Die Partyszene in der „schönsten Stadt der Welt“

Heimat und Zuhause – das bedeutet Speyer für Caroline Gartner. Seit sie denken kann, lebt die 20-Jährige in der Domstadt, hat also auch deren Ausgehmöglichkeiten ausgiebig getestet. Aber nicht nur das: Für eine Hausarbeit hat sie jetzt 130 Jugendliche aus Speyer und Umgebung befragt, wie zufrieden sie mit der Partyszene sind. Und wir wollten natürlich wissen, was da herauskam!

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Face2Face: Wieso hast du dich in deiner Arbeit ausgerechnet mit den Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche in Speyer beschäftigt?
Caroline: Meine eigene Erfahrung ist, dass das Angebot gerade für die unter 18-Jährigen nicht allzu umfassend ist. Oft war ich traurig, wenn ich an einer der wenigen Partys, die stattfanden, nicht teilnehmen konnte, denn das Warten auf die nächste kam einem da schon seeehr lange vor. Darum hat mich natürlich brennend interessiert, wie das meine Altersgenossen sehen. Gerade durch die vielen Schulen tummeln sich in Speyer ja sehr viele Jugendliche. Deshalb sind sie auch so wichtig für eine Stadt wie Speyer – eine bunte Mischung aus Jung und Alt trägt dazu bei, dass sich eine Stadt weiterentwickeln kann und nicht in der Zeit stehenbleibt.

Face2Face: Was hat deine Umfrage ergeben?
Caroline: Leider sind die Jugendlichen eher unzufrieden mit den Ausgehmöglichkeiten in Speyer. Man muss aber ganz klar unterscheiden zwischen Bars/ Cafés und Diskotheken. Die Umfrage-Teilnehmer wünschen sich eine neue Diskothek bzw. wollen die vorhandenen Locations häufiger für Partys nutzen. Für mich bedeutet das, dass die Jugendlichen gerne mehr Trubel und mehr Möglichkeiten im Speyrer Nachtleben hätten. Wenn das gegeben wäre, würden sie sicher seltener auf die umliegenden Städte ausweichen, um mit ihren Freunden tanzen und feiern zu gehen. Die Bar- und Café-Auswahl ist dafür laut meiner Umfrage durchaus ausreichend für die Jugendlichen – hier bleiben kaum Wünsche offen.

Face2Face: Und was würdest du dir für die Speyrer Partyszene wünschen?
Caroline: Natürlich wäre auch ich von einem neuen Club in Speyer nicht abgeneigt. Allerdings habe ich während meiner Recherchen auch festgestellt, dass Speyer doch einiges an Veranstaltungen zu bieten hat, von denen man jedoch leider oft zu spät oder gar nicht erfährt. Helfen kann es da, wenn die Stadt mit den Jugendlichen in Kontakt tritt. Mit der Facebook-Seite der Stadt Speyer ist hier aus meiner Sicht bereits ein wichtiger Schritt getan.

Face2Face: Schon während der Recherche für deine Arbeit standest du ja in Kontakt zur Stadt Speyer. Was fängt die nun mit dem Ergebnis deiner Umfrage an?
Caroline: Ich glaube die Stadt ist sich dessen bewusst, dass die Jugendlichen doch eher unzufrieden sind mit den Ausgehmöglichkeiten und versucht bereits gemeinsam mit dem Jugendstadtrat etwas zu verändern. Ich habe den Eindruck, dass die Stadt sehr bemüht ist um ihre jungen Bewohner und auch gerade dabei ist etwas in Bewegung zu bringen. Eins bleibt natürlich für mich dabei festzuhalten: Natürlich sind Ausgehmöglichkeiten wichtig – wenn sich die Bürger diese wünschen umso mehr, trotzdem sind es ja nicht nur die Ausgehmöglichkeiten, die Speyer zu einer wunderschönen Stadt machen, sondern auch viele andere Dinge.

Vorschau:

Ein Plädoyer für die Spontanität

Kaffeepause - sich spontan mit der Freundin auf einen Kaffee verabreden, ist immer eine gute Idee! (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Kaffeepause – sich spontan mit der Freundin auf einen Kaffee verabreden und für einen Moment den Alltagsstress hinter sich lassen. Das ist immer eine gute Idee! (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Spontanität – das ist etwas Herrliches und eröffnet einem oftmals ganz neue Möglichkeiten. Doch natürlich muss man gewillt sein, sich darauf einzulassen und die Magie der Spontanität schätzen und lieben lernen. In gewisser Weise muss jeder sich auch mit der Ungewissheit anfreunden, dass spontane Vorhaben nicht unbedingt immer so ausgehen, wie jemand sie sich vorher ausgemalt hat. Sie können aber auch zu großartigen und unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen mit tollen Menschen führen, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Doch einige scheinen mit dem Konzept der Spontanität nicht ganz so gut zurechtzukommen und ihm eher feindselig gegenüber zu stehen. Ich war schon immer geneigt mich spontan mit Freunden auf einen Kaffee zu treffen, wenn mir ganz plötzlich danach war. Oder aber wenn ich gerade etwas in einem Stadtmagazin herumstöberte und zufällig über ein interessantes Konzert oder eine Ausstellung stolperte, griff ich sodann zum Telefonhörer, um eine Freundin oder einen Freund mit meiner bereits bis ins kleinste Details ausgemalten Abendplanung vertraut zu machen.

