogger und Blogleser oder Blogger und Marken. So haben die drei Mädels zum Beispiel auch schon ein Bloggershooting für myclassico.com organisiert. „Das tolle an unserem Job ist auch, dass wir zu einigen Bloggern, die uns als Partner zur Seite stehen, schon echte Freundschaften aufgebaut haben und das macht auch die gute Stimmung auf unseren Events aus.“

Überraschend: Mit einem Goodiebag wurden die Besucher beschenkt. (Foto: V.Wahlig)

Überraschend: Mit einem Goodiebag wurden die Besucher beschenkt. (Foto: V.Wahlig)

Die Frankfurter-Besucher ließen sich nicht zweimal bitten und stürmten den Veranstaltungsort, das Palais Frankfurt. In großer Erwartung auf ein hautnahes Treffen mit ihren Lieblingsbloggern und der Möglichkeit die angesagten Trends gleich mit nach Hause nehmen zu können, warteten die Besucher  schon vor Beginn der Veranstaltung gespannt auf den Blogger Bazaar.

Stylisch: Vor allem die weiblichen Bloggerfans gingen auf Schnäppchensuche. (Foto: V.Wahlig)

Stylisch: Vor allem die weiblichen Bloggerfans gingen auf Schnäppchensuche. (Foto: V.Wahlig)

Das stylische Design des Palais schaffte eine coole Stimmung, die von einem DJ und vielen kleinen Überraschungen begleitet wurden. Goodiebags, Eis und Sekt verführten die Modesüchtigen zum Kaufen der Styles ihrer Blogger, die sie sonst nur über Social-Media kennen. Besonders beliebt war der Stand der Jeansfirma Mavi. Zusammen mit Bloggerstar Masha Sedgwick konnten die Besucher ihr eigenes T-Shirt gestalten. So wurde aus einem einfachen T-Shirt ein echt persönliches Kleidungsstück mit Zeug zum Fashionitem. Frei nach dem Motto „Don’t call it Flohmarkt“ gab es neben einigen wenigen Designerstücken, vor allem Kleidung der großen Ketten aus Second Hand.

Modisch: Zusammen mit Masha Sedgwick hatten die Besucher viel Spaß. (Foto: V.Wahlig)

Modisch: Zusammen mit Masha Sedgwick hatten die Besucher viel Spaß. (Foto: V.Wahlig)

„Ich hätte mir mehr erwartet und dachte ich würde ein paar coole Styles shoppen“ so eine Besucherin. Eine andere Besucherin meinte hingegen:„Ich hab gerade eine mega coole Sonnenbrille, eine Tasche und eine einzigartige Statement-Kette ergattert.“

Mehr Infos zum Blogger Bazaar findet ihr auf der Internetseite des Blogger Bazaar Teams.

Vorschau: Auch im Mai geht es modisch weiter.

Winter-Shoes gegen den Winter-Blues!

Auch wenn es der Blick nach draußen noch nicht erahnen lässt und wir bei durchschnittlich 15° Grad Celsius kürzlich eher heiße als weiße Weihnachten hatten: Der Winter kommt bestimmt. Damit gehen nicht nur Minusgrade, sondern vor allem rasch zu Eisklumpen gefrierende Füße einher. Neben dicken, von Oma mit Liebe gestrickten Wollsocken hilft dagegen nichts besser als das richtige Schuhwerk. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual – auch im Winter 2014. Face2Face gibt Suchenden die wichtigsten Kriterien mit an die Hand, die garantiert bei der Entscheidungsfindung behilflich sein werden:

1. Ästhetisch oder funktional?

Jedem Kauf voran steht in Sachen Winterfußbekleidung erst einmal ein Entweder-Oder-Dilemma.

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Erwärmen das Herz und nicht zuletzt die Füße: Gefütterte Winter-Boots (Foto: Perlowa)

Entweder tragen wir elegante, den Fuß umschmeichelnde Modelle und verzichten dabei auf das rutschfeste, optisch allerdings umstrittene dickere Schuhprofil oder aber wir entscheiden uns für Schnürstiefel, die wohl selbst auf Bergspitzen noch Wind und Wetter trotzen würden. Doch mal ehrlich, welches Fashion Victim würde sich jemals freiwillig in Wanderschuhwerk auf der nächsten Party blicken lassen? Von der Vorstellung, bei Temperaturen unter null in High Heels den Weg zum Club entlang zu schlittern, sollten wir uns in der kalten Jahreszeit allerdings ebenso verabschieden.

