Die Partyszene in der „schönsten Stadt der Welt“

Heimat und Zuhause – das bedeutet Speyer für Caroline Gartner. Seit sie denken kann, lebt die 20-Jährige in der Domstadt, hat also auch deren Ausgehmöglichkeiten ausgiebig getestet. Aber nicht nur das: Für eine Hausarbeit hat sie jetzt 130 Jugendliche aus Speyer und Umgebung befragt, wie zufrieden sie mit der Partyszene sind. Und wir wollten natürlich wissen, was da herauskam!

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Face2Face: Wieso hast du dich in deiner Arbeit ausgerechnet mit den Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche in Speyer beschäftigt?
Caroline: Meine eigene Erfahrung ist, dass das Angebot gerade für die unter 18-Jährigen nicht allzu umfassend ist. Oft war ich traurig, wenn ich an einer der wenigen Partys, die stattfanden, nicht teilnehmen konnte, denn das Warten auf die nächste kam einem da schon seeehr lange vor. Darum hat mich natürlich brennend interessiert, wie das meine Altersgenossen sehen. Gerade durch die vielen Schulen tummeln sich in Speyer ja sehr viele Jugendliche. Deshalb sind sie auch so wichtig für eine Stadt wie Speyer – eine bunte Mischung aus Jung und Alt trägt dazu bei, dass sich eine Stadt weiterentwickeln kann und nicht in der Zeit stehenbleibt.

Face2Face: Was hat deine Umfrage ergeben?
Caroline: Leider sind die Jugendlichen eher unzufrieden mit den Ausgehmöglichkeiten in Speyer. Man muss aber ganz klar unterscheiden zwischen Bars/ Cafés und Diskotheken. Die Umfrage-Teilnehmer wünschen sich eine neue Diskothek bzw. wollen die vorhandenen Locations häufiger für Partys nutzen. Für mich bedeutet das, dass die Jugendlichen gerne mehr Trubel und mehr Möglichkeiten im Speyrer Nachtleben hätten. Wenn das gegeben wäre, würden sie sicher seltener auf die umliegenden Städte ausweichen, um mit ihren Freunden tanzen und feiern zu gehen. Die Bar- und Café-Auswahl ist dafür laut meiner Umfrage durchaus ausreichend für die Jugendlichen – hier bleiben kaum Wünsche offen.

Face2Face: Und was würdest du dir für die Speyrer Partyszene wünschen?
Caroline: Natürlich wäre auch ich von einem neuen Club in Speyer nicht abgeneigt. Allerdings habe ich während meiner Recherchen auch festgestellt, dass Speyer doch einiges an Veranstaltungen zu bieten hat, von denen man jedoch leider oft zu spät oder gar nicht erfährt. Helfen kann es da, wenn die Stadt mit den Jugendlichen in Kontakt tritt. Mit der Facebook-Seite der Stadt Speyer ist hier aus meiner Sicht bereits ein wichtiger Schritt getan.

Face2Face: Schon während der Recherche für deine Arbeit standest du ja in Kontakt zur Stadt Speyer. Was fängt die nun mit dem Ergebnis deiner Umfrage an?
Caroline: Ich glaube die Stadt ist sich dessen bewusst, dass die Jugendlichen doch eher unzufrieden sind mit den Ausgehmöglichkeiten und versucht bereits gemeinsam mit dem Jugendstadtrat etwas zu verändern. Ich habe den Eindruck, dass die Stadt sehr bemüht ist um ihre jungen Bewohner und auch gerade dabei ist etwas in Bewegung zu bringen. Eins bleibt natürlich für mich dabei festzuhalten: Natürlich sind Ausgehmöglichkeiten wichtig – wenn sich die Bürger diese wünschen umso mehr, trotzdem sind es ja nicht nur die Ausgehmöglichkeiten, die Speyer zu einer wunderschönen Stadt machen, sondern auch viele andere Dinge.

Vorschau:

Modetrends, Musiktrends und Lebensgefühl im Einklang

Mode ist mittlerweile so vielschichtig geworden wie das Leben selbst. Sie wird von vielen Dingen beeinflusst, über die man in diesem Zusammenhang gar nicht nachdenkt. So ist sicherlich bereits einigen aufgefallen, dass die Menschen mit denen man sich beim Feiern umgibt, meist ähnlich gekleidet sind.

Trends werden mittlerweile nicht mehr nur noch von Filmstars oder den großen Modehäusern vorgegeben, sondern teilweise von musikalischen Trends begleitet und zum Teil sogar gelenkt.

Das beste Beispiel hierfür ist die immer populärer werdende Musikrichtung des Elektroswing. Charme und Glanz der Vergangenheit werden hierbei mit aktuellen Beats untermalt. Typisch für den Style dieser Musikrichtung sind Fliege, Hemd, Hosenträger und ein Hut oder eine „Batschkapp“, welche auch als Schiebermütze bekannt ist. Wer das Sortiment der großen Modehäuser ab den Herbstkollektionen verfolgt hat, dürfte über jedes dieser Kleidungsstücke mehrfach gestolpert sein.