Unter Zeitdruck - nicht immer bleibt Zeit für Spontanitiät, angesichts vieler Termine und Verpflichtungen (Foto: Bernd Kasper  / pixelio.de)

Unter Zeitdruck – angesichts vieler Termine und Verpflichtungen scheint Spontanität oftmals ein wirklicher Luxus zu sein (Foto: Bernd Kasper / pixelio.de)

Oft werde ich allerdings enttäuscht. Denn nicht alle meine Freunde sind für meine recht kurzfristigen Vorhaben zu begeistern oder haben schlicht und einfach schon eine Verabredung oder einen anderen wichtigen Termin. Natürlich habe auch ich meine Verpflichtungen und sitze nicht den ganzen lieben langen Tag zu Hause und drehe Däumchen. Allerdings vermute ich, dass meine Herangehensweise eine ganz andere, als die, der nicht so spontanen Menschen ist – wenn ich im Voraus weiß, dass die kommende Woche einen freien Tag zulässt, werde ich deshalb nicht zwangsläufig sofort eine Verabredung vereinbaren.

Bei anderen Freunden bemerke ich des Öfteren einen Mechanismus, ja förmlich den Drang, dass schnell alle Tage für die folgenden Wochen mit Terminen im bereits überquellenden Terminplaner gefüllt werden müssen. Eine freigebliebene Spalte im Wochenplan scheint dabei verwunderlicher Weise eine gewisse Panik und Unruhe in Ihnen auszulösen. Wenn ich dann bei der Losvergabe für eine begehrte Verabredung noch einen Hauptreis, nämlich einen einstündigen Kaffeetermin ergattere, der irgendwie noch zwischen am gleichen Tag, stattfindenden Terminen, reingequetscht wird, kann ich mich enorm glücklich schätzen.

Termine über Termine - das kann einem schon mal über den Kopf hinauswachsen (Foto: I-vista  / pixelio.de)

Termine über Termine – das kann einem schon mal über den Kopf hinauswachsen (Foto: I-vista / pixelio.de)

Manch einer würde wohl anmerken wollen, dass Spontanität viel mit Ungebundenheit oder weniger Verpflichtungen zu tun hat. Da ist mit Sicherheit etwas dran. Und auch mit der Berufstätigkeit kann ein jeder nicht mehr tun und lassen, wonach es ihm beliebt. Ich bin Studentin und habe bisher noch keine Kinder, um die ich mich kümmern oder die ich vor der Arbeit noch bei der KiTa vorbeibringen muss. Andere Lebensumstände können einen in der Spontanität einschränken und von einem viel Disziplin und einen meist durchgeplanten Tagesablauf abverlangen. Sonst würden die ganzen Aufgaben und Erledigungen wohl nicht gelingen und einem früher oder später über den Kopf hinaus wachsen. Da bleibt zugegebenermaßen wenig Platz für den Zauber der Spontanität.

Spontan etwas freie Zeit übrig?! Endlich mal wieder Pinsel sowie Farbe aus dem Schrank holen und seiner Kreativität freien Lauf lassen (Foto: www.hamburg-fotos-bilder.de  / pixelio.de)

Spontan etwas freie Zeit übrig?! Endlich mal wieder Pinsel sowie Farbe aus dem Schrank holen und seiner Kreativität freien Lauf lassen (Foto: www.hamburg-fotos-bilder.de / pixelio.de)

Aber vielleicht gibt es auch Menschen, die mehr den Drang nach Spontanität verspüren als andere. Ich werde mich nochmal zu Wort melden, sobald sich meine Lebensumstände drastisch verändert haben sollten – sprich, ich meine eigene Familie gründe. Vielleicht spreche ich dann nicht mehr in den höchsten Tönen von der Spontanität. Vielleicht werde ich dann meine damalige Naivität belächeln. Bis dem aber nicht so ist, gehe ich weiterhin meinem Impuls nach, verreise kurzentschlossen über das Wochenende, versuche Freunde von meinen brillanten Spontaneinfällen zu überzeugen, sie wenn möglich sogar mit meinem Spontanitäts-Fieber anzustecken und schwelge glücklich in meiner bunten Spontanitäts-Luftblase.