Winterschuhe anzuhaben bedeutet heute glücklicherweise längst nicht mehr, seine Füße zwangsläufig in klobigen Stampfern unterbringen zu müssen – der Industrie sei Dank ist das Angebot an ästhetisch ansprechenden und  zugleich praktischen Ausführungen schier unerschöpflich.

Nichtsdestotrotz scheiden sich an unserem ersten Trend, den  UGG-Boots, bereits die Geister: Böse Zungen werden behaupten, sie machten ihrer englischen Bezeichnung „ugly“, also hässlich, alle Ehre, wären weder wasserfest noch ließen sie sich auch nur ansatzweise elegant kombinieren. Doch ein Umsatz von 689 Millionen US-Dollar allein in 2008 spricht eine andere Sprache. UGGs haben sich ihren Weg mittlerweile über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland gebahnt und sind gerade an den Füßen junger Mädchen, neben Nike Air Max, seit einiger Zeit gleichsam beliebt wie die „Le Pliage“ von Longchamp in den Ellenbeugen.

Mit einem Durchschnittspreis von 200€ sind die australischen Trend-Treter, die ein bisschen an Eskimo-Schuhwerk erinnern, gewiss nicht gerade ein Schnäppchen. Doch aufgrund ihres Lammfellfutters fungieren sie als Garant für warme Füße, selbst wenn die Schlange vor der Disco einmal länger werden sollte. Gleiches gilt, am Rande erwähnt, für die etwas günstigere Alternative von  EMU  aus Schafsfell. Es lässt sich nicht leugnen, dass sie am Bein etwas wuchtig erscheinen, doch können sie zu einem über das Knie reichenden Kleid oder Rock dennoch einiges hermachen.

Und wer auf die hinzu gemogelten Zentimeter Körpergröße im Nachtleben partout nicht verzichten möchte, kann ja im Abendtäschchen Platz für ein Ersatzpaar mit hohen Hacken schaffen.

2. Boots oder Sneakers?

Wir haben soeben ein flaches Schuh-Modell für die Dame kennengelernt, das weder Turnschuh noch Stiefel ähnelt und damit ein wenig aus dem stereotypischen Raster fällt. Die meisten Winterschuhvarianten nämlich stellen uns vor die Wahl zwischen Stiefeln – als heißer Tipp gelten derzeit  Overknees  in zeitlosem Schwarz – und knöchelhohen Boots. Mit der Mode und auf Nummer sicher gehen Männlein wie Weiblein auch in diesem Winter wieder mit Chelsea-Boots. Ebenso bleiben Ankle Boots mit Schnallen, Nieten und Blockabsätzen, neben Schnürstiefeletten, deren Schnüre neuerdings einmal um den kompletten Knöchel geschlungen werden, weiterhin modische Must-Haves.

Wer es auch im Winter sportlich mag, kann sich entweder mit wetterfesten Evergreen-Modellen von Timberland oder  k1x  behelfen– diese sind vor allem in der Hip-Hop-Szene immer wieder gern gesehene Begleiter – oder aber auf  innen gefütterte Sneakers  zurückgreifen.

3. Gefüttert oder mit Einlagen?

Gefüttert ist uns das Schuhwerk nun schon des Öfteren begegnet und tatsächlich scheint es so, als führe kaum ein Weg an ihnen vorbei. Es sei denn, man greift in die Trickkiste und damit auf Echtfelleinlagen zurück. Besonders beliebt ist und bleibt Lammfell. Das bettet den Fuß nicht nur warm und kuschelig, sondern bewegt sich mit rund 7,50 € das Paar auch in einem erschwinglichen Preisrahmen. Die geschorenen Schäfchen für den Winterschuh sind in brauner und weißer Ausführung erhältlich. Wer auf tierische Anteile gänzlich verzichten möchte, schützt seine Füße mittels Aluminium-Einlagen  vor Kälte. Diese isolieren Frost und vertreiben zugleich Fußgeruch.

Und es gibt noch einen weiteren Vorteil von Einlagen gegenüber eingenähtem Innenfutter: Sie sind weniger anfällig für Schmutz. Das Schuhinnere zu reinigen erweist sich im Übrigen als lästige, langwierige Angelegenheit – wer Pech hat, schrubbt am Ende zum Dank sogar noch Löcher in die Futterschicht.