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Hallo, hier Trend am Apparat: Hosenträger, Schiebermützen und Anzugschuhe erleben auf der Tanzfläche ihr Comeback (Foto: Obermaier)

In allen spezifischen Clubs, welche sich auf eine Musikrichtung beschränken, ist zu erkennen, dass die Mode mit der Musik einher geht. Lediglich noch in Großraum Diskotheken ist eine tatsächliche Vielfalt gegeben. Während eleganter aufgebaute Elektroclubs meist von Hemden, Anzugschuhen und Stoffhosen geprägt sind, sieht man in einem typischen „Indie Club“ eher Cardigans, Print-Shirts Chinos und Chucks.

Es ist das Lebensgefühl, dass wir nach außen transportieren durch die Kleidung die wir tragen. Es ist das Gefühl, das wir empfinden, bei der Musik, die wir hören.
Deswegen vereinigt sich mittlerweile die äußere Erscheinung immer mehr mit genau diesem Lebensgefühl, dass uns Musikvideos oder die Künstler präsentieren.

Und so, wird auch zukünftig die Mode von vielen Faktoren beeinflusst und neue Musiktrends werden Kleidungskombinationen erneut aufleben oder gar ganz neu erscheinen lassen. Dann wird es jedem selbst überlassen sein, im Gesamtbild der Menschenmenge zu verschwinden, oder durch Highlights als Trendsetter zu erstrahlen.

Vorschau:

Winter-Shoes gegen den Winter-Blues!

Auch wenn es der Blick nach draußen noch nicht erahnen lässt und wir bei durchschnittlich 15° Grad Celsius kürzlich eher heiße als weiße Weihnachten hatten: Der Winter kommt bestimmt. Damit gehen nicht nur Minusgrade, sondern vor allem rasch zu Eisklumpen gefrierende Füße einher. Neben dicken, von Oma mit Liebe gestrickten Wollsocken hilft dagegen nichts besser als das richtige Schuhwerk. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual – auch im Winter 2014. Face2Face gibt Suchenden die wichtigsten Kriterien mit an die Hand, die garantiert bei der Entscheidungsfindung behilflich sein werden:

1. Ästhetisch oder funktional?

Jedem Kauf voran steht in Sachen Winterfußbekleidung erst einmal ein Entweder-Oder-Dilemma.

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Erwärmen das Herz und nicht zuletzt die Füße: Gefütterte Winter-Boots (Foto: Perlowa)

Entweder tragen wir elegante, den Fuß umschmeichelnde Modelle und verzichten dabei auf das rutschfeste, optisch allerdings umstrittene dickere Schuhprofil oder aber wir entscheiden uns für Schnürstiefel, die wohl selbst auf Bergspitzen noch Wind und Wetter trotzen würden. Doch mal ehrlich, welches Fashion Victim würde sich jemals freiwillig in Wanderschuhwerk auf der nächsten Party blicken lassen? Von der Vorstellung, bei Temperaturen unter null in High Heels den Weg zum Club entlang zu schlittern, sollten wir uns in der kalten Jahreszeit allerdings ebenso verabschieden.

Winterschuhe anzuhaben bedeutet heute glücklicherweise längst nicht mehr, seine Füße zwangsläufig in klobigen Stampfern unterbringen zu müssen – der Industrie sei Dank ist das Angebot an ästhetisch ansprechenden und  zugleich praktischen Ausführungen schier unerschöpflich.

Nichtsdestotrotz scheiden sich an unserem ersten Trend, den  UGG-Boots, bereits die Geister: Böse Zungen werden behaupten, sie machten ihrer englischen Bezeichnung „ugly“, also hässlich, alle Ehre, wären weder wasserfest noch ließen sie sich auch nur ansatzweise elegant kombinieren. Doch ein Umsatz von 689 Millionen US-Dollar allein in 2008 spricht eine andere Sprache. UGGs haben sich ihren Weg mittlerweile über den großen Teich hinweg bis nach Deutschland gebahnt und sind gerade an den Füßen junger Mädchen, neben Nike Air Max, seit einiger Zeit gleichsam beliebt wie die „Le Pliage“ von Longchamp in den Ellenbeugen.

Mit einem Durchschnittspreis von 200€ sind die australischen Trend-Treter, die ein bisschen an Eskimo-Schuhwerk erinnern, gewiss nicht gerade ein Schnäppchen. Doch aufgrund ihres Lammfellfutters fungieren sie als Garant für warme Füße, selbst wenn die Schlange vor der Disco einmal länger werden sollte. Gleiches gilt, am Rande erwähnt, für die etwas günstigere Alternative von  EMU  aus Schafsfell. Es lässt sich nicht leugnen, dass sie am Bein etwas wuchtig erscheinen, doch können sie zu einem über das Knie reichenden Kleid oder Rock dennoch einiges hermachen.