Vorschau: Eva geht nächste Woche dem Wahnsinn der Perfektion auf die Spur

Die Sache mit dem Trinkgeld

Wieder einmal im Café, der Espresso schmeckt dürftig, selbst mein dünner Morgenkaffee ist im Vergleich dazu stark. Die Bedienung war reichlich genervt, obwohl gar nicht viel los ist. Wirklich guter Service sieht anders aus. Beim Bezahlen dann die große Frage: Muss ich jetzt für so ein grausiges Kaffee-Erlebnis auch noch Trinkgeld geben?

Ort der Entscheidung: Im Café müssen wir uns entschließen, ob wir Trinkgeld geben wollen.

Ort der Entscheidung: Im Café müssen wir uns entschließen, ob wir Trinkgeld geben wollen. (©Petra Schmidt/Pixelio.de)

Es ist ja nicht so, dass die Bedienung hierzulande auf die Spende des Kunden angewiesen wäre, Kellner leben bei uns nicht allein vom Trinkgeld. Klar freut sich jeder über ein kleines Extra. Doch wer einen Bonus will, der muss ihn sich auch verdienen, und nicht den Kunden, in diesem Fall mich, missmutig anmaulen.

Ich spreche da aus Erfahrung: Während meiner Zeit im Supermarkt war Freundlichkeit dem Kunden gegenüber mein täglicher Begleiter. Im Klartext heißt das: Solange ich im Dienst war, musste ich freundlich sein. Eine Ausnahme waren Beleidigungen und Provokationen, aber auch dann musste ich professionell sein und souverän bleiben. Ich hätte im Supermarkt so manchem provokanten Kunden an die Gurgel gehen können, das gebe ich zu. Trotzdem blieb ich ruhig und freundlich, so wie ich es gelernt habe, so wie es sich gehört.

Nicht zu vergessen, dass mein Almosen vielleicht gar nicht der Bedienung zugutekommt, egal ob freundlich oder nicht. In vielen Gaststätten und Betrieben ist es üblich, dass diejenigen, denen das Trinkgeld gebührt, nichts davon haben. Was am Ende der Schicht zu viel in der Kasse ist, wird als Plus verbucht und so abgerechnet. Selbst wenn ich so nett wäre und der Bedienung nun Trinkgeld gebe, kann es sein, dass ich nur der Betriebskasse einen Gefallen tue.

Am Ende entscheide ich mich dazu, den Betrag von 1,90 Euro für den Espresso einfach aufzurunden. „Das passt so“, ist meine knappe Antwort, als die junge Dame mir die zehn Cent auf mein Zwei-Euro-Stück rausgeben will. Nicht wirklich viel, aber immerhin. Wie sagt man so schön: „Kleinvieh …“.

Damit spare ich mir wenigstens, wieder pfundweise Kleingeld rumzuschleppen. Das war für mich bisher noch der triftigste Grund „Trinkgeld“ zu geben, die Summe auf den nächsten glatten Betrag aufzurunden. Ich als Kunde will kein Kleingeld sehen. Und wer kassiert, der freut sich in der Regel, wenn er nicht schon wieder wechseln muss.

Großzügig: Wer Trinkgeld hinterläßt, tut auch gleich etwas für das eigene Gewissen.

Großzügig: Wer Trinkgeld hinterläßt, tut auch gleich etwas für das eigene Gewissen. (©CFalk/Pixelio.de)

Ich weiß, das hat nicht mehr viel mit Großzügigkeit zu tun. Doch darum geht es mir auch gar nicht beim Trinkgeld. Allzu üppige Boni helfen nur, das eigene Gewissen zu beruhigen, immerhin gibt doch fast jeder Trinkgeld. Wie knauserig und geizig, wie gemein wirkt es da, wenn ich zu den wenigen Verweigerern gehöre, die nichts geben? Ein Außenseiter will keiner sein, und schon fällt das Trinkgeld höher aus, als geplant.

War der Service wirklich toll, dann finde ich es besser, das so zu sagen. Jetzt mag mir manch einer vorwerfen: „Von einem Lob hat die Bedienung nichts, noch nicht einmal ein paar Cent“. Das mag stimmen, doch im Endeffekt ist ein nettes Wort, ein Lob, zusammen mit einem aufrichtigen Lächeln mehr Wert als jedes Trinkgeld. Mir selbst hat es immer wieder gut getan, wenn mir ein Kunde im Supermarkt gesagt hat, ich würde meine Arbeit richtig gut machen. Vor allem heutzutage in unserer so unpersönlichen Gesellschaft ist das tausendmal besser als 50 Cent mehr in der Tasche.

Darum geht es ja: Um die Anerkennung der guten Leistung. Trinkgeld ist da durchaus eine Variante, doch nicht die einzige. Wichtig ist nur, dass Trinkgeld nicht zur Selbstverständlichkeit entartet, dann können wir es auch ganz sein lassen.

