Do-It-Yourself-Projekt: Häkel- und Spitzendecken-Teelichter

„Mutterliebe altert nie“, weiß der Volksmund. Dennoch sind Alter und Muttertag untrennbar miteinander verknüpft: Die jüngere Generation zeugt der älteren durch Worte, Gesten und Geschenke ihre Liebe und Wertschätzung. Symbolisch lässt sich dieses Thema auch beim Muttertags-Geschenk aus Häkel- und Spitzendecken-Teelichtern aufgreifen: Während das Licht und der Kerzenschein der Teelichter die Zukunft weisen, bietet der Dekorationsstoff den Charme vergangener Tage. „Upcycling“ heißt das englische Zauberwort, bei dem man die altmodisch scheinenden Deckchen durch Wieder- und Weiterverwertung in neuem Gewand kleidet.

Benötigte Materialien für die Teelichter:

Aus Alt mach Neu: Teelichter aus Häkel- und Spitzendecken (Foto: Onat)

  • Häkel- und Spitzendeckchen
  • Luftballons in der Anzahl der Decken
  • Gläser oder Tassen in der Anzahl der Decken
  • eine Nadel
  • etwas Zeitungspapier
  • Gummibänder in der Anzahl der Decken
  • Spezialkleister aus dem Baumarkt

Vorgehen für die Teelichter:

1. Zunächst den Kleister nach Packungsanweisung zubereiten und die Bastelunterlage mit Zeitungspapier auslegen, damit dieser sich nicht auf den Möbeln festsetzt.

2. Die Luftballons aufblasen, zuknoten und so auf die Öffnung der Gläser und Tassen platzieren, dass sie festen Halt haben.

Fest fixiert: Trocknende Teelichter aus Häkel und Spitze (Foto: Onat)

3. Die Spitzendeckchen in den Kleister tunken und auswringen. Dadurch erhalten die Decken genug Kleister zum Kleben, wohingegen der überschüssige Rest abfließt und Klebereste vermieden werden. Wer mag, kann dabei auch Handschuhe tragen, um die Hände sauber zu halten. Der Kleister lässt sich im feuchten Zustand aber auch problemlos mit Wasser abwaschen.

4. Die klebenden Decken auf die Luftballons legen, mit einem Gummiband fixieren und trocknen lassen.

5. Nun die ausgehärteten Häkel- und Spitzendecken von ihrer Befestigung befreien: Hierfür einfach die Gummibänder abziehen und mit einer Nadel die Luftballons aufplatzen lassen beziehungsweise entfernen.

6. Sollten die Teelichter trotz des Gewichts der Kerzen nicht gut auf Unterlagen stehen, so lässt sich der Boden durch etwas Druck leicht ebnen.

Do-It-Yourself-Projekt: Fotos als Holzprint

Porträts, Panoramen oder Momentaufnahmen – im Nu lassen sich durch die Linse flüchtige Augenblicke dauerhaft auf Fotos festhalten. So kreativ, wie man dabei mit der Kamera umgeht, lässt sich ebenso mit dem Motiv verfahren: ob nun im Album verwahrt, auf Leinwand gemalt oder als Seife getarnt. Selbst bei der Reproduktion bieten sich außergewöhnliche Möglichkeiten, die Bilder zu verewigen. Daher verrät die Tipps&Tricks-Redaktion, wie sich Fotos ganz einfach als Holzprint auf unterschiedlichste Materialien übertragen lassen.

Benötigte Materialien:

Kinderleicht: Mit nur wenigen Mitteln lassen sich Fotos auf Holz übertragen (Foto: Onat)

  • Holz – alternativ glatte und helle Unterlagen, Größe und Breite spielen dabei keine Rolle
  • Photo Patch Transfermedium aus dem Kreativ-, Hobby- oder Bastel-Bedarf
  • Laser- oder Tintenstrahl-Drucker – alternativ ein horizontal gespiegelt ausgedrucktes Motiv
  • ein Schwamm
  • Wasser

Vorgehen:

  1. Das gewünschte Motiv mit einem Laser- oder Tintenstrahldrucker horizontal gespiegelt ausdrucken. Die Spiegelung lässt sich mit wenigen Klicks in Bildbearbeitungsprogrammen sowie bei Windows Paint bewerkstelligen.
  1. Den fett- und staubfreien Untergrund mit einem Schwamm reichlich mit dem Transfermedium Photo Patch bestreichen. Als Material eignen sich dabei vor allem helle und glatte Oberflächen wie Holz, Glas, Keramik oder Stoff.
  1. Auch das ausgedruckte Bild mit einem Schwamm mit genügend Photo Patch versehen.
  1. Zügig beide Teile aufeinanderlegen, fest andrücken und glattstreichen.
  1. Das Photo Patch anschließend für mindestens eineinhalb Stunden – bestenfalls mehrere Stunden, beispielsweise über Nacht – trocknen lassen.