Apropos schrubben: Im Winter sind auf Lederschuhen sogenannte Wasserränder nicht selten unliebsame Begleiterscheinungen. Als verlässliche Helfer dienen Schuhcremes und Polituren.Wer Präventionsarbeit leisten möchte, ist mit speziellen Imprägnierungssprays gut beraten. Diese sind nicht nur sanft zu nässeempfindlichen, helleren Ledern wie Velours oder Wildleder, sondern auch wasserabweisend. Das Material selbst pflegen sie dabei allerdings nicht.

4. Preiswert oder kostspielig?

Beim Winterschuh-Kauf sollte eindeutig auf die goldene Regel „Qualität statt Quantität“ vertraut und ruhig einmal tiefer in die Tasche gegriffen werden. Schließlich wollen wir den Schuh ja nicht nach einem Winter schon wieder ausrangieren müssen. Hier lohnt sich also eine nachhaltige Investition. Lederwaren halten oft, was sie versprechen, nämlich, dass sie die Füße vor Nässe und Frost schützen.

 5. Online-Shop oder Lieblingsladen?

Beides! SALE  haben sich schließlich nicht nur die Innenstädte, sondern genauso auch die Warenzusteller unseres Vertrauens auf die Fahnen geschrieben. Ob einen Klick entfernt bei Mirapodo oder doch bei einem ganz und gar analogen, samstäglichen Shopping-Trip – auf jeden und jede dürfte irgendwo dort draußen das passende Paar warten. Es versteckt sich nur unweit vom nächsten Tiefdruckgebiet.

Vorschau:  In der nächsten Woche begeben wir uns auf Trend-Suche für die Frau finden allerhand Kleidsames für Sie in 2014.

Do-It-Yourself-Projekt: Dekorieren mit Schokolade

Ob nun auf Eiscreme, Torten oder Früchten – überall kommt die süße Verführung zum Einsatz. Als I-Tüpfelchen bei Desserts und Gebäck eingesetzt, bringt sie nicht nur die Schokolade selbst zum Schmelzen. Zu Rosen getarnt, als Schalen verwendet oder in eine Dekorpaste verwandelt – unendlich sind die Einsatzmöglichkeiten, sodass der Kreativität freien Lauf gelassen werden kann. Die Tipps&Tricks-Redaktion stattet euch mit dem nötigen Know-How aus, um die nächste Schokoladenkreation zum optischen Meisterwerk werden zu lassen.

Formidabel: Schokolader ist ein Klassiker unter den Dekorationen (© gänseblümchen / pixelio.de)

Formidabel: Schokolader gilt als wahrer Klassiker unter den Dekorationen (© gänseblümchen / pixelio.de)

1. Filigran: Muster aus Schokolade
Vor allem Dekorationen aus Schokolade nehmen im Supermarkt große Regalreihen ein. Neben einfachen Spänen und Streuseln verzücken besonders aufwendige Dekorationen und Verzierungen das Auge. Diese kann man dabei ganz einfach selbst herstellen: Eine Folie, ein Gefrierbeutel oder eine Klarsichtfolie als Unterlage verwenden und mit geschmolzener Kuvertüre bespritzen. Für feine Strukturen wie Gitter oder Schnörkel, aber auch für schokoladige Schriftzüge, bietet es sich an, die geschmolzene Nascherei vorher in einen Spritzbeutel zu füllen. Wer keinen daheim hat, kann sich welche aus Gefrierbeuteln basteln: Die flüssige Schokolade in diese einfüllen und eine Ecke abschneiden. So lassen sich selbst feinste Muster leicht kreieren.

Originell: Schokoladen-Streifen lassen sich schnell und einfach herzaubern (© petplei / pixelio.de)

Originell: Schokoladen-Streifen lassen sich schnell und einfach herzaubern (© petplei / pixelio.de)

Wer wiederum Struktur in die Schokolade bringen möchte, kann beispielsweise mit Luftpolsterfolie kleine Wunder vollbringen: Schokolade über der untergelegten Fläche verteilen, mit einem Messer glatt streichen und die Luftpolsterfolie leicht aufdrücken. Nachdem alles fest geworden ist, die Folie wieder entfernen und auf Wunsch die entstandenen Vertiefungen befüllen.