Vorschau: Nächste Woche verrät Eva in ihrer Kolumne, wie ein Leben ohne Küche funktionieren kann.

Tee, Trend und Tradition: Wiener Kaffeehäuser

Auf dem Silbertablett serviert: Kaffee und heiße Schokolade (Foto:Dreer)

Auf dem Silbertablett serviert: Kaffee und heiße Schokolade (Foto: Dreer)

Tradition, Kaffee, Gemütlichkeit: Das sind nur einige der Begriffe, die einem durch den Kopf schießen, wenn man an die Wiener Kaffeehäuser denkt. Der Ursprung der berühmten Kaffehäuser liegt in einer Legende: Nach der Türkenbelagerung 1683 überließen die Türken dem polnischen Geschäftsmann und Dolmetscher Franz Georg Kolschitzky 300 Säcke mit Kaffeebohnen, bevor sie fluchtartig die Stadt verließen. Dieser sei es auch gewesen, der noch im selben Jahr das erste Kaffeehaus der Stadt eröffnete, welches er „Zur blauen Flasche“ taufte. Andere Quellen jedoch behaupten der Armenier Johannes Diodato habe 1685 den ersten Kaffeeausschank in Wien betrieben.

Doch was ist das Besondere an der Wiener Kaffeehauskultur, die sogar seit 2011 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört? „Ins Kaffeehaus gehen Leute, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen.“, sagte einst Schriftsteller und Feuilletonist Alfred Polgar. Vor allem im 19. und Anfang des 20. Jahrhundert waren die urigen Kaffeehäuser bei Künstlern, Literaten und anderen Intelektuellen beliebt. Das gemütliche Ambiente diente als Ort des Gedankenaustauschs und Schreibens, zudem hat man bis heute die Möglichkeit aus einem Angebot von dutzenden verschiedenen Zeitschriften und Tageszeitungen zu wählen. Zunehmendes Interesse an der Kaffeehaus-Tradition kann man seit den 1990er Jahren erkennen, sodass die Wiener Kaffeehäuser keinesfalls als unmodern oder überholt bezeichnet werden können.

Ein Genuss: Ein Stück Schoko-Torte der Konditorei "Demel" (Foto:Hohmann)

Ein Genuss: Ein Stück Schoko-Torte der Konditorei „Demel“ (Foto: Hohmann)

Das kulinarische Angebot reicht von Kuchen und Torten bis hin zu kleinen Speisen wie Würstel oder auch verschiedene Mehlspeisen. Das Besondere im Vergleich zu anderen Cafés ist, dass man ungestört Stunden dort verweilen kann, ohne dass die Kellner in immer kürzeren Abständen eine neue Bestellung aufnehmen möchten. Im Gegenteil: Die Kellner servieren traditionell auf einem Silbertablett zu jeder Tasse Kaffee oder Tee ein Glas Wasser, was in den Wiener Kaffeehäusern als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Beim Verzehr der Getränke und Speisen hat man die Gelegenheit, es sich in den „Schanigarten“, also im Sitzbereich vor dem Café, gemütlich zu machen.

Rund 500 Kaffeehäuser verteilen sich quer durch Österreichs Hauptstadt. Die drei Bekanntesten möchten wir euch vorstellen.

Das Café Hawelka ist wohl das traditionsreichste Kaffeehaus im Stadtbezirk. Im Jahre 1939 eröffnet das frisch vermählte Ehepaar Leopold und Josefine Hawelka das Kaffeehaus. Die Einrichtung hat sich seitdem kaum verändert, wodurch man sich beim Eintreten in das Lokal in eine andere Zeit versetzt fühlt. Empfehlenswert sind die hausgemachten Buchteln (Hefegebäck) mit Vanillesoße. Ein Besuch lohnt sich also!

Von Außen: Das Hotel Sacher (Foto: Dreer)

Von Außen: Das Hotel Sacher (Foto: Dreer)

Ein weiteres bekanntes Kaffeehaus ist das Café Sacher, wo man selbstverständlich ein originales Stück Sacher-Torte kosten muss. Das Café ist an das Hotel Sacher gekoppelt und befindet sich gegenüber der neuen Oper. Dementsprechend ist es sehr zentral gelegen. Durch den vorhandenen Wintergarten kann man das turbulente Treiben außerhalb beobachten und sich trotzdem einen Moment Ruhe gönnen.

Das Café Sperl ist eines der ältesten Kaffeehäuser in Wien und gleichzeitig denkmalgeschützt. Seit der Eröffnung 1880 wird dort die Sperl Torte angeboten, die wegen der Mischung aus Vanille, Zimt, Milchschokolade und Mandelmasse eine wahrhaftige Leckerei ist.

