Weihnachtliche Cake Pops / mit Verlosung

Auch dieses Jahr naht der Nikolaus-Tag und verspricht großen und kleinen Kindern mit Süßigkeiten gefüllte Schuhe und Stiefel. Doch für den Fall, dass der Nikolaus kurz vor Schluss noch allerhand zu tun und nicht alle Braven bedacht hat, kann man ihm mit weihnachtlichen Cake Pops etwas unter die Arme greifen. Diese lassen sich schließlich in der heimischen Weihnachtsbäckerei im Nu herzaubern und wieder vertilgen.

Weihnachtlich: Cake Pops zum Nikolaus-Tag (Foto: Onat)

Weihnachtlich: Cake Pops zum Nikolaus-Tag (Foto: Onat)

Zutaten für weihnachtliche Cake Pops:

  • Cake Pops
  • rote und orange Candy Melts oder Lebensmittelfarbe
  • weiße und Vollmilch-Kuvertüre
  • Salzbrezeln, Oreos und Mini-Oreos
  • Spritzbeutel oder Gefrierbeutel und Schere

Pinguin-Cake Pops – schwarz auf weiß:

Für Cake Pops in Form von Pinguinen zunächst die helle Kuvertüre über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen und die Kuchenbälle darin ummanteln. Nachdem die helle Schokoladenschicht fest geworden ist, ebenso separat die Vollmilch-Kuvertüre schmelzen. Diese in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel geben, dessen Ecke man anschneidet. Nun mit der dunklen Schokolade die Augen und schwarzen Stellen des Pinguins aufmalen. Für den fehlenden Schnabel orange Candy Melts verwenden oder die weiße, geschmolzene Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe einfärben. Hier macht man sich den Effekt, den es sonst zu vermeiden gilt – das Verklumpen von Schokolade durch Wasserspritzer beim Wasserbad – zu nutze. Die allmählich verklumpende Schokolade lässt sich in den Händen problemlos zu Schnäbeln formen. Die Pinguin-Schnäbel nur noch auf den Gesichtern anbringen und alles aushärten lassen.

Rentier-Cake Pops – süß und salzig:

Um Rentiere aus Cake Pops herzustellen, dieses Mal die Vollmilch-Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops darin einkleiden. Noch ehe die Schokoladenschicht aushärtet, sollten die Salzbrezel als Geweih angebracht werden. Erleichtert wird das Anstecken, indem man vorher vorsichtig die Rundungen der Brezeln aufbricht und alles in zwei Hälften teilt. Nun die weiße Schokolade schmelzen und mit einem Spritz- oder einem angeschnittenen Gefrierbeutel die Augen aufmalen. Die restliche weiße Kuvertüre mit roter Lebensmittelfarbe einfärben oder Candy Melts verwenden, um die rote Rudolph-Nase daraus zu formen. Erneut wird der Effekt des Verklumpens genutzt, indem man etwas Wasser hinzufügt. Aus der langsam verklumpenden Schokolade schnell kleine Kugeln rollen und als Nasen ankleben.

Schneemann-Cake Pops – eiskalt lecker:

Weiße Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und die Cake Pops darin einschneien lassen. Ehe die Schokolade aushärtet, die Keksdeckel der normalen Oreos voneinander trennen und mit den Mini-Oreos durch etwas Schokolade verkleben, um daraus Zylinder herzustellen. Die Hutbedeckung nun auf den Köpfen der Schneemänner anbringen. Anschließend die Vollmilch-Schokolade zum Schmelzen bringen und mit einem Spritzbeutel oder einem angeschnittenen Gefrierbeutel die Augen und Knopf-Münder aufmalen. Für die Karotten-Nasen orange Candy Melts verwenden oder geschmolzene, weiße Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe einfärben. Wieder nutzt man – statt auf Modellierschokolade zurückgreifen zu müssen – das Verklumpen der Kuvertüre, indem man etwas Wasser hinzufügt. Wenn diese beginnt erste Klumpen zu bilden, lange Karotten-Nasen daraus formen und die Schneemann-Gesichter damit vervollständigen.

