Ländersammlerinnen aufgepasst: Das ist die perfekte Packliste für euer nächstes Asienabenteuer

Während sich die einen vor allem viel Dschungel und Backpacker-Touren vorstellen, denken die anderen beim Asienurlaub zuerst an Luxusresorts und Traumstände. Tatsächlich kann ein Urlaub im südostasiatischen Raum so vielfältig sein, wie die Menschen die dorthin reisen. Egal, ob für dich der absolute Traumurlaub bedeutet, mit dem Rucksack durch die Wildnis zu schlendern oder einen Cocktail auf der Strandliege zu schlürfen – Face2Face stellt dir die ultimative Reisecheckliste für beide Szenarien vor.

In Gedanken am Strand: Mit den Face2Face-Tipps & Tricks klappt das ganz bestimmt (Foto: T. Gartner)

Traumkulisse: Die Strände auf Koh Samui (Foto: T. Gartner)

Was packe ich nur ein?
Habe ich auch genug dabei? Für alle, die sich das fragen, haben wir gute Neuigkeiten. Die wohl unkomplizierteste Packliste ist diejenige für Asien. Dies liegt daran, dass ihr so ziemlich alles, was ihr in Deutschland vergessen habt, vor Ort um ein vielfaches günstiger einkaufen könnt. Außerdem sind die Asiaten selbst so simpel gekleidet, dass ihr in einer aufwändigen Robe eher negativ auffallt, als dafür Bewunderung zu ernten. Nebenbei hilft das milde Klima dabei, das Gepäckstück leicht zu halten und trotzdem für jeden Anlass etwas dabei zu haben ohne Kompromisse einzugehen. Doch jetzt genug drumherum geredet – hier kommt die ultimative Asien-Packliste:

Kleidung
Für den Flug empfehlen wir den Zwiebellook. T-Shirts und eine lange Hose wirst du in Tempelanlagen immer wieder brauchen und auch ein dünnes Strickjäckchen sollte in religiösen Einrichtungen deine Schultern bedecken und hält dich mit Sicherheit in der ein oder anderen langen Strandnacht warm. Lange Kleidung verhindert außerdem, dass du dich bereits beim Hinflug erkältest. Ein Geheimtipp der Redaktion: Pack‘ dir einen dünnen Schal ein. Während dem Flug kannst du ihn als Decke oder Kissen verwenden und im Urlaub wird er entweder zum Pareo umfunktioniert oder abends galant über die Schultern geworfen.

Tagsüber in Asien
Sobald du angekommen bist, kannst du dich dann nur noch deinen kurzen Klamotten widmen. Tagsüber sind dabei ein T-Shirt und kurze Hosen vollkommen ausreichend. Da zum Standardprogramm des Asienurlaubs die Besichtigung von Großstädten oder Touren durch die Natur gehören, kannst du die schneeweißen Klamotten mit gutem Gewissen Zuhause lassen – du wirst dich nur ärgern, wenn sie nach einem erlebnisreichen Tag die Farbe des Bodens angenommen haben. Solltest du vorhaben sehr aktiv zu sein, vergiss nicht festes Schuhwerk – optimaler Weise luftdurchlässige Sportschuhe – mitzunehmen.

Ein Anblick zum Verlieben: Asien bietet Action und Entspannung (Foto: Paulwip / pixelio.de)

Ein Anblick zum Verlieben: Asien bietet Action und Entspannung (Foto: Paulwip / pixelio.de)

Wilde Nächte
Für das Abendprogramm, Restaurant- und Barbesuche oder auch nur für den „Sex and the City“-Strandauftritt, kannst du dir massenhaft Tuniken und lange Strandkleider mitnehmen, die nicht nur das ultimative Urlaubsfeeling vermitteln, du bist damit auch immer passend angezogen. Einen Cocktail in der Hand, eine riesige Blume im Haar und das Outfit ist komplett. Wenn du dich abends nicht nur an Strandbars oder auf Beachpartys aufhältst, wirst du das ein oder andere Mal auch am Abend Schuhe anziehen müssen. Hier reichen aber offene Riemchensandalen vollkommen aus. Da asiatische Städte nicht immer die saubersten sind, wirst du zwar regelmäßig mit kohleschwarzen Füßen zurückkommen, die sind jedoch schnell wieder abgewaschen.