Und wer auf die hinzu gemogelten Zentimeter Körpergröße im Nachtleben partout nicht verzichten möchte, kann ja im Abendtäschchen Platz für ein Ersatzpaar mit hohen Hacken schaffen.

2. Boots oder Sneakers?

Wir haben soeben ein flaches Schuh-Modell für die Dame kennengelernt, das weder Turnschuh noch Stiefel ähnelt und damit ein wenig aus dem stereotypischen Raster fällt. Die meisten Winterschuhvarianten nämlich stellen uns vor die Wahl zwischen Stiefeln – als heißer Tipp gelten derzeit  Overknees  in zeitlosem Schwarz – und knöchelhohen Boots. Mit der Mode und auf Nummer sicher gehen Männlein wie Weiblein auch in diesem Winter wieder mit Chelsea-Boots. Ebenso bleiben Ankle Boots mit Schnallen, Nieten und Blockabsätzen, neben Schnürstiefeletten, deren Schnüre neuerdings einmal um den kompletten Knöchel geschlungen werden, weiterhin modische Must-Haves.

Wer es auch im Winter sportlich mag, kann sich entweder mit wetterfesten Evergreen-Modellen von Timberland oder  k1x  behelfen– diese sind vor allem in der Hip-Hop-Szene immer wieder gern gesehene Begleiter – oder aber auf  innen gefütterte Sneakers  zurückgreifen.

3. Gefüttert oder mit Einlagen?

Gefüttert ist uns das Schuhwerk nun schon des Öfteren begegnet und tatsächlich scheint es so, als führe kaum ein Weg an ihnen vorbei. Es sei denn, man greift in die Trickkiste und damit auf Echtfelleinlagen zurück. Besonders beliebt ist und bleibt Lammfell. Das bettet den Fuß nicht nur warm und kuschelig, sondern bewegt sich mit rund 7,50 € das Paar auch in einem erschwinglichen Preisrahmen. Die geschorenen Schäfchen für den Winterschuh sind in brauner und weißer Ausführung erhältlich. Wer auf tierische Anteile gänzlich verzichten möchte, schützt seine Füße mittels Aluminium-Einlagen  vor Kälte. Diese isolieren Frost und vertreiben zugleich Fußgeruch.

Und es gibt noch einen weiteren Vorteil von Einlagen gegenüber eingenähtem Innenfutter: Sie sind weniger anfällig für Schmutz. Das Schuhinnere zu reinigen erweist sich im Übrigen als lästige, langwierige Angelegenheit – wer Pech hat, schrubbt am Ende zum Dank sogar noch Löcher in die Futterschicht.

Apropos schrubben: Im Winter sind auf Lederschuhen sogenannte Wasserränder nicht selten unliebsame Begleiterscheinungen. Als verlässliche Helfer dienen Schuhcremes und Polituren.Wer Präventionsarbeit leisten möchte, ist mit speziellen Imprägnierungssprays gut beraten. Diese sind nicht nur sanft zu nässeempfindlichen, helleren Ledern wie Velours oder Wildleder, sondern auch wasserabweisend. Das Material selbst pflegen sie dabei allerdings nicht.

4. Preiswert oder kostspielig?

Beim Winterschuh-Kauf sollte eindeutig auf die goldene Regel „Qualität statt Quantität“ vertraut und ruhig einmal tiefer in die Tasche gegriffen werden. Schließlich wollen wir den Schuh ja nicht nach einem Winter schon wieder ausrangieren müssen. Hier lohnt sich also eine nachhaltige Investition. Lederwaren halten oft, was sie versprechen, nämlich, dass sie die Füße vor Nässe und Frost schützen.

 5. Online-Shop oder Lieblingsladen?

Beides! SALE  haben sich schließlich nicht nur die Innenstädte, sondern genauso auch die Warenzusteller unseres Vertrauens auf die Fahnen geschrieben. Ob einen Klick entfernt bei Mirapodo oder doch bei einem ganz und gar analogen, samstäglichen Shopping-Trip – auf jeden und jede dürfte irgendwo dort draußen das passende Paar warten. Es versteckt sich nur unweit vom nächsten Tiefdruckgebiet.

Vorschau:  In der nächsten Woche begeben wir uns auf Trend-Suche für die Frau finden allerhand Kleidsames für Sie in 2014.

Party-Knigge: Benimmregeln für Nachtschwärmer

Vom Vorglühen bis zum Abgesang, vom Antanzen bis zum Flirt – eine Party bietet genug Gelegenheiten für Fehltritte und Fettnäpfchen. Um Peinlichkeiten zu vermeiden und schöne Abende zu garantieren, bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion den Party-Knigge. Nachteulen, aufgehorcht:

Muss man einer Einladung ab-/ zusagen?
Macht sich der Gastgeber die Mühe, jemanden schriftlich einzuladen, sollte man als Gast dementsprechend reagieren. So kann in der Planung auf genug Sitzplätze, Getränke und Essen geachtet werden. Außerdem ist es unhöflich, unangemeldet auf einer Feier zu erscheinen. Bei mündlichen Einladungen reicht die verbale Antwort vollkommen aus.