2. Essbarer Tuschkasten: Färben von Schokolade
Die Sorten Zartbitter, Vollmilch und Weiße Schokolade stellen für viele die einzigen Farbvarianten dar. Dabei lässt sich Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe zu allerlei Farbenpracht verschmelzen. Wichtig ist hierbei, dass Farbe auf Ölbasis verwendet wird. Die meisten Lebensmittelfarben im Supermarkt sind auf Wasserbasis und müssen erst mit Flüssigkeit in Verbindung kommen. Da dies bei Schokolade aber tabu ist, lösen sich die Farbpigmente in dieser gar nicht erst auf. Die fettlösliche Alternative wiederum lässt sich im Fachhandel oder im Internet bestellen und mit weiteren Farben, ähnlich wie bei einem Tuschkasten, mischen. Hierfür einfach weiße Kuvertüre schmelzen, mit einigen Tropfen der Lebensmittelfarbe versehen und kräftig umrühren, bis sich die Farbe gut verteilt hat.

Bunt: Ein mit gefärbter Schokolade bestrichener Kuchen (Foto: Onat)

Bunt: Ein mit gefärbter Schokolade bestrichener Kuchen (Foto: Onat)

3. Vincent van Choc: Malen mit Schokolade
Nachdem nun komplette Farbpaletten mit Kuvertüre möglich sind, können diese auch für ganze Bilder und Malereien genutzt werden. Hierfür erneut eine Folie als Unterlage benutzen und die Schokolade in Spritzbeutel füllen. Wer seinen künstlerischen Fähigkeiten nicht ganz traut, kann eine ausgedruckte oder angefertigte Bildvorlage unter die Folie legen und diese mit der flüssigen oder gefärbten Schokolade nachmalen. Ist selbst der Spritzbeutel als Pinsel nicht fein genug, kann man auf einen Zahnstocher zurückgreifen.

Vorschau: Nächste Woche stellen wir euch im sechsten Teil der asiatischen Essensreihe eine japanische Weihnachtstorte vor.

Asiatisches Essen, Teil 5: Sesam- und Grüntee-Eis

Als Land der aufgehenden Sonne bekannt, hat Japan vielerlei exotische Delikatessen zu bieten, wenn es um Eiscreme geht. Mögen Kreationen wie Knoblauch und Spinat für Europäer auch befremdlich wirken, so garantieren sie doch eine einmalige Erfahrung. Wer nicht zu viel riskieren möchte, kann sich als Eis-Einsteiger an Kreationen wie Sesam und Grüntee wagen. Nicht grundlos gelten diese Sorten als äußerst beliebte Geschmacksrichtungen in der Heimat des Lächelns.

Erfrischend anders: Japanische Eissorten(© birgitH / pixelio.de)

Erfrischend anders: Japanische Eissorten(© birgitH / pixelio.de)

Zutaten und Materialien für ein Liter Sesam-Eis:

  • 700ml Milch
  • 250ml Sahne
  • 150g Zucker
  • vier Esslöffel Sesam
  • vier Eigelb
  • eine Pfanne, ein Mörser, ein Topf, ein Löffel

1. Den Sesam kurz in einer ungefetteten Pfanne rösten und mit dem Mörser zerstoßen.

2. Nun den Sesam mit 100 Gramm Zucker, der Milch und der Sahne solange in einem Topf kochen, bis der Zucker sich aufgelöst hat.

3. Die übrigen 50 Gramm Zucker dem Eigelb hinzufügen und alles cremig schlagen.

4. Das gezuckerte Eigelb anschließend in den Topf dazugeben und solange mit der Flüssigkeit verrühren, bis diese eindickt.

5. Die Masse abkühlen lassen und im Gefrierfach für fünf Stunden fest werden lassen. Dabei sollte das Eis jede halbe Stunde durchgerührt werden, damit sich keine großen Eiskristalle bilden.

Zutaten und Materialien für ein Liter Grüntee-Eis:

  • 200ml Milch
  • 200ml Sahne
  • 100g Zucker
  • 10g Matcha (grüner Pulvertee)
  • zwei Schüsseln, ein Löffel

1. Zucker und Matcha in einer Schüssel vermengen. Nach und nach Milch unterrühren und gut durchrühren.

2. In einer weiteren Schüssel die Sahne steif schlagen und zur Flüssigkeit hinzugeben.

3. Alles miteinander verrühren und das Gemisch im Gefrierfach für fünf Stunden fest werden lassen. Auch dieser Gaumenschmaus muss jede halbe Stunde durchgerührt werden, um große Eiskristalle zu vermeiden.

Vorschau: Nächste Woche stellt euch Face2Face den Beruf des Filmemachers vor.