Hygieneartikel
Absolutes Must-have für Asien ist ein starkes Spray gegen Insekten. Vor allem abends am Strand sind die Mücken sehr aggressiv und an vielen Orten gibt es Moskitos. Lass‘ dich dazu am besten in der Apotheke beraten – du kannst jedoch die Stärke eines Sprays immer am Deet-Wert erkennen. Je höher dieser Wert desto mehr Abstand halten die Mücken zu dir. Ansonsten können wir dir empfehlen Shampoo, Conditioner und sonstige Hygieneartikel nur in kleinen Mengen mitzunehmen. Entweder so, dass es genau für den Urlaub reicht oder ausreichend für die ersten Tage. Pflegeprodukte gibt es nämlich an jeder Ecke „en masse“ und außerdem oft um mehr als die Hälfte günstiger.

Reiseapotheke

Ein ganz besonderes Abenteuer: Asien ist vor allem wegen seiner Vielseitigkeit beliebt (Foto: K. Gießelmann / pixelio.de)

Ein ganz besonderes Abenteuer: Asien ist vor allem wegen seiner Vielseitigkeit beliebt (Foto: K. Gießelmann / pixelio.de)

Solltest du auf Medikamente angewiesen sein, solltest du diese natürlich in ausreichender Menge mit in den Urlaub nehmen. Auch Magenbeschwerden sind für viele Europäer in Asien keine Seltenheit, weshalb wir dir auch hier empfehlen deine Reiseapotheke entsprechend auszustatten. Ein Insider-Tipp vieler Asien-Urlauber ist es jedoch, bei gesundheitlichen Problemen eine örtliche Apotheke aufzusuchen, da die dortigen Bakterien oder Viren bei uns oft gar nicht vorkommen und somit die landesspezifischen Medikamente häufig wirkungsvoller sind als unsere heimischen.

Sonstiges
Selbstverständlich solltest du neben unserer Checkliste auch die typischen Reiseutensilien, wie Reisepass, Handyladekabel und Kreditkarte mitnehmen.

Die Koffer sind gepackt! Bleibt uns nur euch einen  wunderschönen Urlaub, der von Action bis Entspannung alles beinhaltet, zu wünschen.

 

Vorschau:

Heiß, heißer – Bikiniwetter! Der Bikini-Styleguide 2016

05Die Wetterprognose für die Maifeiertage macht Lust auf Sommer, Sonne und Strand. Und auch wenn wir uns bei 16 Grad noch etwas mit dem Bikini gedulden müssen, die Bikiniseason ist nur noch eine Flip-Flop-Länge von uns entfernt. Bei welchen Styles wir es kaum noch erwarten können diese am Strand und im Schwimmbad showlaufen zu können, zeigen wir dir in unserem Bikini-Styleguide.

Der „Baywatch-One-Piece“

Baywatch-Revival: Der One-Piece ist zurück (© Tim Reckmann / pixelio.de)

Baywatch-Revival: Der One-Piece ist zurück (© Tim Reckmann / pixelio.de)

Dieser Bikini zieht bereits seit Jahren alle Blicke auf sich, doch wir sehen uns an seinem Anblick einfach nicht satt. Hohe Beinausschnitte und eine sexy Silhouette sind sein Markenzeichen. Die rote Farbe ersetzen wir dieses Jahr durch knallbunte Farbmixe oder einheitliche Pastelltöne. Vor allem Frauen mit ein paar Wohlfühlpfunden können damit einen kleinen Bauchansatz hervorragend kaschieren. Dank der zusätzlichen Stoffbedeckung kann ein One-Piece auch problemlos mit tiefem Ausschnitt getragen werden ohne gleich zu freizügig zu wirken.