Sollte man pünktlich erscheinen?
Die Regel, verspätet auf einer Feier zu erscheinen, um nicht der Erste zu sein, gilt nur bedingt. Impliziert die Festivität eine Essenseinladung, sollte man als Gast rechtzeitig erscheinen – am besten noch, bevor das Essen auf dem Herd anbrennt oder bereits kalt geworden ist.

Ist ein Gastgeschenk Pflicht?
Bei kleinen und privaten Feiern sollten Gastgeschenke mitgebracht werden, um sich für die Einladung zu bedanken und den Gastgeber für seine Mühen zu entlohnen. Darunter fallen auch Getränke oder Speisen, die man auf Wunsch des Initiators mitbringt. Die Mitbringsel sollten nicht zu überladen wirken – eine Kleinigkeit reicht vollkommen aus, gerne auch mit persönlichem Bezug.

Zurückhaltend: Beim Buffet sollte man Rücksicht auf andere nehmen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Zurückhaltend: Beim Buffet sollte man Rücksicht auf andere nehmen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Kämpft beim Buffet jeder für sich allein?
Das Buffet ist keine Kriegszone. Gutes Benehmen ist auch dort gern gesehen. Ist der Hunger auch noch so groß, sollte man sich weder vordrängeln noch die Gäste hetzen. Außerdem sollte auf dem Teller kein Turm aus Kartoffelbrei gebaut werden. Mehrfaches Anstellen vermeidet peinlich-berührte Blicke. Gerne darf man sich aber als Erster anstellen, um den anderen Gästen die Überwindung zu erleichtern. Ein nettes Gespräch mit den Hungrigen verkürzt dabei die Wartezeit ungemein.

Muss man Speisen, die einem nicht munden, aufessen?
Hier sollte man gute Miene zum bösen Spiel zeigen und tapfer das Gericht verköstigen. Allerdings kann man dieser Zwickmühle ganz entkommen, indem man das Essen dankend ablehnt.

Darf man auch mit Fremden anstoßen?
Mit Unbekannten das Glas zu erheben, schafft Nähe und bietet einen guten Einstieg in Gespräche. Selbst die größten Wortakrobaten und Poeten sollten aber auf reimende Trinksprüche verzichten.

Wie spricht man fremde Menschen am besten an?
Sich im Getümmel und in Konversationen zu integrieren, garantiert den Erfolg eines Partybesuchs und erlaubt den ein oder anderen Flirt. Um Abweisungen zu vermeiden, sollten größere Gruppen vermieden und gezielt eine Person angesprochen werden. Vor allem Fragen signalisieren dem Gesprächspartner, dass man zuhört und Interesse hat. Für den weiteren Gesprächsverlauf ist es hilfreich, nach Gemeinsamkeiten zu suchen, auf die man eingehen kann. Eine gute Einstiegsfrage wäre beispielsweise, woher man den Gastgeber kennt. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem Glas in der Hand wirkt man dabei viel entspannter.

Ausgelassen: Eine Party bietet neue Bekanntschaften (© Nik Styles / pixelio.de)

Ausgelassen: Eine Party bietet neue Bekanntschaften (© Nik Styles / pixelio.de)

Was tun, wenn einem der Name entfällt?
Es ist völlig in Ordnung, sich erneut nach dem Namen zu erkundigen. Erinnert man sich an Details der letzten Unterhaltung, kann dies die Frage erleichtern. So symbolisiert man, dass man zwar den Namen vergessen hat, nicht jedoch den Menschen. Auch die letzte Begegnung kann als Anlass verwendet werden: „Haben wir uns nicht auf … kennengelernt?“.

Wie beendet man unangenehme Gespräche?
Auch hier ist es löblich, dem Anderen gegenüber Interesse zu zeigen. Entwickelt sich die unerwünschte Konversation allerdings zu einer Tragödie in fünf Akten, sollte man sie beenden – sonst verdirbt man sich nur den Abend damit. Zudem scheint der Sprecher sich dabei für den Zuhörer nur wenig zu interessieren, da er alle Anzeichen von Desinteresse ignoriert. Der vorgetäuschte Gang zur Toilette, ein Phantom-Anruf oder die Integration eines weiteren Akteurs ins Gespräch könnten die unangenehme Situation entschärfen. Wichtig ist: Weiterhin höflich bleiben und sich für das schöne Gespräch bedanken.

Welche Themen sollten vermieden werden?
Konfliktträchtige Themen wie Politik und Religion, die die Gefühle und Ansichten von Personen verletzen könnten, sollten möglichst außen vor gelassen werden. Private Angelegenheiten wie Beziehungsprobleme oder Arbeitsstress interessieren Unbekannte nur gering. Außerdem sollte kein Dritter diffamiert werden, da der Zuhörer die betroffene Person kennen könnte. Themen wie der Tod von Haustieren oder Verwandten mindern nur die Feierlaune. Schließlich handelt es sich bei Partygängern weder um Therapeuten noch um Kummerkästen.