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Weitere Serienteile:
Teil 1: Karepan
Teil 2: Onigiri
Teil 3: Frühlingsrollen
Teil 4: Wan Tan
Teil 6: Japanische Weihnachtstorte

Unter der Sonne Hamburgs

Sie tanzen unter der Sonne: Hamburg ist berühmt für seine Open Air Partys. (Foto: Güngör)

Per Email bekommt man eine der wichtigsten Daten fürs Wochenende zugeschickt: Die Angabe des Platzes, an dem der nächste Open Air Rave startet. Ein Highlight dieser Stadt, fast schon eine Kultur unter den jungen Erwachsenen, ein überwältigendes Erlebnis. Unter der Sonne Hamburgs sind wir alle gleich, sind wir alle eins.

Kaum ist die Sonne am untergehen und der Feierabend wird eingeleitet, plant man sich die Open Airs zusammen. An einem Wochenende kann es bis zu acht Open Airs geben, die sich über Samstag und Sonntag ziehen. Sie finden immer an einem abgelegenen Ort statt und man muss weit fahren und dazu immer noch ein gutes Stück laufen. Das liegt vor allem daran, dass diese Open Airs ohne Genehmigung stattfinden und die Organisatoren ohne große DJs und reiche Sponsoren abläuft. Doch der Weg lohnt sich immer.

Die Sonne strahlt über den Himmel. Die Musik hört man schon in weiter Entfernung auf dem Weg zum Open Air und die Massen strömen ihr entgegen. Es sieht aus wie eine Pilgerreise, doch soll in dem Fall keine Göttlichkeit verehrt werden, sondern die Musik und die Menschen, die sie mit ihren Händen und Stimmen? schaffen.

Angekommen werden erst einmal die Picknickdecken ausgebreitet, das kalte Bier wird in die Mitte gelegt, geöffnet und nach dem Anstoßen, getrunken. Im Vordergrund läuft die Musik und die ersten Menschen tanzen bereits. Der DJ ist nicht immer bekannt, das stört aber weder den DJ selbst noch die Besucher, die zu seiner Musik tanzen, denn darum geht es. Die Beats dröhnen und die Füße versinken im künstlich angelegten Sandstrand, der Himmel ist blau und die Tanzenden scheinen sich unendlich frei zu fühlen.
Das Gefühl von Freiheit ist es nämlich, was die Menschen zu diesen Open Airs treibt. Für dieses Gefühl kommen sogar einige von weit außerhalb Hamburgs.

„Es ist so toll hierher zu kommen, es ist warm, es gibt was zu trinken und sogar Eis und man lernt viele nette Menschen kennen. Ich liebe es einfach“, sagt die Besucherin Rabea (22).

Die Stimmung ist ausgelassen und locker. Es gibt keine Randale, keine Pöbeleien, niemand dreht durch. Auch auf die Umwelt wird bei solchen Open Airs geachtet. Zwischendurch stoppt die Musik, damit die tanzende Meute ihren Müll in Müllsäcke räumen kann, denn trotz dessen, dass alles ohne Genehmigung stattfindet, legen die Veranstalter sehr großen Wert darauf, dass alles ordentlich bleibt. Der Spaß und die Freude hällt Stunden an und es kommen immer mehr Besucher. Ein Gemisch aus Jugendlichen, jungen Erwachsenen und der älteren Generation, die im Rahmen eines Fahrradausflugs zum Open Air stößt, feiert zusammen.

Irgendwann passiert es aber doch und die Polizei erfährt von dem Open Air. Doch auch dann entsteht keine Panik. Die Musik geht aus, die Feiernden sammeln ihren restlichen Müll und auch die übrigen Getränke ein und pilgern in aller Ruhe und Zufriedenheit zum nächsten Open Air.
Es wirkt wie eine endlose Reise von der einen Parallelwelt zur nächsten und der Spaß wiederholt sich. Ein großes Plus, das für Hamburg und den näher rückenden Sommer spricht.

Vorschau: Und kommende Woche findet ihr an dieser Stelle einen Beitrag zum Thema Musik und Fernsehen.

Eiszeit

Vielfalt: Jedes Jahr gibt es neue Eissorten (©Klaus Steves/pixelio.de)

Für reine Beobachter ist es ein Spektakel sondergleichen. Kaum berühren die ersten warmen Strahlen die Erdoberfläche, steigt das Thermometer in den zweistelligen Bereich, sind die ersten Röcke und armfreie Oberteile in den Straßen auszumachen, sammeln sich Naschkatzen zu riesigen Schlangen. Und diese Schlangen belagern nicht etwa die Süßigkeitenregale in den Kaufhäusern oder Confisserien – nein, sie suchen gezielt nach den frisch geöffneten Eisdielen. Denn was wäre Sonnenschein ohne Eis?