    Dekorativ: Fotos als Holzprint (Foto: Onat)

  1. Nun mit einem angefeuchteten Schwamm das Papier vorsichtig abrubbeln. Dabei sollten das Motiv und der Schwamm stetig mit Wasser benetzt werden, damit sich lediglich die obere Papierschicht auflöst.
  1. Zum Schluss den Holzprint trocknen lassen und mit einer weiteren Schicht Photo Patch – mit dem Schwamm aufgetragen – wasserfest versiegeln.

Vorschau: Am Sonntag, den 9. April, bietet die Tipps&Tricks-Redaktion Starthilfe für alle, die auf eine vegane Ernährung umstellen möchten.

Do-It-Yourself-Projekt: Spitzen-Pfannkuchen

Da Liebe – wie der Volksmund weiß – durch den Magen geht, beginnt der Valentinstag bereits am Frühstückstisch: Wie essbare Spitze präsentieren sich die Valentins-Pfannkuchen, die einen Hauch von Nichts versprühen. Auch wenn hierbei auf vegane Vertreter zurückgegriffen wurde, lassen sich jegliche Lieblings-Rezepte in Spitzen-Pfannkuchen verwandeln. Die Tipps&Tricks-Redaktion verrät, wie ihr dabei nichts anbrennen lässt.

Zutaten und Materialien für Spitzen-Pfannkuchen:

Ein Hauch von Nichts: Spitzen-Pfannkuchen (Foto: Onat)

Ein Hauch von Nichts: Spitzen-Pfannkuchen (Foto: Onat)

  • 300 Gramm Mehl
  • drei Esslöffel Zucker
  • zwei Teelöffel Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 500 Milliliter Wasser
  • nach Belieben Vanillezucker und Zimt
  • eine Gabel, ein Schneebesen, eine Pfanne samt Pfannenwender
  • Spritztüten oder angeschnittene Gefrierbeutel

Zubereitung der Spitzen-Pfannkuchen:

1. Das Mehl, den Zucker, das Backpulver und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und mit einer Gabel kurz miteinander verrühren.

2. Anschließend das Wasser hinzugeben und so lange mit einem Schneebesen verrühren, bis ein gleichmäßiger, geschmeidiger Teig daraus entsteht. Sollte dieser zu flüssig sein, kann etwas Mehl – bei zu festem wiederum Wasser – hinzugefügt werden. Etwas Vanillezucker und Zimt versüßen dabei den Geschmack der Pfannkuchen.

3. Die Herdplatte auf eine niedrige Stufe stellen und eine beschichtete Pfanne darauf erhitzen. Am einfachsten gelingt die essbare Spitze nämlich ohne Öl oder Butter.

4. Derweil den Teig in eine Spritztüte oder einen eingeschnittenen Gefrierbeutel füllen und die Motive direkt in die warme Pfanne zeichnen. Hierbei mit den äußeren Rändern beginnen. Während diese über der Herdplatte fest werden, lassen sich die inneren und äußeren Verzierungen – ganz ohne Zerlaufen – problemlos anbringen.

5. Mit einem Pfannenwender vorsichtig den ausgehärteten Spitzen-Pfannkuchen vom Boden schaben und auf beiden Seiten goldbraun braten.

Vorschau: Nächste Woche gibt es Tipps zum Packen von Handgepäck.

Cremiger Spekulatius-Aufstrich

Auch wenn das Weihnachtsfest im Vergangenen liegt, finden sich in dem einen oder anderen Haushalt heute noch Süßigkeiten, die uns sonst nur der Winter beschert. So versüßen Lebkuchen, Zimtsterne und Spekulatius die Adventszeit, während Schokoladen-Weihnachtsmänner vermeintlich zu Osterhasen eingeschmolzen werden. Das übrige Weihnachtsgebäck lässt sich dabei als Spekulatius-Aufstrich mindestens ebenso verlockend in neue Formen bringen.

