Cremiger Spekulatius-Aufstrich

Auch wenn das Weihnachtsfest im Vergangenen liegt, finden sich in dem einen oder anderen Haushalt heute noch Süßigkeiten, die uns sonst nur der Winter beschert. So versüßen Lebkuchen, Zimtsterne und Spekulatius die Adventszeit, während Schokoladen-Weihnachtsmänner vermeintlich zu Osterhasen eingeschmolzen werden. Das übrige Weihnachtsgebäck lässt sich dabei als Spekulatius-Aufstrich mindestens ebenso verlockend in neue Formen bringen.

Zutaten und Materialien:

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

Cremig: Spekulatius-Aufstrich (Foto: Onat)

  • 150 Gramm Spekulatius
  • 100 Milliliter Kondensmilch
  • zwei Esslöffel Honig
  • gemahlene Gewürze wie Zimt, Vanille, Nelken und Koriander
  • 30 Gramm weiche Butter
  • zwei Schüsseln, ein Schneebesen, ein Mixer oder ein Nudelholz samt Gefrierbeutel

Zubereitung:

  1. Die Spekulatius in einer Schüssel mit einem Mixer fein zerbröseln. Alternativ können die Kekse in einen Gefrierbeutel getan und mit einem Nudelholz zerstampft werden. Je pudriger die Krümel werden, desto cremiger wird der Spekulatius-Aufstrich. Etwas knuspriger wird die Creme wiederum durch gröbere Brösel.
  1. Die Kondensmilch, den Honig und die weiche Butter in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Anschließend mit etwas Zimt, Vanille, Nelken und Koriander würzen.
  1. Die Spekulatius-Krümel in die Schüssel hinzugeben und kräftig verrühren, bis eine gleichmäßige Creme daraus entsteht. Lagern lässt sich der Aufstrich am besten in wiederverschließbaren Gläsern.

Die Macht der Wärme – 5 brandheiße Beauty-Tipps

Wimpernzangen, Haarkuren oder Gesichtsmasken – es gibt schon zahlreiche Beauty-Produkte, die uns helfen sollen, das Beste aus uns heraus zu holen. Mit diesen brandheißen Tricks gelingt das in Zukunft sogar noch besser! Probiert es einfach mal aus und erlebt die Macht der Wärme.

1. Warme Pflege für die Haare: Ihr wollt euren Haaren etwas Gutes tun? Dann erwärmt eure Haarkur oder -spülung doch das nächste Mal vor der Verwendung für circa 15 Sekunden in der Mikrowelle. Durch die Wärme öffnet sich die oberste Schuppenschicht der Haare und macht sie dadurch durchlässiger für Pflegewirkstoffe.
2. Hitze für den letzten Schwung: Ihr wollt den perfekten Augenaufschlag? Dann föhnt vor Gebrauch eure Wimpernzange einmal kurz an – das verstärkt den Effekt und hält länger!

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Wirkt unterstützend: Wärme sorgt bei einigen Beauty-Produkten für optimale Wirkung. (Foto: twinlili/pixelio.de)

3. Gegen gereizte Augen: Wenn es am Abend zuvor mal etwas später geworden ist und eure Augen gereizt oder gerötet, dann kann auch hier die Wärme Abhilfe schaffen: Einfach zwei Teelöffel in eine Tasse mit heißem Wasser stellen, ein paar Minuten durchwärmen lassen und dann die Löffel auf die Augen legen. Durch die Wärme der Löffel entspannen sich die Augen und der Reiz wird gelindert. Vorsicht: Vorher unbedingt am Handrücken prüfen, dass die Löffel nicht zu heiß sind!
4. Mikrowellen-Creme: Während das Lagern der Aprés-Sun Creme im Sommer schon lange kein Geheimtipp mehr ist, hat man vom Pendant im Winter bislang noch nicht so viel gehört: Wenn ihr eure Körpercreme vor dem Auftragen für ein paar Sekunden in der Mikrowelle erhitzt, wird der Duft intensiver und das Eincremen mit der warmen Lotion zum wahren Spa-Erlebnis. Genau das richtige für trockene Haut im kalten Winter! Dasselbe gilt übrigens für warmes Öl, zum Beispiel Kokos-Öl. Durch Wärme öffnen sich die Poren und die Haut ist besonders aufnahmebereit für Pflegestoffe.