Das Schauspiel ist gerade wieder zu beobachten. Die ungewöhnlich hohen Temperaturen des März waren ein Glück für alle Eisdielenbesitzer. Bei unser Lieblingseisdiele drehte mein Verlobter zehn Minuten Kreise, ehe er einen Platz fand, an dem er parken konnte. Die Schlange davor blockierte die halbe Straße – wie zu Hochsommerzeiten. Erstaunlich ist, dass das Interesse an Eis in den ersten Frühlingstagen groß ist, dann abebbt und erst zum Hitzesommer wieder steigt. Obwohl – allzu ungewöhnlich ist es nicht. Immerhin mussten wir die Winterpause über auf unsere frischen Lieblingseissorten verzichten, nun können wir uns auf sie stürzen und im Sommer, wenn nichts anderes mehr Abhilfe schaffen kann, wieder darauf zurückgreifen.

Selbstgemacht: Wassereis ist ideal an heißen Tagen und macht sich in der Kühltruhe fast von selbst (© Gänseblümchen/pixelio.de)

Jedes Jahr etabliert sich dabei eine, selten zwei, Modeeissorten. Vor einigen Jahren war es „Cookies“, das mit cremigem Milcheis und schokoladigen Stückchen Keksteig imitieren soll und das heute noch mein Favorit ist. Letztes Jahr entdeckte ich „Snickers“, mit ganzen Erdnüssen. Das war dann eher ein Fall für meine Mutter und meinen Verlobten. Auch erstaunliche Sorten fallen immer wieder auf. Im letzten Sommer fand ich ausgerechnet bei unserer Lieblingseisdiele die Sorte „Red Bull“ und gleich war meine Lust auf Eis um einiges gemildert. Auf die neue Kreation für 2012 bin ich schon gespannt und male mir aus, was da alles auf uns zukommen könnte. Vielleicht mal ein scharfes Wasabi-Eis, oder grün-gelbe Sternfrucht. Um dem Vampir-Trubel gerecht zu werden wäre doch ein blutrotes Eis mit allerlei eisenreichen Fruchtsorten die Idee. Holunderblüteneis klingt interessant, oder Physaliseis. Brownieeis, Donauwelleneis, Salzwassereis – die Möglichkeiten sind ebenso grenzenlos wie fragwürdig. Allerdings hätte ich persönlich auch nicht geglaubt, dass sich „Red Bull“ verkauft, oder „Zimt“, „Sesam“ und „Pfefferminz“. Über Geschmack lässt sich schließlich streiten und nur wer probiert hat, kann sich eine Meinung bilden.

Immerhin sind die Mischungen, die in der Kühltheke der Supermärkte liegen auch nicht von schlechten Eltern. Manche sind so lange geschüttelt und gerührt worden, dass in 250g Eis gleich mal 100g Luft enthalten sind. Die schmelzen nicht nur auf der Zunge dahin, sie schmelzen im Magen gleich weiter. Für mich sind diese luftigen Erlebnisse allerdings nichts, zu viel Schaum und mein Eisgenuss endet jäh auf dem Klo in weniger appetitlicher Pose. Aber auch hier gilt jedem das Seine. Die Marke „Ben & Jerry‘s“, die sich nicht nur dank „How I Met Your Mother“ und anderen amerikanischen Serien und Filmen zur Stil- und Kulteismarke hocharbeiten konnte, scheint mir aber manche Eisdielenbesitzer ganz schön zu inspirieren. Immerhin gab es da „Cookie Dough“ lange bevor unser Eisladen an die neue Kreation dachte und die Becher von „Ben & Jerry’s“ sind mir immer noch die liebsten in meinem Kühlfach. Was manche gar nicht wissen, aber zum Ruf von „Ben & Jerry‘s“ dazugehört ist, dass die Firma auf Fairtrade und Nachhaltigkeit setzt, versucht Klimaneutral zu arbeiten und eine eigene Stiftung ins Leben gerufen hat, um unterschiedliche Non-Profit-Organisationen zu unterstützen.