Zutaten und Materialien:

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

  • 150 Gramm Spekulatius
  • 100 Milliliter Kondensmilch
  • zwei Esslöffel Honig
  • gemahlene Gewürze wie Zimt, Vanille, Nelken und Koriander
  • 30 Gramm weiche Butter
  • zwei Schüsseln, ein Schneebesen, ein Mixer oder ein Nudelholz samt Gefrierbeutel

Zubereitung:

  1. Die Spekulatius in einer Schüssel mit einem Mixer fein zerbröseln. Alternativ können die Kekse in einen Gefrierbeutel getan und mit einem Nudelholz zerstampft werden. Je pudriger die Krümel werden, desto cremiger wird der Spekulatius-Aufstrich. Etwas knuspriger wird die Creme wiederum durch gröbere Brösel.
  1. Die Kondensmilch, den Honig und die weiche Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Anschließend mit etwas Zimt, Vanille, Nelken und Koriander würzen.
  1. Die Spekulatius-Krümel in die Schüssel hinzugeben und kräftig verrühren, bis eine gleichmäßige Creme daraus entsteht. Lagern lässt sich der Aufstrich am besten in wiederverschließbaren Gläsern.

Do-It-Yourself-Projekt: Silvester-Geschenke für Party-Gänger

Bunt gemischt: Silvester-Geschenke (Foto: Onat)

Bunt gemischt: Silvester-Geschenke (Foto: Onat)

Neben der alljährlichen „Dinner for One“-Ausstrahlung und unzähligen Jahresrückblicken im Fernsehen darf eine feucht-fröhliche Feier zum Jahreswechsel nicht fehlen. Während das neue Jahr mit einem Glas Sekt willkommen geheißen wird, lassen sich die Gäste mit individuellen Präsenten verabschieden. Kleine Silvester-Geschenke erhalten schließlich nicht nur die Freundschaft, sondern erinnern – auch nach dem hoffentlich guten Rutsch – an die gemeinsame Zeit. Daher verrät die Tipps&Tricks-Redaktion, was bei keiner gelungenen Überraschung fehlen darf.

Die Verpackung:

Kreativ verpackt: Auch die Optik soll bei Silvester-Geschenken nicht zu kurz kommen (Foto: Onat)

Kreativ verpackt: Auch die Optik soll bei Silvester-Geschenken nicht zu kurz kommen (Foto: Onat)

Das Auge schenkt mit: Ob die Silvester-Geschenke als Stimmungsgarant oder als Notfallset gegen Feier-Blessuren dienen sollen – richtig verpackt können bereits aus Kleinigkeiten wahre Hingucker werden. Die individuellen Präsente können den Gästen entweder als Wundertüten getarnt, in Erste-Hilfe-Taschen gesteckt oder in handlichen Kinderkoffern gereicht werden. Auch altmodische Elemente wie Marzipan-Figuren werden durch kreative Verpackungen neujahrstauglich gemacht.

Der Inhalt:

Vielseitig: Silvester-Geschenke lassen sich individuell anpassen (Foto: Onat)

Vielseitig: Silvester-Geschenke lassen sich individuell anpassen (Foto: Onat)

Rein darf, was gefällt: Sekt, Wunderkerzen, Feuerwerkskörper, Konfetti und Konfetti-Pistolen versprechen eine gelungene Silvester-Party. Glückskekse, Marzipanfiguren wie Schweine und Schornsteinfeger und persönliche Neujahrswünsche verheißen ein glücksbringendes Neujahr. Neben Münzen als Notgroschen, Aspirin gegen die Katerstimmung, Pflaster gegen kleine Blessuren, Traubenzucker als Energielieferant und Taschentücher gegen die Tränen, lässt sich der Rutsch mit Lippenbalsam und Ferrero-Küsschen für den Mitternachts-Kuss etwas sinnlicher begehen. Mit den richtigen Silvester-Geschenken dürfte einem gelungenen Start in das neue Jahr nichts mehr im Weg stehen.

Die Tipps&Tricks-Redaktion wünscht Euch frohe Festtage und einen guten Rutsch.

Do-It-Yourself-Projekt: Dufte Motive mit Foto-Seife

Fotos versprühen einen besonderen Zauber: Sie lassen vergangene Zeiten wieder lebendig werden, konservieren und archivieren die Vergangenheit – ganz gleich, ob es sich um Urlaubsbilder, bedeutungsgeladene Momentaufnahmen oder spontane Schnappschüsse handelt. Dabei lassen sich die abgelichteten Erinnerungen in Form von Foto-Seife nicht nur kreativ, sondern buchstäblich „hautnah“ miterleben. Der Gang ins Badezimmer wird so zum Besuch einer ganz besonderen Galerie, die sich mit allen Sinnen erfassen lässt.