5. Alles rausgeholt: Mit Wärme kann man nicht nur aus seinem Körper das Beste herausholen, sondern auch aus den Beauty-Produkten selbst! Ihr kennt das, eure Wimperntusche neigt sich langsam dem Ende zu, ihr hattet aber noch keine Zeit, neue zu kaufen. Kein Problem! Einfach das Wimpernbürstchen einmal kurz unter heißes Wasser halten und die gesamte Wimperntusche anföhnen. So wird die Tusche wieder weich und hält sich noch ein paar Tage!

Türkische Supangle – Wenn Pudding Kuchen küsst

Neben Joghurt, Eis und Frozen Yogurt ist es der Pudding, der diesen Sommer kulinarische Kühle schenken soll. Dass man ihn auch gut mit anderen Süßspeisen kombinieren kann, beweist die türkische Variante „Supangle“. Hierbei handelt es sich um ein vor allem in Istanbul bekanntes Dessert, das aus einem auf Schokoladenkuchen gegossenen Schokoladen-Pudding besteht. Zwar hat es mit seinen europäischen Vertretern – der italienischen „Zuppa Inglese“ und der französischen „Soupe Anglaise“ nicht viel gemein, jedoch verzaubert Supangle auch hierzulande Jung und Alt.

Schokoladig: Türkische Supangle (Foto: Onat)

Schokoladig: Türkische Supangle (Foto: Onat)

Zutaten und Materialien:

  • 750ml Milch
  • zwei gehäufte Esslöffel Mehl
  • vier Esslöffel Kakao
  • vier Esslöffel Zucker
  • 100g Zartbitterschokolade
  • ein Esslöffel Butter oder Margarine
  • Schokoladenkuchen oder Brownies
  • Topf, Löffel und Servierschalen
  • nach Belieben Schokolade, Pistazien, Nüsse und Kokosraspeln zur Dekoration

Zubereitung:

1. Milch, Kakao, Zucker und Mehl in einen Topf geben und alles miteinander verrühren.

2. Das Gemisch unter ständigem Rühren auf mittlerer Flamme aufkochen, bis die Masse stockt.

3. Den Pudding nun vom Herd nehmen und die Butter mit der Zartbitterschokolade unterheben.

4. Kleine Stücke des Schokoladenkuchens in den Boden der Servierschalen eindrücken. Falls er zu fest sein sollte, gegebenenfalls mit etwas Milch benetzen. Den noch warmen Pudding darüber gießen und die Supangle im Kühlschrank für eine Stunde kalt stellen.

5. Nach Belieben die Supangle mit Pistazien, Schokolade, Haselnüssen, Walnüssen oder Kokosraspeln dekorieren.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier ein Rezept für leckere Karotten-Cupcakes.

Das Phänomen Tussi – wer sie ist, woher sie kommt und wo sie eigentlich hin will

Tussis begegnen uns im Alltag regelmäßig. Ob in der Fußgängerzone, der Straßenbahn oder abends auf der Piste – letztes ist ihr bevorzugtes Territorium – sind sie aus dem Stadtbild praktisch gar nicht wegzudenken.

Da sie das genaue Gegenteil von Tarnung betreiben, lassen sie sich auch nur unschwer an den immergleichen Merkmalen erkennen: Mehrschichtig aufgetragene Foundation, schwarz getuschte oder, in fortgeschrittenem Tussi-Stadium, lange, mit Klebstoff befestigte, künstliche Wimpern zu glitzerndem Lidschatten im Smokey-Eyes-Look und feuerroten Lippen. Dank der Reizüberflutung für das menschliche Auge kaum noch wahrnehmbar sind die Maske aus Puder und die knallpink gerougten Wangen. Ein Hingucker sind außerdem die Brauen, die zumeist hauchdünn gezupft oder wahlweise abrasiert und mit Augenbrauenstift nachgezogen wurden. Die Nageldesign-Variationen reichen zudem von schrillen Farbtönen über Drachenmotive und Tribal-Verzierungen bis hin zu dramatischen Überlängen der French-Tips.