Wenn es aber mal schnell gehen muss und der Weg zu Supermarkt oder Eisdiele nicht möglich ist, schadet es nichts, selbst etwas Eis machen zu können. Ob einfaches Wassereis, indem der Lieblingssaft in Portionsbehältern wie dem von „Quiero“ eingefroren wird, Joghurteis, wenn stattdessen der Joghurtbecher mit Stil versehen und in die Kühltruhe gesteckt wird, selbstgemachtes Sorbet oder Milcheis – eigentlich geht alles. Wer sich dazu noch eine richtige Eismaschine zulegen will, sollte sich vorher informieren, denn nicht jede Eismaschine hält was sie verspricht, und der Mensch ist ein anspruchsvolles Wesen. Im Internet gibt es da reichlich Ratschläge, auf Blogs, bei Rezept– und Ratgeberseiten. Und wenn ihr trotzdem kein Eis selbst machen, euren individuellen Geschmack aber kreieren wollt, lohnt sich ja vielleicht ein Besuch auf „Eiscreme selber machen“, wo nicht nur Tipps für zuhause angeboten werden, sondern online neue Kreationen möglich sind. Und am Schluss bleibt immer viel Spaß beim Schlecken und Eisentdecken.

Vorschau: Sascha schreibt nächste Woche über das April-Wetter und die passende Kleidung.

Preview: April 2012

Pünktlich zum Kinostart von „Türkisch für Anfänger“ gab uns Hauptdarstellerin Josefine Preuß ein Interview. Neben dem Verlauf der Dreharbeiten, verriet sie uns ihre ganz persönliche Relativitätstheorie der Liebe. Seinem Unmut über die Zurückhaltung der Studierenden angesichts der ungerechten Bildungssituation machte Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Linkspartei, am Donnerstag, 15. März, bei einem Vortrag an der Universität Mannheim und im Anschluss mit zwei unserer Journalisten Luft.

Obwohl der Ruf des Monats etwas anderes sagt, wissen wir doch ganz genau, was wir im April wollen: Euch, liebe Leser, unterhalten und informieren. Und zwar mit folgenden Themen:

Bestsellerautor Rafik Schami wird der FilmKunstKultur-Redaktion Rede und Antwort stehen. Nach Themen wie Krimidinner und Schamkomplexen, widmen sich die Face2Face-Kolumnisten im April unter anderem dem Thema Speiseeis. Eine Trendprognose für das Jahr 2012, die in Zusammenarbeit mit dem Berliner „VooStore“, erwartet euch in der Moderubrik. Die gesamte Musikredaktion war nur für euch auf der Musikmesse Frankfurt unterwegs und hat die Highlights für euch zusammengestellt. Das Panorama wartet mit einem weiteren Teil der neuen Serie „Verkannte Berufe – stille Helden des Alltags“ auf; außerdem wird in Form eines Portraits das Thema Palliativmedizin aufgegriffen. In der Reiserubrik folgen Berichte zu St. Louis und die türkische Woche in Ludwigshafen. Die Sportredaktion blickt zurück auf die Eishockey Playoffs und gibt einen Ausblick auf die kommende WM. Eine besondere Form der Tierostheopathie wird in der Tier&Umweltrubrik vorgestellt und in der Tipps&Tricks-Rubrik erfahrt ihr wie ihr leckere Erdnussbutter-Cookies backen könnt.

Laufende Gewinnspiele:
Bis Samstag, 7. April, habt ihr noch die Chance eine von zehn Autogrammkarten von „The Voice of Germany“-Finalist Max Giesinger zu gewinnen. Weitere Infos findet ihr HIER.

Neue Rubrik auf Face2Face – ihr seid gefragt!
Du schreibst gerne Gedichte oder Kurzgeschichten? Bist sprachlich gewandt und kreativ? Dann schick uns deine Texte! Ab Juni wird eine Literaturrubrik das „Face2Face“-Angebot komplettieren. Wenn auch du deine Texte den „Face2Face“-Lesern präsentieren möchtest, schreib einfach eine E-Mail mit einer kurzen Beschreibung deiner Person und deiner Qualifikation an eva-maria.obermann@face2face-magazin.de. Wir freuen uns auf deinen Beitrag!

„Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“

Sind wir mal ganz ehrlich: Haben wir uns diesen Sommer wirklich so vorgestellt?