Darf man sich als Paar präsentieren?
Besucht man als frisch verliebtes Paar eine Feier, sollte die Zuneigung dosiert und auf Kosenamen in der Öffentlichkeit verzichtet werden. Händchenhalten und kleine Küsse reichen völlig aus, um die Liebe zueinander zu bekunden. Beziehungsprobleme und Streitereien wiederum sollten zu Hause gelassen werden – nicht nur, um die Situation für Außenstehende angenehmer zu gestalten, sondern auch, um den Abend zu zweit genießen zu können.

Gefährlich: Energydrinks mit Alkohol (© Oli Müller / pixelio.de)

Gefährlich: Energydrinks mit Alkohol (© Oli Müller / pixelio.de)

Wie steht es mit Alkohol und Energydrinks?
Spirituosen finden bei einer feucht-fröhlichen Feier durchaus ihre Berechtigung. Allerdings gilt – um peinlichen Auftritten vorzubeugen – in Sachen Alkohol die Redewendung: „Weniger ist mehr“. Die Kombination mit Energydrinks wiederum ist weder angesagt noch gesundheitlich unbedenklich und sollte daher vermieden werden.

Sind Handys und Fotos genehm?
Solange es der Unterhaltung der Gruppe dient, das Handy zu betätigen, ist nichts dagegen einzuwenden. Andernfalls wird dadurch jedoch Desinteresse signalisiert. Auch Erinnerungsfotos sollten in der Regel vermieden werden, da sie die Besucher – je später der Abend wird – in einer ungünstigen Situation verewigen.

Gelten hohe Absätze als ein Muss?
Schreibt die Einladung keine Kleiderordnung vor, so liegt die Entscheidung ganz beim Gast. High-Heels sind zwar schön anzusehen, jedoch ungünstig für lange Tanzabende. Viele greifen daher zu Ersatzschuhen, die sie in ihrer Tasche verstauen. Allerdings kann man auch ganz auf das hohe Paar verzichten: Studien haben ergeben, dass Frauen in flachen Schuhen genauso attraktiv sind.

Wann ist es Zeit, zu gehen?
Es ist vorteilhaft, nicht als Letzter die Feier zu verlassen. Somit entgeht man der Gefahr, als ewiger Sitzenbleiber hingestellt zu werden, der partout nicht heimgeht. Die Signale der Lokalität oder des Gastgebers müssen diesbezüglich unbedingt beachtet werden; Fallen allen bereits die Augen zu, sollte man dies nicht ignorieren und als Anlass nehmen, zu gehen. Wie groß die Party auch sein mag: Sich beim Gastgeber persönlich mit einem Händeschütteln zu verabschieden  ist Pflicht. Bei den übrigen Gästen genügt ein allgemeiner Abschiedsgruß.

Vorschau: Nächste Woche präsentieren wir euch eine Umfrage bezüglich Paaraktivitäten.

„Ich mache es mir zur Aufgabe den Frauen zu gefallen“ – Gogo-Tänzerin „Kimstyle“ im Interview

"Beruflich habe ich das ganze Jahr über Kinderfasching": das sagt Tänzerin "Kimstyle" über sich (Foto: digitaldeezign.com)

Das Dröhnen der Bässe erfüllt die von blitzenden Lichtern erfüllte Diskothek, die Menge tanzt und kreischt ausgelassen – bei einer Partynacht wie dieser dürfen sie selbstverständlich nicht fehlen: Gogo-Tänzerinnen. „Kimstyle“ ist eine von ihnen. Am Wochenende verwandelt sich die 28-Jährige regelmäßig von der zurückhaltenden Bürokraft in eine aufreizende Tänzerin und heizt dem Publikum so richtig ein.

„Es war einmal vor langer, langer Zeit“, erzählt „Kimstyle“ lächelnd, „da wurde ich in meiner damalige Stammdisco von einem Freund angesprochen, der wiederrum von einem Bekannten von sich geschickt wurde, um mich zu fragen, ob ich Gogo tanzen will. Ich habe mich nicht gleich gemeldet, weil ich unsicher war. Erst Wochen später hat mich dieser Bekannte noch einmal in der Disco angesprochen und nach ein bisschen Bedenkzeit hat sich das dann ergeben.“

Obwohl sie bereits mehrere größere Auftritte absolviert hat – unter anderem als Background-Tänzerin bei „The Dome“ und bei „Willkommen bei Mario Barth“ –, arbeite sie unter der Woche als „Teilzeit-Büromaus“, wie sie selbst sagt.