Verspielte Printstoffe
Ob Media-, Retro- oder Ethnomuster – verspielte Printstoffe sehen nicht nur super sommerlich aus, sie zeichnen ihre Trägerin auch mit einem ausgezeichneten Modegeschmack aus. Der Bohemian-Chic-Look ist nämlich DER Sommertrend 2016, den wahre Fashionistas auch am Strand tragen.

Volant-Schulter-Tops
Wer gerne mit seiner Weiblichkeit spielt kommt diesen Sommer an dem Trend nicht vorbei: Volant-Schulter-Tops sind der Inbegriff von Weiblichkeit und machen jede Frau zur sinnlichen Strandgöttin. Ob Bikini oder Badeanzug, die Volant-Raffung lässt sich in fast allen Modellen hervorragend integrieren, die freien Schultern öffnen die Gesichtspartie und lassen einen ebenmäßigen Teint im Dekolleté-Bereich zu. Der in weichen Wellen fallende Volant erinnert nicht nur an die Wellen des Meeres, er zaubert zusätzlich auch eine üppige Fülle in das Dekolleté.

Hohe Rundhals-Crop-Tops
Triangel war gestern – heute tragen wir Rundhals. Ein besonders schönes Detail der diesjährigen Bikini-Modenschauen war das Rundhals-Oberteil mit der Länge eines Crop-Tops. Mit oder ohne Cut-outs im Ausschnitt, ist dieses Bikinioberteil im Dekolleté-Bereich größtenteils deckend, hat einen Ausschnitt bis kurz unter das Schlüsselbein und wird hinten im Nacken gebunden. Weniger Haut ist eben doch manchmal mehr!

Taillen-Höschen

Dieser Sommer wird heiß: Bikinis in trendigen Printmuster sind besonders angesagt (© Paulwip / pixelio.de)

Dieser Sommer wird heiß: Bikinis in trendigen Printmuster sind besonders angesagt (© Paulwip / pixelio.de)

Eine wunderschöne Ergänzung zu Volant-Schulter-Tops ist die hoch geschnittene Bikinihose. Taillen-Höschen haben wir zwar schon letzten Sommer gesehen, dieses Jahr peppen wir diese jedoch mit Spitze und Cut-outs auf. Auch Bikiniunterteile die nur unter den Bauchnabel gehen sind im Sommer 2016 stärker vertreten. Die Trend-Höschen können mit fast allen Oberteilen kombiniert werden und lassen ein paar Kilos zu viel am Bauch im Nu verschwinden.

Auf was wartet ihr noch Mädels?! Badeanzug für Omis war gestern – mit unseren Bikini-Styletipps seid ihr mit Garantie das Highlight am Strand. Wer für seinen Beach-Look noch die passende Walla-Mähne braucht, kann sich in diesem Artikel die Anleitung für perfekte Beach-Waves holen.

Vorschau: Wie du am Strand immer eine gute Figur machst, erfährst du im Juni-Artikel von Robert.

Im Selbstversuch: Radeln unter Wasser

Heute ist es endlich soweit! Ich werde nämlich einen Aqua-Cycling Kurs ausprobieren. Das ist Fahrradfahren unter Wasser und soll drei mal so effektiv sein, als das Training an Land.

Im Schwimmbad angekommen, begebe ich mich direkt in die Umkleidekabine. Wichtig dabei sind: Badeanzug oder Bikini beziehungsweise Badehose, geschlossene Schuhe. Längere Haare am besten zusammen binden – damit sie beim Radeln nicht nerven. Danach geht’s ab in die Schwimmhalle. Dort steht bereits der Leiter des Kurses mitsamt den restlichen zehn Teilnehmern. „Ohje, sind alle durchtrainiert – ob ich da wohl mithalten kann?“, ist mein erster Gedanke.