Tipp: Wer die Kuchenstücke nackt lassen möchte, kann aus diesen kleine Lebkuchen-Männchen formen und mit gefärbter Schokolade Augen, Münder und Applikationen anbringen. Auch in bunte Christbaumkugeln, Zuckerstangen, Tannenbäume, Nikolaus-Stiefel und Geschenke lassen sich die Küchlein verwandeln, sodass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.

Vorschau: Nächste Woche geht es weiter mit der Saftkur: Wir verraten, was sie angeblich bewirkt und wie dies im Selbstversuch aussah.

Zu gewinnen:

Zu gewinnen: Einen von drei "Walking Ginger Dead"-Sets (Foto: Onat)

Zu gewinnen: Einen von drei „Walking Ginger Dead“-Sets (Foto: Onat)

Wer nicht genug bekommt vom süßen Zauber der Weihnachtsbäckerei, für den ist unser Gewinnspiel genau das richtige: Die Tipps&Tricks-Redaktion verlost exklusiv drei „Walking Ginger Dead“-Back-Sets, die Christkind-Kinder und Zombie-Serienfans gleichermaßen erfreuen dürfte.

Was ihr dafür tun müsst: Schreibt bis Sonntag, den 18. Dezember 2016, 23:59 Uhr eine E-Mail an guelcin.onat@face2face-magazin.de. In der Mail enthalten sein sollte euer Vor- und Nachname sowie eine gültige Adresse für den Versand. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt via Mail.

Nutzungsbedingungen

  • 1 Gewinnspiel (1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.
  • 2 Teilnahme (1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. (2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie eine E-Mail an die von uns angegebene E-Mail-Adresse schreibt und dort ihren Namen bzw. die Namen der möglichen Gewinner hinterlässt. (3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen. (4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.
  • 3 Ausschluss vom Gewinnspiel (1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen. (2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden. (3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des Weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden. (4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht. (5) Stehen in der E-Mail mehr als die Anzahl der vorgeschriebenen Namen können die Teilnehmer nicht am möglichen Gewinn berücksichtigt werden. (6) Ebenfalls bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.
  • 4 Durchführung und Abwicklung (1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Telefonanruf, über den schriftlichen Postweg oder E-Mail über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner nicht telefonisch erreicht werden, wird der jeweilige Gewinner über seine angegebene E-Mail-Adresse oder Postanschrift über seinen Gewinn informiert. (2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich. (3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden.
  • 5 Datenschutz (1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten. (2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face. (3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren. (4) Nach Beendigung des Gewinnspiels werden alle einsandten E-Mails wieder gelöscht.
  • 6 Sonstiges (1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar. (3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

 

Fancy Food – Süße Hamburger und Pommes Frites

„Das Auge isst mit“ – diesem Leitspruch folgend haben es Köche und Konditoren sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur besonders delikate, sondern auch optisch ansprechende Speisen auf den Tisch zu bringen. Das alte Sprichwort hat sich dabei zur kulinarischen Kunstform entwickelt, die Kreativität und Backfertigkeiten gleichermaßen beansprucht. Ob nun Rosen aus Marzipan, Krümelmonster-Muffins oder als Lutscher getarnte Kuchen namens Cake Pops – die Dekorationswelle hat längst Einzug in heimische Gefilde gefunden, fernab von Edelrestaurant und Gourmetküche. Dies beweist der Amerikaner Erik Trinidads mit seiner „Fancy Fast Food“-Bewegung, indem er fertige Fast Food-Gerichte stilvoll neu arrangiert. Mit einer Hommage an den Hobbykoch soll dem Trend die Zukunft gewiesen werden: Dem Stil des „Fancy Food“ (Anm. d. Red.: „Fancy Food“ bezeichnet ausgefallene Speisen im Allgemeinen) folgend präsentiert euch die Tipps&Tricks-Redaktion Fast Food-Gebäck, das sowohl „fast“ als auch „fancy“ zubereitet wird.