Ihr Freunde, so die Tänzerin, ständen immer hinter ihr. „Meine Familie – was soll ich sagen – die würde mich lieber nur im Büro sehen“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Als Gogo-Tänzerin stoße man häufig auf Abweisung. „So ist das Business und ich bin mir darüber im Klaren, dass die meisten nicht meinen Charakter sehen… Aber hey: It`s Showtime und meist sind die Leute dann positiv überrascht, wenn sie merken, dass ich wirklich tanzen kann“, erklärt Kimstyle, „ich mache es mir zur Aufgabe den Frauen zu gefallen. Nichts ist schöner, als wenn Frauen würdigen, was du machst.“

Ihr Körper ist ihr Kapital – aber wie hält man so ein Wunderwerk der Natur in Stand – und: ist überhaupt alles Natur? „Ich stehe zu dem, was ich mir vom Schönheitschirurgen habe machen lassen. Sagen wir es so: Meine Brüste und ich haben nicht dasselbe Geburtsjahr“, gesteht die Tänzerin grinsend, „essen ist mein Hobby und sonst bin ich faules Stück… Jede Treppe ist zu viel und im Fitness-Studio bin ich eine Karteileiche. Ich tanze halt jedes Wochenende und gebe dort richtig Gas – das ist mein Work out.“

Kann auch seriös: Teilzeit-Bürokraft "Kimstyle" (Foto: digitaldeezign.com)

Aktuell ist „Kimstyle“ jeden zweiten Freitag im Monat auf dem „Gays and friends in heaven“-Event und einmal im Monat im Mannheimer Club „Ritzz“ zu bestaunen. „Fasching ist in Planung und ein paar Shootings sind auch schon in Aussicht“, ergänzt sie. Was ihre privaten Pläne angehe, wolle sie sich jedoch nicht äußern.

Der Grund weshalb „Kimstyle“ ihr Privatleben unter Verschluss hält und wir sie auch innerhalb dieses Interviews nur bei ihrem Künstlernamen nennen, ist der, dass sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat. „Einmal ist mir ein Mann vom Job bis nach Hause nachgelaufen. Er ist mir sogar bis ins Treppenhaus gefolgt und eine Woche später stand er dann wieder vor meiner Tür“, erzählt sie.

Auf Anmachen während Auftritten reagiere sie meist der Situation entsprechend: „Wenn der Typ nett und charmant ist, bin ich ebenfalls nett und höflich, ist er aber plump oder unhöflich, ignoriere ich es einfach – im Endeffekt ein nett verpackter Korb mit Schleifchen.“ Viele Menschen würden einfach nicht begreifen, dass sie während ihres Jobs als Gogo eine Art Schauspiel betreibe, sagt die junge Frau. „Das ist alles mehr Schein als Sein“, fügt sie an, „privat trage ich am liebsten meine Mickey Mouse-Hausschuhe und meinen „Victoria´s Secret“-Jogginganzug – Hauptsache bequem!“ Beruflich habe sie das ganze Jahr über Kinderfasching – „je verrückter und bunter, umso besser!“ Makeup aufzulegen sei ihr Weg in eine andere Rolle zu schlüpfen, ganz gleich ob sie nun gute oder schlechte Laune habe, so die Tänzerin.

Kontakt „Kimstyle“:
http://www.facebook.com/#!/Kimstyle.de
http://www.kim-style.com/


Vorschau:
Am Dienstag, 24. Januar, erwartet euch im Panorama ein exklusives Interview mit „heute-journal“-Moderator Claus Kleber.

Traumberufe, Teil 5: DJ

Bei der Arbeit im "Café Durchbruch": DJ Peter Günther (Foto: privat)

„Der Beat ist das, was mich in einem Lied als erstes mitreißen muss“, erklärt Peter Günther, „daher auch mein Künstlername: PeteBeat.“ Der 23-jährige hauptberufliche Student legt seit etwa drei Jahren als DJ im „Café Durchbruch“ in Speyer auf.

Es ist ziemlich finster, im schwachen Licht lässt sich das Kellergewölbe des von seinen Besuchern nur „Bruch“ genannten „Café Durchbruch“ nur spärlich erkennen. Die Wände und Decken sind schwarz gestrichen, Spinnweben verleihen dem Ganzen den schaurigen Charme einer Gruft. Auf der Tanzfläche drängen sich all diejenigen, die auch um fünf Uhr früh noch nicht zu müde sind ihre Arme und Beine (mehr oder weniger) im Rhythmus der Rock- und Indie-Musik zu bewegen. Es ist stickig, die Augen brennen bereits nach kurzer Zeit vom Zigarettenqualm.

Günther und auch den Besuchern des „Café Durchbruchs“ scheint es zu gefallen. „Mittlerweile lege ich jeden Freitag und auch an den meisten Feiertagen auf“, erzählt er. An den Job gekommen sei er durch den damaligen DJ und guten Freund Thomas Schall, der ihn mit dem Musikkonzept des Cafés sowie der Setlist (Anm. d. Red.: Eine Setlist ist eine von der Band, beziehungsweise vom DJ festgelegte Reihenfolge der zu spielenden Lieder) vertraut machte.