Benötigte Materialien:

Waschecht: Foto-Seife (Foto: Onat)

Waschecht: Foto-Seife (Foto: Onat)

  • transparente Rohseife – im Bastelladen erhältlich
  • Duftöl oder Parfüm
  • Fotos auf Fotopapier oder Bilder auf transparenter Folie
  • Silikonformen oder aufgeschnittene Tetrapaks und Plastikbecher
  • Wasser zum Kochen
  • ein Topf, eine Schüssel, ein Messer und ein Schneebesen

Vorgehen:

1. Für die Foto-Seife die transparente Rohseife – je nach benötigter Menge – mit einem Messer würfeln und in eine Schüssel geben. Wasser in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Schüssel darauflegen und die Seife über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen.

2. Wenn die Seife flüssig geworden ist, nach Belieben Duftöl oder Parfüm für den Geruch hinzufügen und mit einem Schneebesen verrühren. Wer etwas Farbe mit ins Spiel bringen möchte, kann auch Lebensmittelfarbe hinzufügen. Zu großzügig sollte man mit der Dosierung jedoch nicht sein, da die Motive sonst nicht gut zu erkennen sind.

3. Die Flüssigkeit nun zur Hälfte in die Silikonformen beziehungsweise in die Tetrapaks oder Plastikbecher gießen und aushärten lassen. Während sich Tetrapaks für eckige Seifen eignen, erhält man durch Plastikbecher runde Formen. Der Härte-Vorgang wiederum lässt sich im Kühlschrank beschleunigen.

4. Wenn die Seife fester geworden ist, das Foto oder die bedruckte Folie darauf platzieren. Die übrige Seife erneut über dem Wasserbad schmelzen und in die Form gießen. Nur noch alles an der Luft oder im Kühlschrank abkühlen lassen und die fertige Foto-Seife vorsichtig aus der Form lösen.

Tipp: Auch getrocknete Blätter, Blüten, Kaffeebohnen und Zitrusfrüchte-Scheiben lassen sich – in Seife gegossen – waschecht verewigen.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier einen Erfahrungsbericht zur Saftkur im Selbsttest.

Strahlende Osterdekoration: Eierschalen-Teelichter

Frisch und wie aus dem Ei gepellt kündigt sich das Osterfest an. Hasen und bunte Eier – zum Verzehr oder zur Dekoration gedacht – okkupieren als fester Brauchs-Bestandteil sämtliche Schaufenster und Wohnungen. Schließlich lassen sich aus den kleinen Traditionsballen für einen Apfel und ein Ei nicht nur leckere Wundertüten und optische Hingucker herstellen: Dieses Jahr bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion mit Eierschalen-Teelichtern das Ei des Kolumbus, damit zu Ostern nicht nur den Kerzen ein Licht aufgeht.

Zutaten und Materialien:

Ei(n)leuchtend: Die stabile Eierschale eignet sich besonders zum Kerzengießen (Foto: Onat)

Ei(n)leuchtend: Die stabile Eierschale eignet sich besonders zum Kerzengießen (Foto: Onat)

  • Eier
  • etwas Wasser
  • Kerzenwachs zum Gießen
  • Dochte
  • ein Eierkarton oder Eierhalter
  • ein Topf, eine Schüssel, eine Schere
  • Spieße, Stiele oder Zahnstocher
  • nach Belieben Farbe und Pinsel zum Bemalen der Eier

Zubereitung:

  1. Zunächst wird das Ei – entgegen der Ostertradition – nicht ausgeblasen, sondern aufgeschlagen. Hierbei sollte nach Möglichkeit die obere Hälfte der Schale angepeilt werden, damit größere Kerzen daraus entstehen. Nun werden die Eier im Inneren mit Wasser gereinigt und luftgetrocknet. Wer mag, kann die runden Leinwände ostergerecht mit Farbe bemalen und trocknen lassen.
  1. Für die weitere Verarbeitung werden die trockenen Eier im Karton oder Bechern fixiert. Bevor es mit dem eigentlichen Kerzengießen beginnen kann, müssen den Teelichtern Dochte hinzugefügt werden. Hierfür einfach kleine Dochtstücke zurechtschneiden und an ein Spieß knoten. Den Spieß anschließend quer auf die Schalen legen und darauf achten, dass die Dochte mittig in die Eier ragen.
  1. Zum Kerzengießen etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, den Wachs in die Schüssel geben und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Das flüssige Kerzenwachs kann nun in die Schalen gegossen und zum Aushärten darin stehen gelassen werden. Wenn alles getrocknet ist, müssen die Dochtknoten nur noch mit einer Schere vom Spieß getrennt werden. Nun sind die Eierschalen-Teelichter bereit zum Anzünden.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir, wie ihr mit und ohne Hitze Beach-Waves herzaubern könnt.