Ausgefallen: Hamburger als Gebäck (© Bakerella / bakerella.com)

Zutaten und Materialien:

  • Vanille- und Schokoladen-Cupcakes
  • Sesamkörner
  • rote, grüne und gelbe Lebensmittelfarbe
  • etwas Wasser zum Befeuchten
  • 125g Butter oder Frischkäse
  • 200g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
  • ein Messer
  • Spritztüte oder Gefrierbeutel, Klebeband und Schere

1. Zunächst die Vanille- und Schokoladen-Cupcakes mit einem Messer halbieren oder dritteln. Dies ist abhängig von ihrer Größe. Die Vanille-Cupcakes bilden dabei das Brot, die Schokoladen-Cupcakes wiederum das Fleisch eines Burgers.

2. 125g Butter oder Frischkäse mit 200g Puderzucker und etwas Zitronensaft zu einer weichen Creme verrühren. Das dadurch entstandene Frosting anschließend dritteln und mit den Farben rot, gelb und grün einfärben. Diese dienen dann als Ketchup, Käse und Salat.

3. Nun die Brotunterseite mit dem süßen Fleisch belegen. Die Oberseite wiederum mit etwas Wasser anfeuchten und mit den Sesamkörnern bestreuen. Durch das Wasser bleiben diese am Gebäck kleben.

4. Mit dem roten Frosting einen Kreis auf dem braunen Cupcake ziehen. Hierfür eine Spritztüte verwenden. Wer keine hat, kann einen Gefrierbeutel nehmen, diesen zu einem Trichter falten und mit Klebeband festkleben. Anschließend mit einer Schere die Öffnung einschneiden und das Frosting einfüllen. Dasselbe mit dem gelben Frosting wiederholen.

5. Das grüne Frosting sollte leicht gewellt um den Kreis gezogen werden, damit es den Salatblättern eines Burgers ähnelt. Nun die mit Sesam versehenen Brotdeckel leicht auf die Hamburger andrücken, um das Fast Food-Gebäck zu vollenden.

Kreativ: Pommes Frites-Kekse (© Bakerella / bakerella.com)

Tipp:

  • Wer mag, kann zu den Cupcake-Burgern auch süße Pommes Frites servieren. Hierfür einfach in kurze Streifen geschnittene Kekse backen.

Vorschau: Wie eure Homeparty ein Erfolg wird, hat euch die Tipps&Tricks-Redaktion bereits verraten. Nächste Woche erfahrt ihr zudem, wie eine öffentliche Party zum Highlight wird.

Weil selbstgemacht einfach besser schmeckt: Cupcakes mit cremigem Deko-Häubchen

Spätestens seit die neue Erfolgsserie 2 broke girls bei uns an den Start gegangen ist, kennt man auch in Deutschland die köstlichen Leckereien. Cupcakes – zu Deutsch: Tassenkuchen – ist der neue Backtrend aus den Staaten. Die Muffin-ähnlichen Süßwaren sind auf Festen der absolute Renner. Und das aus gutem Grund. Denn was einen Cupcake von einem herkömmlichen Muffin unterscheidet ist das cremige Deko-Häubchen obenauf. Im Original „Frosting“ genannt, bietet es eine Vielfalt von geschmacklichen und farbigen Variationen und ermöglicht so die individuelle Gestaltung der Naschereien. Und das Beste daran: Mit einem einfachen Grundrezept lassen sich – durch kleine Änderungen – eine Fülle verschiedener Geschmäcker kreieren. So ist für jeden etwas dabei und das Rezept wird nicht langweilig.

Zutaten

Teig

  • 100g Butter
  • 150g Zucker
  • 75g Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 130ml Milch
  • 100g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Messerspitze Salz

Frosting

  • 125g Butter oder 200g Mascarpone oder 200g Frischkäse
  • 200g Puderzucker
  • Zitronensaft

Zubereitung

1. In einer Schüssel die sehr weiche Butter mit dem Zucker und dem Kakaopulver verrühren. Zu der cremigen Masse zwei Eier dazugeben und mit etwa 130ml Milch vermischen bis sich alles zu einem emulgierten Teig verbunden hat. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Vanilleextrakt mischen und unter ständigem Rühren langsam in die erste Schüssel geben.