Die Vielfältigkeit der Musik und die Fähigkeit diese auch unter die Leute zu bringen, sei das Beste am DJ-Dasein. „In meiner Freizeit durchforste ich auch gerne mal das Internet nach neuen Liedern“, fügt Günther an.

Ausbildung und Studium stehen an erster Stelle: Als DJ arbeitet Peter Günther nur nebenberuflich (Foto: privat)

„Das nervige am DJ-Sein sind manche Kommentare oder die Dreistigkeit mancher Gäste, die verlangen, das man zum Beispiel ein bestimmtes Lied spielt – so nach dem Motto: ich lass ja Geld hier“, gesteht der junge Mann auch die Nachteile seines Traumjobs ein. Dennoch hat er große Ziele: „Ich würde mein bisheriges Equipment gerne vergrößern, um das Ganze auf eine noch professionellere Ebene zu bringen. In weiteren Läden aufzulegen, wäre schon ein größeres Ziel. So viel damit zu verdienen, dass es zum Leben reicht und mehr wäre dann natürlich der absolute Traum.“ Pläne wie diese ständen jedoch zunächst hinten an: „Ich möchte zuerst Ausbildung, beziehungsweise Studium hinter mich bringen. Meiner Meinung nach sollte man sich zuerst einen Lebensunterhalt sichern und mit diesem Backup kann man dann hoffentlich den großen Durchbruch erreichen.“

Eine Lieblingsmusikrichtung, so Günther, hatte er noch nie. Jede Musikstil habe etwas für sich und dafür solle man vor allem als DJ offen sein. Im „Café Durchbruch“ würden sie neuerdings versuchen auch deutschen Oldschool Hip Hop, Drum ´n´ Bass und Party-Songs, sowie Charts einzubringen.

Wichtig für all diejenigen, die demselben Hobby, beziehungsweise Beruf nachgehen wollen wie er, sei die Liebe zur Musik. „In der Freizeit kann man einfach mal CDs erstellen oder Playlists, in denen man darauf achtet, dass die Musik zusammenpasst und dass der Übergang von einem Lied zum anderen gut ist“, rät er.

Sein Tipp: „Wenn bei euch auch so viel Interesse an Musik besteht und ihr ohnehin am Wochenende lang weg seid und auch immer freundlich und nett zu Leuten seid, egal in welchem Zustand, dann rate ich nur: fragt einfach mal in eurem Lieblingsladen nach, ob ihr einfach mal zum Probeauflegen kommen dürft. Zum richtigen Trainieren rate ich noch einfach mal ʽVirtual DJʼ runterzuladen und damit zu üben.“

Kontakt „Café Durchbruch“:
Schustergasse 9
67346 Speyer
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und feiertags: 23.00 Uhr bis 05.00 Uhr

Mehr zum Thema DJ lest ihr in Berufe und Musik, Teil 2: Produzent und DJ

Vorschau: Der erste Tipps&Tricks-Artikel auf Englisch zum Thema Makeup erscheint heute um 17Uhr. Nächste Woche lest ihr an dieser Stelle ein Interview zum Thema BDSM – sexuelle Vorlieben, die mit Bestrafung und Unterwerfung spielen.

„Ein Lächeln und ein Blick – mehr braucht es eigentlich nicht“ – die große Flirt-Umfrage

Von Links: Tanja Weber, Janita Sharifi, Toni Udiljak, Jessica Lodigiani und Dennis Castelli (Fotos: privat)

„Baby, hast du Fieber? Du siehst so heiß aus“ – welch glücklicher Mann, der nach einem solchen Spruch  seiner Angebeteten nicht traurig hinterher sehen muss, wenn diese irritiert oder wütend den Raum verlässt. Flirten will gelernt sein und die richtige Anmache ganz besonders. Fünf junge Frauen und Männer erzählen im Rahmen der Face2Face-Umfrage wie ein gelungener Flirt aussieht und was ihrer Meinung nach gar nicht geht.

 Obwohl sie es schöner fände, selbst angesprochen zu werden, habe sie kein Problem damit auch einmal den ersten Schritt zu machen, sagt Tanja Weber. Die 19-Jährige ist angehende Kinderpflegerin und single. Auf die Frage, wie sie einen Mann anmachen würde, antwortet sie: „Ich würde auf ihn zugehen, ihn fragen, ob ich mich zu ihm setzen darf und dann einfach mal schauen, was sich ergibt. Was auch wirkt: Lächeln. Denn wie heißt es so schön? Lächle und die Welt lächelt zurück!“ Ein Typ, der versuche sie anzubaggern, sollte auf jeden Fall ordentlich gekleidet sein und Humor haben. „Ich achte besonders auf die Augen und das Lächeln. Außerdem sollte er auch etwas größer sein als ich“, erklärt Weber. Ein absolutes No-Go seien hingegen 0815-Anmachsprüche a´la „Ich hab meine Handynummer verloren, kann ich deine haben?“. Richtig punkten könne ein Mann hingegen, indem er „einfach er selbst ist – nicht zu aufdringlich, aber trotzdem sollte er Interesse an mir zeigen.“