Apfelrosen in Blätterteig – ein blühender Gaumenschmaus

Ein Blumenstrauß der etwas anderen Art: Apfelrosen in Blätterteig duften mindestens genauso süß wie ihre pflanzlichen Artgenossen, bieten aber zudem neben dem Duftgenuss einen blühenden Gaumenschmaus. Ob als Dessert oder zum Kaffeekranz serviert – das kulinarische Kunstwerk eignet sich für jeden Anlass und verspricht auch Küchenlaien ein dornenfreies Backvergnügen.

Zutaten und Materialien für circa 12 Apfelrosen:

Ein Hingucker: Apfelrosen verschönern jede Kaffeerunde (Foto: Onat)

Ein Hingucker: Apfelrosen verschönern jede Kaffeerunde (Foto: Onat)

  • eine Packung Blätterteig, tiefgefroren oder aus dem Kühlregal
  • drei bis vier Äpfel
  • ein Liter Wasser
  • etwas Zucker
  • zwei Esslöffel Zitronensaft
  • etwas Zimt, nach Belieben weitere Gewürze
  • nach Belieben etwas Konfitüre oder Puderzucker
  • zwei Töpfe, ein Löffel, ein Messer, eine Schüssel
  • ein Küchentuch, ein Nudelholz, ein Muffin-Blech oder -Formen

Zubereitung:

1. Zunächst muss der Guss hergestellt werden, in welchem die Äpfel für die spätere Verarbeitung einweichen können. Hierfür ein Liter Wasser, zwei Esslöffel Zucker, zwei Esslöffel Zitronensaft und etwas Zimt in einen Topf geben.

2. Nun die Äpfel halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Die Hälften jeweils in dünne Scheiben schneiden und in den Wasserguss geben. Alles miteinander auf dem Herd für wenige Minuten aufkochen, bis die Äpfel weich geworden sind.

3. Anschließend das Wasser abgießen und die Apfelscheiben auf einem Küchentuch auskühlen sowie trocknen lassen.

4. Derweil den Blätterteig ausrollen und mit Zimt und Zucker bestreuen. Wer mag, kann mit weiteren Gewürzen oder etwas Konfitüre den Geschmack verfeinern. Nun den Teig der Länge nach in etwa fünf Zentimeter breite Streifen schneiden.

5. Die Apfelscheiben leicht überlappend und der Breite nach – mit der Schalenseite nach oben – auf die obere Hälfte der Teigstreifen legen. Die untere Blätterteig-Hälfte über die Äpfel legen und alles fest zusammenrollen, sodass kleine Rosen daraus entstehen.

6. Die Apfelrosen müssen anschließend im Ofen bei 180 Grad Celsius Umluft etwa eine halbe Stunde lang goldbraun gebacken werden. Am einfachsten geht dies, indem man sie auf ein gefettetes Muffin-Blech bzw. -Formen setzt.

7. Parallel kann dabei die Konfitüre im Wasserbad verflüssigt werden, die den Rosen den letzten Glanz verleihen soll: Hierfür etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die Konfitüre in eine Schüssel geben und über dem Wasser glasieren lassen. Für gelbe Rosen eignen sich vor allem helle Marmeladen-Sorten wie Aprikose oder Orange, für rote wiederum Erdbeer- oder Himbeer-Konfitüre.

8. Nur noch die ausgebackenen Apfelrosen aus dem Ofen nehmen, mit der Konfitüre bestreichen und auskühlen lassen. Wer mag, kann auch ganz auf die Konfitüre verzichten und die Apfelrosen mit Puderzucker bestäuben.