Jeder sucht sich ein Rad aus und passt es auf den eigenen Körper an. Pünktlich um 13 Uhr fangen wir auch schon an. Laute, schnelle Pop-Musik, die uns zum Schwitzen animieren soll, schallt durch die Schwimmhalle. Der Geruch von Chlor sticht mir dabei in die Nase. Unser Trainer erklärt uns dabei mit halb kreischender Stimme, dass wir ein paar Warm-ups machen. Dabei radeln wir ein paar Minuten erst langsam, um so in Fahrt zu kommen. Anschließend geben wir Gas. „Immer schön weiter machen und dabei auf die Atmung achten!“, betont er währenddessen.

Ich merke, wie anstrengend es für mich wird. Der Druck des Wassers gegen meine Füße, gegen meine Beine. Es ist nicht mit dem Training an Land und Luft zu vergleichen. Ich muss stärker in die Pedale treten, um vorwärts zukommen. Ich weiß nicht, ob ich die 45 Minuten durchhalte. Ich schaue mich nach rechts und links um, beobachte kurz meine Nachbarn. Sie sind alle konzentriert und scheinen gut voranzukommen. „Anscheinend sind sie länger bei der Sache als ich.“, versuche ich meinen Gewissen zu beruhigen.

Inzwischen sind 20 Minuten vergangen. Um unser Training zu erweitern und es damit zu einem Ganzkörpertraining zu machen, machen wir zusätzliche Übungen mit den Händen und Armen. Dabei spüre ich die Intensität des Trainings. Es ist anstrengend, aber gleichzeitig tut es mir irgendwie gut. Ich habe das Gefühl, als würden meine Oberschenkel sich in jenem Moment straffen. Zumindest fühlt es sich so an.

„Und jetzt meine Damen und Herren werden wir dabei etwas schneller und wieder langsamer radeln. So brechen wir das monotone Training ab und die Fettverbrennung wird dabei angekurbelt.“, erklärt der Trainer. Fettverbrennung – das klingt wie Musik in meinen Ohren. Nach dem schnellen Einsatz, tut das langsame Radeln richtig gut. Ein paar Minuten Entspannung – endlich!

Nun sind ganze 40 Minuten der Zeit um – und ich bin mehr als glücklich, dass wir nun allmählich das Tempo verringern, um uns so abzukühlen. Mein Fazit: Aqua-Biking ist zwar anfangs anstrengend, aber mit regelmäßiger Übung in Kombination mit ausgewogener Ernährung, gewöhnt man sich an das Gerät und spürt den Effekt der schlanken Beine. Wie heißt es so schön? Wer schön sein will, muss leiden.

Vorschau: Nächsten Mittwoch bekommt ihr einige Tipps zum Thema Geschenkideen auf den letzten Drücker. Seid gespannt!

Heiße Trends für heiße Tage: Mein Sommer-Lookbook 2013

Blazer im Blockstreifen-Muster: Die Kombination Marineblau und Weiß ist sommerlich und trendy.

Blazer im Blockstreifen-Muster: Die Kombination marineblau und weiß ist sommerlich und trendy. (Foto: Schneider)

Auch wenn es sich noch nicht so anfühlt: Der Sommer ist da! Und wenn die Temperaturen nicht so wollen wie wir, dann kann wenigstens unser Kleiderschrank ein bisschen Sonnenschein in unser Leben bringen. Modetrends gibt es wie Sand am Meer – doch Face2Face hat für euch die heißesten Teile aus dem Sieb gefischt. Die diesjährigen Sommertrends 2013 sind nämlich alles andere als langweilig und zaubern nicht nur Farbe, sondern auch viele verschiedene Muster, ausgefallene Stoffe und extravagante Accessoires in deine Schatzsammlung.