Und, läuft euch auch schon das Wasser im Mund zusammen? Dann schaut doch bei eurem nächsten Städtetrip in Wien mal in einem der zeitlosen Kaffeehäuser vorbei und genießt einen Schluck Wiener Melange, die österreichische Kaffeespezialität, oder ein Stück der originalen Sacher-Torte.

Wer sich für traditionelle Cafés aus der Region interessiert, sollte sich unsere Serie hierzu nicht entgehen lassen. Zu Teil 1 geht’s HIER.

 Vorschau: Nächste Woche starten wir mit unserer kulinarischen Reihe. Den Anfang macht Württemberg!

Ska vi gå fika? – Kaffeepause auf schwedische Art

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Typisch für eine Fika: Kanelbullar und Tee. (Foto: N. Schwalb)

Ereilt die Einen schon zu Beginn eines längeren Auslandsaufenthaltes ein Kulturschock, können sich Andere mit den neu entdeckten kulturellen Gegebenheiten und Traditionen bestens anfreunden.
In Schweden zählt die Fika definitiv zu den leicht hinzunehmenden Gebräuchlichkeiten, die ein fremdes Land zu bieten hat.

Fika, ob als Verb oder Substantiv benutzt, mag einem Deutschen zuerst vielleicht komisch vorkommen. Tatsächlich bezeichnet Fika aber die schwedische Kaffeepause, die von Jung und Alt mit Freuden zelebriert wird. Zu Kaffee oder Tee werden dabei laut Tradition sieben selbstgebackene Kekse oder Gebäckstücke gereicht. In der Universität oder auch im Arbeitsleben wird die Fika zwar auf schlichtes Kaffeetrinken reduziert, im privaten Bereich zeigt diese Gepflogenheit jedoch althergebrachte Kontinuität.

Laut Statistik trinkt ein Schwede durchschnittlich vier Tassen Kaffee am Tag. So ist es nicht verwunderlich, dass eine Fika zu jeder Tageszeit eingenommen werden kann. Ist die Förmiddagsfika vormittags zwischen zehn und elf Uhr anzusetzen, kann eine Fika aber auch am frühen Nachmittag oder sogar nachts vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

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Darf bei keiner richtigen Fika fehlen: Fikabröd. (Foto: N. Schwalb)

Ein typisches schwedisches Gebäck, das bei kaum einer Fika fehlt, sind Kanelbullar, zu Deutsch Zimtschnecken. Fikabröd aller Art, seien es Kekse, Kuchen oder anderes Gebäck, gibt es sogar in jedem Supermarkt zu kaufen, in dem die umfangreichen Auslagen der einer kleinen Bäckerei ähneln. Seit 1999 hat die Zimtschnecke in Schweden nebenbei ihren eigenen Feiertag, den Kanelbullenstag, der sich immer am 4. Oktober jährt.

Abgesehen vom Essen und Trinken ist der soziale Aspekt der Fika jedoch der wichtigste. Ob es sich um ein unkompliziertes Treffen zwischen Mann und Frau handelt, eine Mittagspause unter Arbeitskollegen oder Kommilitonen oder den Austausch zweier guter Freundinnen spielt keine Rolle. Ebenso ob sie zuhause oder in einem Café abgehalten wird.

Die Schweden sind jedenfalls davon überzeugt, dass eine Fika die perfekte Möglichkeit ist, den stressigen Alltag hinter sich zu lassen und Herz und Geist zu läutern – wenn auch nur für wenige Minuten.

Vorschau: Nächste Woche berichtet die Film Kunst Kultur-Rubrik vom Computerspielemuseum im Berlin.

Sprachaustausch im Mannheimer Café Cafga

Am vergangenen Samstag, 10. November lud Organisatorin Oxana Berduta zum Sprachentreff im Café Cafga ein. Ziel der Veranstaltung war es, Menschen aus unter­schiedlichen Sprach- und Kulturkreisen die Möglichkeit zu geben, Kontakte zu knüpfen. Dabei konnten sie ihre verschiedenen Sprach- und Deutschkenntnisse ausloten und ver­bessern. Wie dieser Austausch bei Kaffee und Kuchen verlaufen ist, berichtet Berduta, die auch Dozentin für Deutsch als Fremdsprache ist, im Face2Face-Interview.

Face2Face: Wie kamen Sie auf die Idee ein Sprachencafé zu veranstalten?
Berduta: Die Idee des Sprachencafés entstand aus eigenen Beobachtungen als Sprachdozentin. Jedes Mal stellte sich nach dem Ende eines Kurses für Teilnehmer die Frage „Was jetzt?“ Wo und wie kann man weiter an sprachlichen Fertigkeiten arbeiten und was kann man tun, damit man das Gelernte nicht vergisst.