 „Dumme Anmachsprüche“ mag auch Janita Sharifi (21) nicht. Außerdem zählen sich wie ein Prolet benehmen, ihr zu nahe zu kommen und sich in den Mittelpunkt stellen zu den Dingen, die ihrer Meinung nach eine missglückte Anmache ausmachen. „Er muss etwas rätselhaft sein und wenn ich mal abspaste, sollte er einfach mitmachen“, sagt die Studentin grinsend. Wenn sie einen Mann schon länger beobachte und ihr spontan ein interessantes Thema einfalle, würde sie durchaus auf ihn zugehen. „Es gibt sehr schüchterne Männer, denen es schwerfällt eine Frau anzusprechen“, erklärt sie, „wenn aber die Chemie stimmt, warum sollte dann nicht die Frau den ersten Schritt wagen?“

 Ähnlich sieht das auch Toni Udiljak. Der 22-jährige Schüler findet, dass Männer immer schüchterner werden. „Ich entscheide situationsbedingt, wie ich eine Frau anspreche“, erzählt er, „ansonsten ist es wichtig, nicht zu schleimig rüberzukommen und erst einmal zu versuchen das Eis mit alltäglichem Smalltalk zu brechen.“ Absolut nach hinten losgehen könne eine Anmache, wenn man sofort versuchen würde eine zu enge Bindung aufzubauen. „Man sollte zwar per du sein, sich aber nicht unbedingt per du verhalten, sondern eher höflich-zurückhaltend“, meint Udiljak, „wenn ich merke, dass eine Frau das Gespräch nicht erwidert, schlicht kein Interesse zeigt, ist das natürlich auch in Ordnung. Manche Menschen passen einfach nicht zueinander.“ Ein guter Zeitpunkt um eine Frau anzusprechen, sie beispielsweise der, wenn sie in einer Gruppe von Leuten unterwegs wäre, aber eher gelangweilt aussehen würde. „Dann kann man mit einem lustigen Gespräch ganz sicher punkten“, sagt er lächelnd.

 Sie ist sehr schüchtern und würde daher nie den ersten Schritt machen: Jessica Lodigiani. „Den perfekten Ort, um eine Frau anzusprechen gibt es eigentlich nicht“, sagt die 18-Jährige, „da ist es in der Stadt oder in einem Park noch am besten. Wenn man in der Disco angemacht wird, kommt es meistens so rüber, als wollte der Typ einen nur abschleppen.“ Der Versuch mit Anmachsprüchen bei einer Frau wie ihr zu landen, sei ebenso zum Scheitern verurteilt, wie wenn der Mann versuche, der Frau etwas vorzuspielen. „Er sollte auf keinen Fall einen auf Macho machen“, so die Schülerin. Einen speziellen Kleidungsstil brauche ein Mann nicht zu haben, damit eine Anmache gelingt. „Ich achte bei der ersten Begegnung sehr auf Augen und Hände“, erzählt sie, „an den Augen erkennt man oft, ob einem jemand sympathisch ist und an den Händen kann man sehen, ob ein Mann gepflegt ist.“ Um ihr zu gefallen, müsse ein Mann außerdem offen, treu, ein wenig romantisch und auf jeden Fall er selbst sein.

 „Wenn eine Frau einen Mann attraktiv findet, kann auch sie den ersten Schritt machen. Anmachen ist keine reine Männersache“, findet Dennis Castelli. Wie man ein Mädchen anspreche, sei situationsbedingt, sagt der 22-jährige Logistiker. Ungünstig sei es, wenn sie gerade auf dem Weg zur Toilette wäre, „weil sie da sicher andere Sachen im Kopf hat, als angesprochen zu werden.“ Passend sei es hingegen, wenn man mittels Blickkontakt und einem Lächeln bereits eine Brücke geschlagen hätte. „Man sollte nicht zu aufdringlich sein“, erklärt er, „hupen aus dem fahrende Auto geht auch überhaupt nicht.“ Wenn er an der Körpersprache merke, dass eine Frau kein Interesse an ihm habe, sehe er sich einfach nach einer anderen um. „Ein Lächeln und ein Blick – mehr braucht es eigentlich nicht, um eine Frau für sich zu gewinnen“, ist er überzeugt.

 Mehr Flirttipps von Dennis, lest ihr hier.

Gewinnspiel: Steffen Emmerich aus Augsburg hat das “Hitana-Lounge”-Gewinnspiel  gewonnen. Er darf heute mit einer Begleitperson kostenlos zur Beach-Party – ein Begrüßungsgetränk inklusive. Das Face2Face-Tipps&Tricks-Team wünscht viel Spaß!

Vorschau: Nächsten Sonntag, erfahrt ihr an dieser Stelle, wie man auch nach einem durchzechten Wochenende sonntags gut einschlafen kann.