Der wohl verführerischste und schönste Style dieses Sommers verwandelt bisherige Meerjungfrauen in atemberaubende Pocahontas-Schönheiten. Mit Fransen, die unsere Bikinioberteile und Badeanzüge wild und heißblütig schmücken, erobern wir die Strände dieser Welt. Die Fringe-Zwei-und Einteiler in farbenfrohen Tönen umspielen nicht nur unsere weiblichen Sommerkurven, sie machen sich auch optimal als Festival-Oberteil, wo wir im Sommer unsere Wochenenden durchtanzen.

Und wenn wir schon bei den Trendstoffen für heiße Sommertage sind, dann bleiben wir auch definitiv beim Denim-Trend hängen. Unsere alten Jeansjacken und Hosen reichen dafür aber schon lange nicht mehr aus. Statt Flower-Power ist nun blaue Power angesagt. Schuhe, Taschen, Armbänder und viele andere Accessoires im blauen Jeans-Look strahlt wie der blaue Sommerhimmel an unserem Körper. Das Beste daran ist: Mit ein wenig Geschick könnt ihr aus euren alten Jeans-Teilen selbstdesignte einzigartige Trendaccessoires kreieren.

Grünes Maxidress: Neonfarben, Ethnomuster und Blumenmuster auf langen Kleidern sind das Must-Have diesen Sommer.

Grünes Maxidress: Neonfarben, Ethnomuster und Blumenmuster auf langen Kleidern sind das Must-Have diesen Sommer. (Foto: Schneider)

Wem das noch nicht genug ist, der greift zu Blockstreifen – denn die tristen schwarz-weißen Zeiten sind definitiv vorbei! Streifen in allen möglichen Farben zieren nun unsere Hosen, Blazer, Oberteile und Accessoires. Die geometrischen Formen, in horizontaler und vertikaler Ausrichtung, sind nicht nur super stylish, sie passen auch zu jedem Anlass. Die Kirsche auf der Sahnehaube ist dabei, dass die Längsstreifen uns optisch auch noch schmaler zaubern – hurra, unsere Träume wurden erhört!

Zu guter Letzt darf diesen Sommer das klassische Maxidress in keinem Kleiderschrank fehlen. Ob in abgefahrenen Ethnomustern, auffälligen Neonfarben oder im verspielten Floral-Look – die superbequemen Trendkleider sind das perfekte Outfit für jeden Tag. Tagsüber geht’s mit flachen Sandalen an den Strand, später wird das Kleid einfach zum Nachtlook umgewandelt und ist mit High Heels der perfekte Begleiter in den Club.

Mädels, mit diesen Must-Haves seid ihr nicht nur perfekt ausgestattet für heiße Sommertage, ihr zieht auch ganz bestimmt alle Blicke auf euch.

Vorschau: Nächste Woche zeigen wir euch stylishe Festival-Outfits für verrückte und durchtanzte Nächte.

 

Zombie-Massaker im Bikini – „Diablo III“ für Amateure

Wie schlägt sich das Rekordspiel im Amateur-Test? Face2Face-Chefredakteurin Tatjana Gartner findet´s heraus (Foto: C. Gartner)

Mehr als 3,5 Millionen Mal wurde der dritte Teil des Action-Rollenspiels „Diablo“ in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung am Dienstag, 15. Mai verkauft – so die Angaben des Herstellers „Blizzard Entertainment“. Damit sicherte sich „Diablo III“ den Rekord des sich am schnellsten verkaufenden Computerspiels. Die rund zwölf Jahre Wartezeit, die zwischen Teil zwei und drei lagen, scheinen der Beliebtheit der Reihe keinen Abbruch getan zu haben. In unzähligen Internetforen liest man Kommentare wie „Toller Soundtrack“ oder „Das Spielprinzip ist einfach gut!“, und auch wenn der ein oder andere Programmierfehler schon nach wenigen Tagen entdeckt und öffentlich kritisiert wurde, so scheint der Run auf „Diablo III“ nach wie vor ungebrochen.