Face2Face: Welches Konzept steckt dahinter? Und von wem erhalten Sie Unterstützung?
Berduta: Unsere Veranstaltung wurde als Sprachentreff konzipiert, bei dem in einer ent­spannten, natürlichen Atmosphäre Konversation praktiziert werden kann. Das Café Cafga stellt den Raum zur Verfügung und eine Person, die sich um die Getränke kümmert. Zudem hat das Cafga auch die Flyer entworfen und gedruckt.

Face2Face: Wie ist Ihrer Meinung nach die Veranstaltung verlaufen? Ist das gewünschte Resultat eingetroffen?
Berduta: Wir waren in einer ziemlich überschaubaren Runde von vier Personen. Die Atmosphäre mit Kerzenlicht und unaufdringlicher Musik hat für einen schönen Hintergrund und für ruhige Gespräche gesorgt.

Gemütliche Literatur- und Sprachentreffs im Café Cafga am Schillerplatz (Grafik: Gerhard Frontagnier)

Face2Face: Was hat Ihnen am besten gefallen?
Berduta: Es war interessant, die Lebensgeschichten der Teilnehmer zu hören, über ihre Motivation und Erfahrung, vor allem was das Sprachenlernen betrifft.

Face2Face: Wie waren die Teilnehmer, haben diese Interesse gezeigt und sich beteiligt? Gab es auch negatives Feedback?
Berduta: Die Gäste des Sprachencafés waren sehr motiviert und trotz oder auch dank der Altersunterschiede hat sich ein reger Austausch, insbesondere zum Thema „Gesunde Er­nährung“ entwickelt. Aber das Entgelt von drei Euro, in dem schon eine Tasse Kaffee beziehungsweise Tee sowie Kopien und Moderation des Gesprächs durch eine Fachperson mit inbegriffen waren, fanden manche Teilnehmer zu hoch.

Face2Face: Werden in Zukunft weitere derartige Termine stattfinden?
Berduta: Derzeit nicht. Aber weitere Termine können auf Anfrage organisiert werden. Mo­mentan versuchen wir eine Gruppe von Interessenten zusammenzukriegen.

Face2Face: Haben Sie dazu ein abschließendes Statement?
Berduta: Wir sind offen für Anfragen und möchten die Interessenten auffordern, ihre Wün­sche und Vorstellungen zu äußern und bei der Gestaltung unseres Sprachencafés mitzu­wirken.

Kontakt:

Faircafé am Schillerplatz
B2, 11 Mannheim
Telefon: 0621-43 94 200
E-Mail: sprache@cafga.de
Homepage: www.cafga.de
Ansprechpartnerin Sprachencafé: Oxana Berduta

Vorschau: Nächste Woche gibt es einen Bericht über Internetphänomen wie Rage Faces, Rage Comics oder Memes anhand von 9Gag, 4chan und Memebase.

„Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“

Sind wir mal ganz ehrlich: Haben wir uns diesen Sommer wirklich so vorgestellt?

Dass sich der Sommer gerade nicht von seiner besten Seite zeigt, ist offensichtlich. So war zeitweise im Norden Deutschlands ein Weiterkommen ohne Gummistiefel und anständiger Regenkleidung nicht mehr möglich, in der Eifel hat man schon fast wieder die Herbstpullover aus der hintersten Ecke des Schranks auskramen können und im Schwarzwald hat es – wenn es dann mal geregnet hat – gleich ein ordentliches Unwetter gegeben. Ab und an hat die Sonne dann mal hinter einer Wolkenschicht hervorgelugt, um gleich darauf von der nächsten Wolkenschicht wieder verschlungen zu werden. Fazit: Unser Wetter spielt verrückt – gut, ich gebe zu, das ist nichts Neues – und seit die Klimaveränderung zu einem ernsthaften Thema geworden ist, erst recht nicht mehr, aber gerade in diesem Sommer fällt es doch krass ins Auge.
Ich meine, schauen wir uns doch mal unser Wetter an – da fragt man sich doch, wo der Sommer geblieben ist. Was ist mit den heißen Tagen, an denen wir einfach nur am See oder im Schwimmbad liegen und nichts tun wollen? An denen uns nur die Lust nach Eis und Abkühlung im kalten Nass dazu bewegen, mal aufzustehen und ein wenig umherzulaufen? Es ist irgendwie nicht von der Hand zu weisen, egal, wie man es auch dreht und wendet: Irgendwie fehlt uns diesen Sommer etwas.