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Manche mögen’s opulenter: Tussis tragen Perlen, Strass und Diamanten im Überfluss (Foto: T.Gartner)

Doch auch in Sachen Haarstyling und Outfit lassen sich die Tussis gestern wie heute nichts anbrennen. Sie haben es gern ausgefallen, um aufzufallen und darüber hinaus eine klare Zugehörigkeit auszudrücken. Protzige Sneakers – man erinnere sich an das Aufkommen (und das ebenso schnelle wieder Versumpfen) der von Rapperin Missy Elliot designten „Respect M.E.“-Kollektion – sind schließlich nicht einfach protzige Sneakers. Sie sind auch immer ein Fashion-Statement und zugleich eine Solidarisierung mit dem Hiphop und den legeren Streetwear-Styles.

Weitaus lieber als auf leisen Sohlen sind Tussis allerdings auf hohen Hacken unterwegs. Je schwindelnder die Absatzhöhe, desto glänzender der Auftritt. Sie gewinnen damit nicht nur die Anerkennung ihrer Mitmenschen („Wow, wie kann sie auf diesen High Heels bloß laufen, ohne sich beide Beine zu brechen?“), sondern nehmen auch eine unnachahmlich imposante Körperhaltung an. Niemand würde so auch nur auf die Idee kommen, sich einer über den Asphalt staksenden Tussi in den Weg zu stellen. Ja, man muss wahrlich zugeben: Die Optik einer Tussi ist bisweilen angsteinflößend.

Der Grat zwischen Ästhetik und Alptraum scheint damit folglich ein schmaler zu sein und ist, wie so oft, höchst subjektiv. Die Tussi hält ihr Erscheinungsbild, auch wenn man bei einem Blick in ihr Kosmetiktäschchen eher auf Manhattan und Essence stößt als auf MAC und Estée Lauder, für die ausgekochte Perfektion. Diese scheinbar durch nichts in der Welt trübbare Selbstsicherheit macht eine Tussi aus – eine Eigenschaft, die sie glatt bewundernswert macht.

Doch wenn die Fassade aus Make-Up einmal gebrökelt ist und sich der Nebel des großzügig aufgetragenen Parfums erst verzogen hat, kommt das Mädchen zum Vorschein, das die Tussi durch aufwendige, oft lange Vorbereitung bedürfende Beauty-Prozeduren zu verbergen sucht. Und das ist im Wesentlichen komplexbehaftet und ganz und gar nicht selbstüberzeugt.

Es eifert aufkeimenden Trends nach, ohne mit den strassbesetzten Fake Eye Lashes zu zucken. Sie investiert in kostspielige Modelabels, sofern sie es sich leisten kann – nur wenige der oben charakterisierten Tussis haben streng genommen eine ernstzunehmende Karriere hingelegt und müssen daher auf Textilien gängiger Billighersteller zurückgreifen – und schwimmt so, bei allem zwanghaften Streben nach Individualität, doch vollständig mit dem Strom. Ihr Heischen nach Aufmerksamkeit kommt einem Schrei nach Liebe gleich, weil es ihr in erster Linie massiv an Selbstliebe mangelt.

Eine Tussi fordert durch ihr aggressives Auftreten Achtung vor ihrer Person ein, was sie jedoch hinterrücks umso mehr zum Objekt von Hohn und Spott werden lässt. Das besagte kleine Mädchen sehnt sich heimlich nach einer Umarmung. Nach einem Menschen, der ihr ungeschminktes Ich annimmt, vor dem sie Natürlichkeit nicht erst aus Cremetiegeln auftragen muss.

Vorschau: In der nächsten Woche begleiten wir Mode-Redakteurin Olivia auf die Pariser Fashion Week.

Tipps für sensible Männerhaut

Heute gibt es – nein nicht von mir direkt – Tipps für sensible Männerhaut. Hierfür habe ich zwei Männer aus unterschiedlichen Altersstufen befragt: Einmal den 52-jährigen Johann, der vor allem mit seiner trockenen Gesichtshaut Probleme hat, und zum andern den 22-jährigen Toni, dessen Haut auf die meisten Produkte stark allergisch reagiert. Die im folgenden Artikel vorgestellten und fotografierten Produkte sind Vorschläge, die auf individuellen Eindrücken beruhen. Nicht jedes Produkt wirkt bei jedem gleich!