Grund genug das Spiel einem Test der ganz besonderen Art zu unterziehen. Die Frage, die hierbei im Vordergrund stehen soll: Wie wirkt das Spiel auf jemanden, der in seinem Leben kaum bis gar keine Computerspiele gespielt hat und vom Hype um die „Diablo“-Reihe völlig unberührt geblieben ist?

Also habe ich mich für euch, liebe Face2Face-Leser, dieser Herausforderung gestellt. Als bekennende Nicht-Gamerin kann ich lediglich auf einige wenige, lange zurückliegende Erfahrungen mit PC-Spielen wie „Tonic Trouble“ – dabei ist mir der Protagonist nach spätestens einer halben Stunde Spielzeit regelmäßig in einem Brunnen ertrunken – und „Need for Speed“ – wobei ich es mir hier zum erklärten Ziel gemacht habe, die Autos in möglichst kurzer Zeit so kaputt wie möglich zu fahren – zurückblicken.

Als ich die „Diablo III“-Hülle in der Hand halte, ergreift mich schon so etwas wie eine mystischen Aura – mal sehen, ob mich das Spiel genauso fesselt wie vor mir schon Millionen andere. Ich spiele eine Barbarin und bin beim ersten Anblick erst mal ein wenig geschockt von ihrem, beziehungsweise meinem Outfit – falls man einen Lendenschurz, ein Bikini-Oberteil und ein Paar Stiefel denn als Outfit bezeichnen kann. Mal ehrlich: Sollen mich diese winzigen Stücke Stoff etwa vor diversen Zombie-Angriffen schützen? Als ich mir dann den ersten Brustschutz erspielt habe und denke, dass ich endlich als echte Kämpferin durchgehen kann, bin ich immer noch perplex: gerade einmal die Brüste meiner Figur sind von einem gepanzerten Oberteil bedeckt – naja, wenn´s hilft…

Nicht nur sexy: Meine Barbarin bei "Diablo III" (Foto: T. Gartner)

Die Story ist recht unkompliziert: Ein Stern ist vom Himmel gefallen und wird als Zeichen dafür gedeutet, dass das Böse, das vor 20 Jahren besiegt wurde, in die Welt von Sanktuario zurückgekehrt ist. Aus dem Loch, welches der Stern in die Kathedrale der Stadt Tristram geschlagen hat, krabbeln unzählige Untote, die es zu töten gilt. Anfangs überfallen mich regelrecht Panikattacken, wenn so ein Pulk von schlurfenden, blassen Gestalten auf mich zukommt und ich klicke wie verrückt auf der Maus herum, um sie zu erwischen, bevor sie mich anknabbern.

Die Szenerie ist sehr düster gehalten. Neben der dezenten Schauermusik hört man vor allem eklig-schmatzende Laute und die etwas gewöhnungsbedürftigen Geräusche, wenn man einen der Untoten mit Axt oder Schwert spaltet oder in hohem Bogen mehrere Meter weit wegschleudert.

Mein Resultat nach einer halben Stunde: Die erfolgreiche Tötung von drei scheußlichen Müttern, die Rettung von Leahs Onkel aus der Kathedrale und die Ermordung der Frau des Schmieds, der mich um Mithilfe gebeten hat, weil er es allein nicht über´s Herz brachte seine in der Verwandlung zum Zombie befindliche Ehefrau alleine umzubringen – da haben wir sie eben zusammen erschlagen. Die Teilhandlungen und Aufgaben erinnern sehr stark an Elemente aus Horrorfilmen, was die spannungsgeladene Atmosphäre, deren Grundstein ja bereits durch Grafik und Soundeffekte gelegt wurde, noch verstärkt. Aufgrund dieser Ähnlichkeit der Gruselelemente zwischen „Diablo III“ und diversen Horrorstreifen empfinde ich die Altersfreigabe ab 16 Jahren als durchaus gerechtfertigt.