DIY-Projekt: Herbst-Windlichter aus Laub

Wenn die warmen Sonnenstrahlen den kühlen Winden weichen, die Tage kürzer und die Nächte länger werden, dann steht der Herbst vor der Tür. Er beschert uns jedes Jahr auf Neuste ein buntes Treiben der Natur. Vor allem macht sich dieses – neben der Erntezeit und den Wintervorbereitungen der tierischen Artgenossen – durch das Farbenspiel der Natur bemerkbar. Das Laub, das von den Bäumen fällt, verfärbt sich vom einheitlichen Grün in verschiedene Orange-, Gelb- und Rottöne. Sucht man dabei durch die Kälte Zuflucht im Warmen, muss man auf diese Farbenpracht jedoch nicht verzichten. Mit einfachen Mitteln lässt sich durch Herbst-Windlichter das Naturspektakel im heimischen Wohnzimmer mitverfolgen.

Besinnlich: Herbst-Windlichter sorgen für ein stimmungsvolles Farb- und Lichterspiel (Foto: Onat)

Besinnlich: Herbst-Windlichter sorgen für ein stimmungsvolles Farb- und Lichterspiel (Foto: Onat)

Benötigte Materialien:

  • Blätter
  • Einmachgläser
  • Bastelkleber
  • Pinsel
  • Teelichter oder Stumpenkerzen

1. Zunächst müssen die gesammelten Blätter getrocknet und gepresst werden bevor es an das eigentliche Basteln geht. Am einfachsten geschieht dies, indem man sie für einige Tage – gerne auch über zwei bis drei Wochen – zwischen alten Zeitungen oder Buchseiten deponiert und etwas Gewicht auflegt. Wer die herbstliche Farbenbracht für lange Zeit erhalten will, kann die Blätter nach dem Trocknen anschließend noch mit Bastelkleber bemalen.

2. Nun die Blätter von ihren Stiefel befreien. Mit einem Pinsel die Rückseite eines Blattes – also die Seite, auf der die Rippen nach außen ragen – mit Kleber bestreichen und auf der Außenseite des Glases fixieren. Mit den übrigen Blättern ebenso verfahren und diese dabei überlappen lassen. Vergessen sollte man dabei nicht, dass das Licht schlechter durchragt, je mehr Blätter aufeinander gestapelt werden.

3. Alles für einige Stunden trocknen lassen und anschließend eine brennende Kerze oder ein Teelicht in das Glas legen. Wer mag, kann das Windlicht weiter mit Schleifen aus Kordeln, Garn, Bast oder Jute verzieren.

Fingerfood und Dips-Reihe, Teil 5: Mozzarella Sticks

Wozu sich die Mühe machen und Ketchup selbst herstellen, wenn Heinz die Arbeit zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt hat? Es gibt viele Lebensmittel, die man generell immer „fertig“ kauft – weil sie schmecken und der Aufwand, sie selbst zu machen, zu groß erscheint. Auch bei Mozzarellas Sticks greifen viele zur vorproduzierten Ware, obwohl die selbstgemachte Alternative günstiger und leckerer ist – und der Aufwand ist wesentlich kleiner, als man vielleicht denken mag. Deshalb stellen wir euch heute in der Fingerfood und Dips-Reihe ein Rezept vor, mit dem ihr Mozzarella Sticks selbst machen könnt.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 50ml Wasser
  • 1 1/2 Tassen Paniermehl
  • 100g Mehl
  • 3 Mozzarella Käse
  • Knoblauchsalz
  • Getrocknete Kräuter: Oregano, Basilikum und Petersilie
  • Öl zum Frittieren

Und so wird’s gemacht:

1. Eier und Wasser in einer Schüssel verquirlen. In einem tiefen Teller das Paniermehl mit den Kräutern und dem Knoblauchsalz vermengen. Und in ein weiteres Gefäß das Mehl geben.

2. Den Käse in möglichst gleich große Streifen schneiden und vorsichtig etwas Wasser aus dem Mozzarella drücken.

3. Währenddessen das Öl in einer Pfanne oder Fritteuse auf circa 190 Grad erhitzen.

4. Die Mozzarella Streifen zunächst in die Eier-Wasser-Mischung tunken, dann im Paniermehl so lange wenden, bis alle Seiten gleichmäßig bedeckt sind. Am Ende die panierten Sticks noch im Mehl wenden.

5. Nun die Streifen etwa 30 Sekunden lang frittieren, bis sie schön knusprig braun sind.

6. Nicht verzweifeln, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und wenn es dann funktioniert, lasst es euch schmecken!

Vorschau: Nächste Woche findet ihr an dieser Stelle passend zu Ostern Anregungen, wie man Ostereier dekorieren kann.