Dass sich der Sommer gerade nicht von seiner besten Seite zeigt, ist offensichtlich. So war zeitweise im Norden Deutschlands ein Weiterkommen ohne Gummistiefel und anständiger Regenkleidung nicht mehr möglich, in der Eifel hat man schon fast wieder die Herbstpullover aus der hintersten Ecke des Schranks auskramen können und im Schwarzwald hat es – wenn es dann mal geregnet hat – gleich ein ordentliches Unwetter gegeben. Ab und an hat die Sonne dann mal hinter einer Wolkenschicht hervorgelugt, um gleich darauf von der nächsten Wolkenschicht wieder verschlungen zu werden. Fazit: Unser Wetter spielt verrückt – gut, ich gebe zu, das ist nichts Neues – und seit die Klimaveränderung zu einem ernsthaften Thema geworden ist, erst recht nicht mehr, aber gerade in diesem Sommer fällt es doch krass ins Auge.
Ich meine, schauen wir uns doch mal unser Wetter an – da fragt man sich doch, wo der Sommer geblieben ist. Was ist mit den heißen Tagen, an denen wir einfach nur am See oder im Schwimmbad liegen und nichts tun wollen? An denen uns nur die Lust nach Eis und Abkühlung im kalten Nass dazu bewegen, mal aufzustehen und ein wenig umherzulaufen? Es ist irgendwie nicht von der Hand zu weisen, egal, wie man es auch dreht und wendet: Irgendwie fehlt uns diesen Sommer etwas.

Die Ruhe vor dem Sturm: Noch kann der Schirm zubleiben... (Foto: Zander)

Die Ruhe vor dem Sturm: Noch kann der Schirm zubleiben... (Foto: Zander)

Und damit ist garantiert nicht der Regenschirm gemeint, den ich seit geraumer Zeit jedes Mal in meine Tasche stopfe, wenn ich unterwegs bin. Denn man weiß nie, wann der Himmel das nächste Mal sämtliche seiner Schleusen öffnet und alles regelrecht ins Wasser fällt. Da will ich dann doch lieber abgesichert sein, statt eine Erkältung der fiesen Art zu riskieren. Wenn also kein sommertypisches Wetter – falls es so etwas überhaupt gibt – mit was haben wir es momentan dann zu tun? Ganz einfach: Wir begnügen uns gerade mit einem imposanten Wechsel aus heiter über wolkig bis hin zu unwetterartig – und das meistens an einem einzigen Tag! – und Temperaturen, die wohl eher in das Frühjahr oder in den Herbst gehören als in den Sommer. Es ist nass, kühl und wenn die Sonne sich mal blicken lässt, seufzt fast jeder voller Freude auf und versucht ein Stück ihrer Wärme in sich zu speichern. So sieht es aus. Auf der anderen Seite könnte es auch schlimmer sein. Bilder von der Hitzeperiode in den USA sprechen da Bände.
Außerdem gibt der Wetterdienst für die kommenden Tage eine kleine Entwarnung: Wer es noch nicht weiß, es sieht gar nicht mal so schlecht aus. Eine Radtour mit Picknick oder ein leckeres Eis in der Sonne dürften auf jeden Fall drin sein. Denn die Temperaturen steigen wieder, es bleibt weitgehend trocken und die Sonne gibt sich auch öfter die Ehre – na, wenn da keine sommerlichen Gefühle in einem aufkommen, weiß ich auch nicht…
Andererseits ist das schlechte Wetter auch gar nicht so dramatisch, wenn man nur die richtige Einstellung hat. Ich gebe zu, das ist nicht ganz so leicht, wenn man aus dem Fenster schaut – wissend, dass es eigentlich warm sein sollte – und es gießt in Strömen, gewittert vielleicht oder stürmt. Aber warum sich von einer Laune der Natur, an der wir nichts ändern können, die ganze Stimmung kaputt machen lassen? Es kommen doch noch mehr Tage – und vielleicht werden die ein bisschen sonniger. Ein goldener Herbst hat doch aus seine Reize.
Aber damit das Gemüt bis dahin nicht in Melancholie und Wehmut verfällt, weil unsereins eben nicht im Freien schwimmen gehen oder in der Sonne in seinem Lieblingscafé einen Cappuccino trinken kann, sollten wir uns vielleicht einfach an dem Sommerhit der WiseGuys orientieren. Die haben nämlich schon erkannt, was wir vielleicht noch so vergebens suchen: „Es ist Sommer, egal, ob man schwitzt oder friert, Sommer ist, was in deinem Kopf passiert. Es ist Sommer, ich hab das klar gemacht, Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.“

In diesem Sinne: Packt die trübsinnige Laune ein und stellt den Kopf auf Sommer 😉

Eure Lea