Am Schluss ist meine Barbarin auf Stufe fünf und ich sehr stolz auf meine Erfolge. Und ich muss zugeben: Ein bisschen juckt es mich schon in den Fingern weiterzuspielen und als nächstes den Skelettkönig zu erledigen…

Vorschau: Date oder Fußball? Was ein bekanntes Datingportal zu dieser Frage herausgefunden hat, erfahrt ihr nächsten Dienstag, 5. Juni, im Panorama.

 

Eins, zwei, drei – Bikinifigur!

Morgen, morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute – besonders wenn es um sportliche Betätigung geht, schieben viele die guten Vorsätze tage-, monate- oder sogar jahrelang vor sich her. Zwei Tage vor dem Sommerurlaub mit dem Training zu beginnen, bringt in den meisten Fällen (leider) überhaupt nichts. Deshalb sage ich euch: HEUTE ist Stichtag! Der Stichtag nämlich für den perfekten Bikini- und Badehosenbauch.

 Ihr werdet erstaunt sein wie einfach es ist – mit gutem Grundmaterial, versteht sich, also gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft (spazieren, fahrradfahren und so weiter) – einen schön definierten Bauch zu bekommen. Hierfür möchte ich euch im Folgenden drei Übungen vorstellen, wobei jede höchstens fünf Minuten in Anspruch nimmt. Ausreden alá „keine Zeit“ könnt ihr also sofort wieder vergessen.

Kinderleicht und effektiv: Fahrradfahren in der Luft (Foto: T. Gartner)

Übung 1: Wir beginnen mit der einfachsten der drei Übungen, dem Fahrradfahren. Hierzu auf den Rücken legen, die Arme seitlich am Körper liegend positionieren und mit den Beinen in der Luft radeln. Für den Anfang etwa eine Minute lang große Kreise in die Luft treten und danach für eine Minute kleinere Kreise, diese dafür aber eher in Bodennähe. Selbstverständlich sind diese Zeiten steigerbar, je nach Ausdauer und Trainingslevel. Übrigen sorgt die Übung auch für straffe Beine, was diejenigen, die sie ausprobieren werden, nach etwa einer Minute zu spüren bekommen. Nach Abschluss der Übung auf den Boden ablegen und von den Fußzehen bis in die Fingerspitzen strecken.

Übung 2: Sit-Ups kennt eigentlich jeder. Mein Tipp: eine etwas abgewandelte Form, die abwechselnd die rechten und die linken Bauchmuskelpartien trainiert. Dazu die Hände am Kopf abstützen, sodass die Arme ein Dreieck bilden. Jetzt abwechselnd den linken Ellenbogen zum rechten Knie und den rechten Ellenbogen zum linken Knie bringen. Das Ganze zehnmal wiederholen, eine kurze Pause einlegen und noch zweimal dasselbe.

Für einen straffen Bauch: Sit-Ups (Foto: T. Gartner)

Übung 3:Hier ist Konzentration und Koordinationsvermögen gefragt. Das Wundermittel – nicht nur für den Bauch – heißt Hula Hoop. Eine Minute hula-hoopen am Tag und ihr seid in Null Komma nix die Queen beziehungsweise der King auf jeder Beachparty. Die sportlichen Reifen gibt´s in allen erdenklichen Farben und mit allem möglichen Schnickschnack dran und drin. Wer beim Reifen-kreisen noch die Arme im rechten Winkel vom Körper ausstreckt und so für eine Minute hält, bekommt zusätzlich straffe, definierte Arme. Natürlich kann auch bei dieser Übung die Zeit beliebig gesteigert werden.

Vorschau: Nächsten Sonntag gibt es nach langer Abstinenz mal wieder einen Kräuterkundeartikel. Dort erfahrt ihr was das besondere an einem angeblichen Unkraut wie Brennnessel ist.