2. Die Förmchen mit dem fertigen Teig bis zur Hälfte befüllen. Der Teig geht im Ofen noch auf und da man dem Cupcake im Anschluss noch eine Frosting-Haube aufsetzen möchte, ist eine gerade Oberfläche wünschenswert. Unbedingt sollte auch darauf geachtet werden, dass man die Papierförmchen mit einem Muffinblech stabilisiert. Wird keines benutzt, riskiert man ein Backofen-Teig-Dilemma, denn die Papierform allein reicht nicht aus, um den flüssigen Teil in Position zu halten.

3. Während der Teig bei 160 Grad Umluft 15 bis 20 Minuten fertig backt, – die Backzeit variiert je nach Förmchengröße – kann das Frosting für das Deko-Häubchen vorbereitet werden. Hier kommt ein simples Grundrezept zum Einsatz, welches nach Belieben verfeinert werden kann. Hierzu braucht man 125g weiche Butter, – wahlweise auch Frischkäse oder Mascarpone –, 200g Puderzucker und etwas Zitronensaft. Alles zu einer weichen aber stabilen Creme verrühren und nach Belieben mit allerlei Leckereien verfeinern. So können Früchte oder Fruchtsirup dem Frosting die ganz persönliche Note geben, aber auch geröstete Nüsse oder fertige Süßigkeiten, wie Schokoriegel oder Gummibärchen, lösen köstliche Geschmacksexplosionen im Mund aus.

Lecker: selbstgemachte Schokocupcakes (Foto © Dumat / PIXELIO)

4. Zum Schluss bekommt der abgekühlte Cupcake sein Häubchen aufgesetzt – am besten mit einer Backspritze – und das Dekorieren kann beginnen. Kreative Köpfe können beim Verzieren der Cupcakes ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Denn den Spruch „weniger ist mehr“ gibt es beim Cupcakes-backen nicht!

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr in der Tipps&Tricks-Rubrik wie man Küchenelektrogeräte richtig in Schuss hält.

Cupcakes erobern die Welt – ein Wettbewerbsbericht

Ein Rezept, welches bei mir sehr gut abgeschnitten hat: Joghurt-Cupcake mit Obst (Foto: Lukenda)

Seit es in Stuttgart die „Cupcake Boutique“, und somit das erste Café gibt, dass sich den schicken Küchlein verschrieben hat, ist klar, die kleinen Törtchen sind endgültig auf dem Vormarsch und sie werden auch an meiner Küche nicht vorbeigehen. Verfallen war ich den Edel-Muffins allerdings schon lange Zeit vorher, als sie hier im Ländle noch weitestgehend unbekannt waren. Jetzt kennt sie wirklich jeder!

So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis beim Zeitschriftenhändler meines Vertrauens neben den ohnehin schon zahlreich vorhandenen Backmagazinen auch ein Heft zum Vorschein kam, das sich allein den mit-fast-einem-Haps-sind-die-im-Mund-Cupcakes verschrieben hatte. Oh, welch Glück! Das musste ich sofort haben! Dieses Magazin ist die „Cupcake Heaven“. Im Heft finden sich viele tolle Rezepte und auch zahlreiche Tipps, wie zum Beispiel das „Frosting“ – also die Creme obendrauf – schön dekorativ aufgespritzt werden kann, und viele weitere gute Erklärungen für Anfänger sowie Fortgeschrittene.