 „Extrem trocken“, so beschreibt Johann seine Haut. Der 52-Jährige hat nach eigenen Angaben schon unzählige Produkte ausprobiert, wobei bis vor Kurzem keines tatsächlich Wirkung zeigte. „Auch Cremes, die mir der Hautarzt verschrieben hat, haben nicht geholfen.“, erzählt er, „von vielen bekam ich rote Flecken und meine Haut schälte sich.“ Sein Produkttipp: „Pure Balance – beruhigendes Feuchtigkeitsfluid“ von Aok. Obwohl diese Creme ursprünglich für eine jüngere Zielgruppe vermarktet wird, sei sie die einzige, die tatsächlich etwas bringe. „Die Creme fettet nicht. Seit ich sie verwende ist meine Haut entspannter und nicht mehr so trocken“, berichtet er. Ansonsten verwende er bis auf die „Flüssig Wasch-Emulsion“ von Sebamed kaum weitere Produkte für die Gesichtspflege, sondern lieber Wasser. Sein Fazit: „Ich werde auf jeden Fall bei den Produkten bleiben, die ich momentan nutze, da sie wirklich etwas bringen.“

 Juckende Ausschläge – damit hatte lange Zeit Toni zu kämpfen. „Nach dem Duschen war meine Haut am gesamten Körper leicht reizbar, was an bestimmten Stoffen in minderwertig gefertigten Produkten liegt.“, erzählt der 22-Jährige. Vor allem von bekannten Discounterprodukten wie „Duschdas“ sei er enttäuscht. Zurzeit verwende er aber drei Duschgels, die seine sensible Haut auf allergikerfreundliche Art pflegen. „Zum einen benutze ich das „energy shower Gel“ von NIVEA for men. Bei diesem Produkt ist die Wirkung allerdings tagesabhängig. Der Nachteil beim Douglas “R.S.V.P. hair and body wash” ist, dass es mit knapp neun Euro pro 100 Milliliter doch recht teuer ist.“, berichtet er, „die wenigsten Probleme habe ich aber mit die „Bruce Wills – hair & body wash“ von LR*.“ Die Qualität der LR-Produkte habe ihn derart überzeugt, dass er dort nun Partner geworden sei. Die Produkte seien so um etwa 40 Prozent günstiger. Das ursprünglich 8,26 Euro teure Duschgel koste so nur 4,98 Euro pro 100 Milliliter, so Toni. „Mit der momentanen Auswahl meiner Produkte bin ich sehr zufrieden. Sie erfüllen absolut ihren Zweck und ich habe – zumindest in naher Zukunft – nicht vor noch einmal zu wechseln.“

Wer Interesse an LR-Produkten hat, kann sich gerne telefonisch oder per E-Mail an Toni wenden:
Handy: 01778670407
E-Mail: toniudiljak@yahoo.de

*Laut Homepage: Deutschlands erfolgreichstes Direktvertriebsunternehmen im Network-Marketing.

Vorschau: Ab sofort ist SONNTAG der Veröffentlichungstag der Tipps&Tricks-Rubrik. Nächste Woche gibt es dieser Stelle die Ergebnisse der Liebeskummerumfrage. Wer noch teilnehmen will: Liebeskummeumfrage

Herpes-Horros und wie man ihn bekämpft

Obst, Hitze und andere kleine Wundermittelchen (Foto: T. Gartner)

Ein bis zweimal im Jahr klopft er sachte an meine Tür und ich würde sie ihm am liebsten direkt vor der Nase wieder zuschlagen – mein „bester Freund“ der Lippenherpes. Natürlich hat er sich für seinen Besuch wie immer den besten Zeitpunkt herausgesucht: Vor der Party am Freitag oder dem Vorstellungsgespräch in der nächsten Woche. Nachdem er mich des Öfteren absolut unerwartet und unvorbereitet getroffen hat, habe ich einen Schlachtplan entwickelt, um „das Ding“ gezielt zu bekämpfen. Denn so ein Lippenherpes tut nicht nur (bitte entschuldigt meine Ausdrucksweise) scheiße-weh – was einem nur die wenigsten glauben wollen, die noch nie einen hatten – er sieht auch noch verdammt blöd aus, was dann wiederum jeder mitbekommt. Hier also die besten Tipps gegen Lippenherpes:

 1.     Vorsicht ist besser als Nachsicht! Klingt altklug, bringt´s aber wirklich. Um das Ganze zu konkretisieren: Sobald man auch nur den Anflug einer Erkältung oder sonst irgendeiner Krankheit spürt – dieses hinterhältige Ding von Lippenherpes schlägt nämlich nur dann zu, wenn das Immunsystem geschwächt ist – sofort die Chips beim abendlichen Couching gegen Obst (am besten Äpfel und Orangen) eintauschen. Und das Fastfood gegen – und ja, das meine ich ernst – Sauerkraut und Spinat eintauschen, denn das sind super Vitamin C-Lieferanten. Wenn all diese Vorsorge nichts bringt, trotzdem weiter Obst und Gemüse essen und außerdem zu Tipp 2, 3 und 4 greifen!

2.     Hitze! Klingt komisch, hilft aber. Denn Viren finden nichts unangenehmer als wenn es ungemütlich warm wird. Wer die Sauna jetzt nicht gerade im Haus hat (wobei ich nur im gewissen Stadium des Herpes zur Sauna tendieren würde. Sobald das Ding abklingt und ausheilt, besser lassen!), kann ganz einfach zum Föhn greifen. Diesen am besten im Badezimmer einstöpseln und immer nach oder vor jedem Toilettengang – gerne auch öfter – die betroffene Stelle föhnen. Aber aufgepasst: Den Föhn nicht direkt draufhalten, besser seitlich am Herpes vorbei pusten und auch nur solange bis es anfängt weh zu tun. Danach den Teil der Lippe, der nicht befallen ist, schön fettig eincremen, damit dieser nicht austrocknet.

3.     Grünen Tee trinken. Dieser wirkt Bakterien und Viren im menschlichen Körper entgegen. Die so genannten Tannine im Tee können laut der indischen Wissenschaft (und laut meiner Erfahrung) das Herpes-Virus hemmen. Zugegebenermaßen: Es gibt meiner Meinung nach kaum einen scheußlicher schmeckenden Tee als grünen Tee, aber wer schön und gesund sein will, muss eben leiden. Wer sich dennoch nicht dazu durchringen kann, dem empfehle ich Hagebutten-Tee. Die Hagebutte steht auf der Liste der besten Vitamin C-Quellen ganz weit oben. Sobald der Tee frisch aufgebrüht ist, kann man außerdem eine Weile kurz über dessen Oberfläche mit dem Mund ein- und ausatmen, sodass die warmen Dämpfe an den Herpes kommen. So hat man den Hitzeeffekt aus Tipp 2 und die Wirkstoffe des Tees in einem.

4.     Auch wenn ich immer gerne zu natürlichen Mitteln greife, einem besonders hartnäckigen Lippenherpes sollte man auch mit der chemischen Keule drohen. Meine Favoriten hier: Aciclovir von ratiopharm aus der Apotheke. Aber Achtung: Immer schön mit einem Q-Tipp oder ähnlichem auftragen und brav die Hände hinterher waschen. Die Creme ist weiß, das heißt unsichtbar ist der Herpes dann noch lange nicht. Aber ob mein Gegenüber jetzt freie Sicht auf eine Cremeschicht oder auf meine Herpesbläschen hat, ist im Grunde ja auch egal. Zum Weggehen benutze ich gerne die Herpesbläschen-Patches von Compeed (gibt´s ebenfalls in der Apotheke). Sie machen den Herpes zwar nicht, wie in der Werbung versprochen, unsichtbar, kaschieren ihn aber doch soweit, dass er die Mitmenschen nicht direkt anspringt. Allerdings würde ich diese „Lippenaufkleber“ nur solange verwenden, wie die Krustenbildung noch nicht eingesetzt hat. Denn durch das Abziehen des Patches, zieht man auch immer mal wieder (so war es zumindest bei mir) die frische und noch weiche Kruste mit ab, was den Heilungsprozess noch verlängert.

So, das waren meine Tipps für die perfekte Herpes-Bekämpfung. Leider können sie das Auftauchen der lästigen Dinger nicht vollkommen verhindern, aber immerhin dafür sorgen, dass man sie so schnell wie möglich wieder losbekommt. Alle Tricks zusammen haben zumindest bei mir den Herpes nach etwa einer Woche abklingen lassen.  Wenn ihr mehr Tipps habt, immer her damit! Schreibt einfach ein Kommentar!