Die Ruhe vor dem Sturm: Noch kann der Schirm zubleiben... (Foto: Zander)

Die Ruhe vor dem Sturm: Noch kann der Schirm zubleiben... (Foto: Zander)

Und damit ist garantiert nicht der Regenschirm gemeint, den ich seit geraumer Zeit jedes Mal in meine Tasche stopfe, wenn ich unterwegs bin. Denn man weiß nie, wann der Himmel das nächste Mal sämtliche seiner Schleusen öffnet und alles regelrecht ins Wasser fällt. Da will ich dann doch lieber abgesichert sein, statt eine Erkältung der fiesen Art zu riskieren. Wenn also kein sommertypisches Wetter – falls es so etwas überhaupt gibt – mit was haben wir es momentan dann zu tun? Ganz einfach: Wir begnügen uns gerade mit einem imposanten Wechsel aus heiter über wolkig bis hin zu unwetterartig – und das meistens an einem einzigen Tag! – und Temperaturen, die wohl eher in das Frühjahr oder in den Herbst gehören als in den Sommer. Es ist nass, kühl und wenn die Sonne sich mal blicken lässt, seufzt fast jeder voller Freude auf und versucht ein Stück ihrer Wärme in sich zu speichern. So sieht es aus. Auf der anderen Seite könnte es auch schlimmer sein. Bilder von der Hitzeperiode in den USA sprechen da Bände.
Außerdem gibt der Wetterdienst für die kommenden Tage eine kleine Entwarnung: Wer es noch nicht weiß, es sieht gar nicht mal so schlecht aus. Eine Radtour mit Picknick oder ein leckeres Eis in der Sonne dürften auf jeden Fall drin sein. Denn die Temperaturen steigen wieder, es bleibt weitgehend trocken und die Sonne gibt sich auch öfter die Ehre – na, wenn da keine sommerlichen Gefühle in einem aufkommen, weiß ich auch nicht…
Andererseits ist das schlechte Wetter auch gar nicht so dramatisch, wenn man nur die richtige Einstellung hat. Ich gebe zu, das ist nicht ganz so leicht, wenn man aus dem Fenster schaut – wissend, dass es eigentlich warm sein sollte – und es gießt in Strömen, gewittert vielleicht oder stürmt. Aber warum sich von einer Laune der Natur, an der wir nichts ändern können, die ganze Stimmung kaputt machen lassen? Es kommen doch noch mehr Tage – und vielleicht werden die ein bisschen sonniger. Ein goldener Herbst hat doch aus seine Reize.
Aber damit das Gemüt bis dahin nicht in Melancholie und Wehmut verfällt, weil unsereins eben nicht im Freien schwimmen gehen oder in der Sonne in seinem Lieblingscafé einen Cappuccino trinken kann, sollten wir uns vielleicht einfach an dem Sommerhit der WiseGuys orientieren. Die haben nämlich schon erkannt, was wir vielleicht noch so vergebens suchen: „Es ist Sommer, egal, ob man schwitzt oder friert, Sommer ist, was in deinem Kopf passiert. Es ist Sommer, ich hab das klar gemacht, Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.“

In diesem Sinne: Packt die trübsinnige Laune ein und stellt den Kopf auf Sommer 😉

Eure Lea

Traditionelle Cafés, Teil 1: Welchen Stellenwert hat Kaffee in unserer heutigen Gesellschaft?

Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen – vor Mineralwasser und Bier. Jährlich trinkt jeder Deutsche bis zu 150 Liter pro Jahr. Das entspricht einem täglichen Kaffeekonsum von zwei bis drei Tassen. Hauptimportländer für Kaffeebohnen sind Brasilien, Vietnam und Indonesien: Sie machen fast 60 Prozent der Importware aus. Der Anteil an asiatischen Ländern wächst jährlich. Mittlerweile zieren auch viele Fairdtradeprodukte die Supermarktregale.
Der Markt wird von zwei Sorten, Arabica- und Robusta-Bohnen, beherrscht.

Die deutlich edlere Arabica-Bohne ist zu 60 Prozent auf dem Weltmarkt vertreten. Ihr Erkennungszeichen ist der geschwungene Einschnitt. Die Robusta-Bohne hat hingegen einen geraden Einschnitt und macht einen prozentualen Anteil von 30 Prozent auf dem weltweiten Handelsmarkt aus. Geschmacklich gesehen gibt sie dem aufgebrühten Café eine kräftige Note. Für Menschen, die wenig Koffein vertragen, eignen sich eher Kaffeemischungen mit höherem Anteil an Arabica-Bohnen, da sie nur halb so viel Koffein enthalten wie vergleichsweise Robusta-Bohnen.

Das Berliner KaDeWe (Kaufhaus des Westens) führt neben herkömmlichen Kaffeesorten auch die teuerste Spezies der Welt: Kopi Luwak aus Indonesien. Hier kostet ein Kilogramm  zwischen 150 und 400 Euro. Luwak, eine Indonesische Streichelkatze gehört zur Familie der Zibetkatzen und ist ein ausgesprochener Kaffeeliebhaber. Sie ernährt sich größtenteils von reifen Kaffeekirschen, die sie im Verdauungstrakt fermentiert. Den Bauern liefern sie in Form ihrer Ausscheidungen den teuersten Kaffee der Welt. Kopi Luwak kommt von den Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. Kopi ist das Indonesische Wort für Kaffee. Der Geschmack des Kopi Luwak wird als mild, schokoladig, erdig, leicht und sehr gehaltvoll beschrieben.