Der Feinschliff: jeder Arbeitsschritt wird für die Leser dokumentiert (Foto: Lukenda)

Umso aufgeregter war ich, als das „Cupcake Heaven“-Team auf ihrer Facebook-Seite verlauten ließ, dass sie Jurymitglieder für einen Backwettbewerb suchen und man bei Interesse einen Kommentar hinterlassen solle. „Wow, das geht ja einfach“, dachte ich mir und hinterließ natürlich sofort besagten Kommentar. Ich hätte nie gedacht, dass ich dank Facebook mal bei etwas so Tollem mitmachen könnte. Und es hat geklappt: Ich war in der Jury, juhu! Anfangs war nicht so recht klar, wie wir uns den Ablauf vorstellen sollten, Vieles lief etwas chaotisch ab und war unklar. Wir waren dann aber sieben Jurymädels, von denen ein paar auch einen eigenen Blog haben. Das wäre ja auch so ein kleiner Traum von mir…

Das Ganze lief dann so ab, dass Leser ihre Cupcake-Rezepte an das Magazin geschickt haben und dieses dann jede Woche Montags eines online gestellt hat, das wir Jurorinnen zubereiten und im Anschluss bewerten mussten. Es gab drei Runden mit jeweils drei zu backenden Rezepten, das letzte kam vor einer Woche. Jede Jurorin musste also auch jedes Rezept backen. Wir hatten dazu jeweils vier Tage Zeit, also immer bis einschließlich Donnerstag. Dann mussten wir unsere Bewertungen und Fotos an das Magazin geschickt haben, das am Freitag dann jede Bewertung mit den dazugehörigen Bildern auf Facebook veröffentlicht hat. Das war vielleicht spannend! Zudem fing die Woche dadurch viel schöner an und endete dank der tollen Bilder und der gespannt erwarteten Bewertungen für uns alle auch nochmal ein Stückchen schöner als sonst.

Ein nicht alltägliches Ereignis: sich selbst in einem Magazin bewundern können (Foto: Lukenda)

Dieser Wettbewerb hat mir eine Menge Spaß eingebracht, aber auch mehr Erfahrung im Umgang mit bestimmten Zutaten, die ich selbst beim Backen in der Form noch nicht verwendet habe, wie zum Beispiel Marzipan mit Lebensmittelfarbe zu färben und damit Hahnenkämme und Füße für die Küken-Cupcakes zu formen. Das hätte ich vorher nie gemacht, aber jetzt weiß ich, dass es kein Teufelswerk ist. Und ich weiß auch genau, welche Cremes mir schmecken und welche nicht, nämlich die mit fast zwei Packungen Puderzucker drin. Ich habe meine „Cupcake-Künste“ weiter entwickelt und werde öfter diesbezüglich zu Rate gezogen. Ich habe meine Ex-Kolleginnen damit beliefert und weiteren Menschen damit ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Es macht einfach großen Spaß.

Und zusammen mit meinen lieben Mit-Jurorinnen bin ich in der aktuellen Ausgabe der „Cupcake Heaven“ zu finden. Folgen soll im Herbst noch ein größerer Wettbewerbsbericht mit vielen tollen und lustigen Bildern von uns in Aktion. Er wird in der „Baking Heaven“, dem neuen Heft der Macher der „Cupcake Heaven“, erscheinen. Als Dankeschön und zu unserer sehr großen Freude, erhalten wir Mädels für unseren Fleiß – ihr könnt es auch Backwahn nennen – Backpakete von Dr. Oetker, das neue Cupcake Buch des GU Verlags, diverse Einkaufsgutscheine und jede Ausgabe der beiden Magazine, in denen es um den Wettbewerb geht. Wow! Ich kann meiner Freude gar keinen angemessenen Ausdruck verleihen. Das Gewinnerrezept der jeweiligen Runde wird natürlich auch veröffentlicht werden.

Ein kleines Kunstwerk: leider begeisterte dieses Törtchen mich nur äußerlich (Foto: Lukenda)

Ich kann mich an der Stelle nur nochmals fürs Mitmachen bedanken und würde das jederzeit wieder tun, wenn so ein Wettbewerb ausgerufen werden sollte. Das Team ist total nett und das Miteinander, wenn auch nur virtuell, hat mit allen Beteiligten toll geklappt. Ich werde mir sicher jede weitere Ausgabe gönnen, weiterhin fleißig nachbacken und mit den Bildern anderen das Wasser im Munde zum Zusammenlaufen bringen. Möge man mich für verrückt halten, ist mir schnuppe. Ich weiß dafür, dass es allen super schmeckt. Sprechen die Bilder nicht für sich?