Es gibt unzählige verschiedene traditionelle Kaffeespezialitäten: Espresso, Espresso Macchiato, Caffè Latte, Cappuccino, Espresso con Panna, Caffè Mocca, Marcocchino, Corretto, Caffè breve – um nur einige zu nennen.

Heutzutage geht der Trend hin zu „Coffee to go“- Kaffeehäusern. Moderne Cafés sind eine Mischung aus Bar, Lounge, Bistro oder Restaurant. Häufig ist deshalb auch die Bezeichnung „Café-Bar“ zu lesen. „Coffee Fellows“, „Starbucks“, „McCafé“, „Balazac Coffee“ und „World of Coffee“ sind davon die namhaftesten. Etwa 40 Prozent der täglichen Kaffeekonsums werden außer Haus verzehrt. Dies entspricht einer Menge von etwa 60 Litern. Neben „Coffee to go“ geht der Trend hin zu aromatisiertem Kaffee – Geschmacksvariationen wie Karamell, Nougat oder Vanille werden angeboten.

Auf der Internetseite der Hamburger Kaffeehaus-Kette „World Of Coffee“ wird den Kunden ein Kombinationsspektrum von über 192 Kaffee-Spezialitäten angeboten. Aber wer braucht solch eine Sortenvielfalt?

Im vergangenen Dezember war die Franchise-Kette „Starbucks“ wieder einmal stark in die Kritik geraten. „Mitarbeiter des Unternehmens wurden dazu gebracht Lebensmittel (u.a. Milch), deren Haltbarkeitsdatum bereits abgelaufen war, weiterhin zu verwenden“, berichtete das ZDF-Magazin „Frontal 21“. Hinzu kommt, dass die menschenunwürdigen Arbeitsbedienungen bei „Starbucks“ bekannt sind. Dies liegt unter anderem auch daran, dass Betriebsräte, die sich normalerweise für das wohl ihrer Mitarbeiter einsetzen sollten, von der Geschäftsführung gezielt gewählt und unter Druck gesetzt werden. Dies berichtet der Enthüllungsjournalist Hans-Günter Wallraff, der durch Reportagen über diverse Großunternehmer bekannt geworden ist. Auch im Praxistest schneiden Coffee-To-Go Ketten weniger gut ab. Den besten Beweis dafür lieferte die RTL-Sendung „Extra Spezial: Woran erkennt man ein gutes Restaurant? Küche, Kellner, Kosten: Der große Gastronomie-Test!“. Zu sehen war: Viele Verbrauer werden geblendet. Die vorgeschriebene Volumenmengen wird nicht eingehalten, die Temperatur des Kaffees stimmt nicht – er wird entweder zu kalt oder zu heiß serviert – die Kaffeeautomaten werden größtenteils schlampig gereinigt. In Folge dessen bilden sich Brandherde für Infektionen. Hinzu kommt, dass das Personal nicht fachmännisch geschult ist.

Mein persönliches Schlüsselerlebnis war vor Kurzem bei dem Metzger meines Vertrauens. Ich erledigte meinen täglichen Wocheneinkauf. Im ersten Moment habe ich es nicht bewusst wahr genommen, beim Verlassen des Geschäfts jedoch fiel mir das Schild direkt ins Auge: „Kaffee zum mitnehmen“. Ist man nicht einmal beim Metzger vor einem „Coffee To-Go“ sicher?

Selbst in einer Metropole wie Hamburg war die Suche nach einem traditionellen Café ergebnislos. Das machte mich nachdenklich. Haben die Menschen nicht mehr die Zeit, um gemütlich einen Café zu trinken oder ist es mittlerweile hipp mit einem Plastik-Kaffeebecher durch die Gegend zu rennen?

Ich finde es ist an der Zeit mit der Serie „Vorstellung traditioneller Kaffeehäuser“ die Renaissance des klassischen Kaffee-Trinkens einleiten, um an die Wertschätzung eines traditionellen Renommees zu erinnern. Die Serie soll nicht nur junge Menschen, sondern auch ältere Zeitgenossen unserer Generation ansprechen.

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Traditionelle Cafés, Teil 2: Das “Moro Caffé” in Heidelberg

Traditionelle Cafés, Teil 3: Das “Le Café” in Mannheim

Traditionelle Cafés, Teil 4: Das “Café Flo” in Mannheim

Traditionelle Cafés, Teil 5: Die Mannheimer Kaffeerösterei „Helder und Leuuwen“