Vorschau: Nächste Woche gibt es an dieser Stelle einen Bericht über Dildopartys. Ihr dürft gespannt sein!

Do-it-yourself-Projekt: Cake Pops

Cake Pops sind eine kreative Alternative zur üblichen Kuchendekoration. Kuchenstücke werden einfach als Lutscher getarnt und fantasievoll dekoriert. Aus dem angloamerikanischen Raum stammend, haben sie auch die Herzen der deutschen Fans erobert. Offensichtlich wird dies beispielsweise beim „Starbucks“-Besuch, denn das Kaffeehaus bietet seit einiger Zeit ebenfalls die süße Sünde für Zwischendurch an. Ob zum Naschen oder Verschenken – die Cake Pops eignen sich für jeden Anlass.

Kreativ: Bei Cake Pops isst das Auge mit (© Bakerella / bakerella.com)

Zutaten und Materialien:

  • Kuchen
  • Frischkäse
  • Butter
  • Puderzucker
  • Schokolade
  • Lolly-Stiele oder Grillspieße (für Cake Balls auf diese verzichten – siehe Tipp)
  • Glas, Styropor oder Pappkarton als Cake Pop-Ständer
  • für die Dekoration je nach Belieben Schokolade, Marzipan, Glasur und Lebensmittelfarbe

Zubereitung:
1. Man backe einen Kuchen. Auch wenn dies ein unkonventioneller Start für ein Rezept sein dürfte, so sei doch bei der Kuchenwahl keine Grenze gesetzt. Auf Käsekuchen, Fruchtstücke, Sahne, Schokoladenüberzug und Füllungen sollte jedoch verzichtet werden. Nun den Kuchen zerkleinern und zerbröseln, so dass nur noch Krümel übrig sind.

2. Separat Butter und Frischkäse in gleicher Menge in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen oder Rührgerät verrühren. Anschließend den Puderzucker – auf Wunsch auch etwas Aroma – in die Schüssel geben und schaumig schlagen. Dadurch entsteht eine Buttercreme, auch Frosting genannt.

3. Mit einem Löffel das Frosting mit dem Kuchen vermengen und gut durchrühren, bis ein gleichmäßiger, klebender Teig entsteht.

4. Aus der Teigmasse kleine, runde Kügelchen formen, die von der Größe einem Lutscher gleichkommen. Die Bällchen auf einer Unterlage mit Backpapier platzieren und für ein bis zwei Stunden im Gefrierfach kühlen lasseNach dem Auskühlen können die Lolly-Stiele daran befestigt werden. Der Einfachheit halber etwas Schokolade schmelzen und die Stiel-Spitze in die flüssige Schokolade tunken. Nun die getunkten Stiele in die Bällchen stechen und trocknen lassen.

5. Im Prinzip wären die Cake Pops fertig – der Rest ist reine Dekorationsfrage. Aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Daher die Kuchen-Lollies nun in flüssige Schokolade tunken und aushärten lassen. Wer möchte, kann die Kügelchen statt der Schokolade auch mit Candy Melts (zu Deutsch: Schmelzdrops) überziehen, in bunte Glasur tunken oder mit gefärbtem Marzipan ummanteln.

Tipps:

  • Für die Verarbeitung der Cake Pops eignet es sich, diese aufzustecken und aufrecht zu halten. Dafür die Lollies entweder aufrecht in ein Glas legen, in Styropor einstechen oder einen Ständer benutzen. Für den Ständer einfach kleine Löcher oder Kreuze in einen Pappkarton einschneiden.
  • Wenn auf die Stiele gänzlich verzichtet werden soll, kann man die Kügelchen wie kleine Pralinen erscheinen lassen. Mit einem Schokoladen-Überzug und der richtigen Dekoration wirken die sogenannten Cake Balls täuschend echt.

Vorschau:
Passend zum Wochenende stellen wir euch nächste Woche das „Café Vienna“ als Ausgehtipp vor.