Do-It-Yourself-Projekt: Häkel- und Spitzendecken-Teelichter

„Mutterliebe altert nie“, weiß der Volksmund. Dennoch sind Alter und Muttertag untrennbar miteinander verknüpft: Die jüngere Generation zeugt der älteren durch Worte, Gesten und Geschenke ihre Liebe und Wertschätzung. Symbolisch lässt sich dieses Thema auch beim Muttertags-Geschenk aus Häkel- und Spitzendecken-Teelichtern aufgreifen: Während das Licht und der Kerzenschein der Teelichter die Zukunft weisen, bietet der Dekorationsstoff den Charme vergangener Tage. „Upcycling“ heißt das englische Zauberwort, bei dem man die altmodisch scheinenden Deckchen durch Wieder- und Weiterverwertung in neuem Gewand kleidet.

Benötigte Materialien für die Teelichter:

Aus Alt mach Neu: Teelichter aus Häkel- und Spitzendecken (Foto: Onat)

  • Häkel- und Spitzendeckchen
  • Luftballons in der Anzahl der Decken
  • Gläser oder Tassen in der Anzahl der Decken
  • eine Nadel
  • etwas Zeitungspapier
  • Gummibänder in der Anzahl der Decken
  • Spezialkleister aus dem Baumarkt

Vorgehen für die Teelichter:

1. Zunächst den Kleister nach Packungsanweisung zubereiten und die Bastelunterlage mit Zeitungspapier auslegen, damit dieser sich nicht auf den Möbeln festsetzt.

2. Die Luftballons aufblasen, zuknoten und so auf die Öffnung der Gläser und Tassen platzieren, dass sie festen Halt haben.

Fest fixiert: Trocknende Teelichter aus Häkel und Spitze (Foto: Onat)

3. Die Spitzendeckchen in den Kleister tunken und auswringen. Dadurch erhalten die Decken genug Kleister zum Kleben, wohingegen der überschüssige Rest abfließt und Klebereste vermieden werden. Wer mag, kann dabei auch Handschuhe tragen, um die Hände sauber zu halten. Der Kleister lässt sich im feuchten Zustand aber auch problemlos mit Wasser abwaschen.

4. Die klebenden Decken auf die Luftballons legen, mit einem Gummiband fixieren und trocknen lassen.

5. Nun die ausgehärteten Häkel- und Spitzendecken von ihrer Befestigung befreien: Hierfür einfach die Gummibänder abziehen und mit einer Nadel die Luftballons aufplatzen lassen beziehungsweise entfernen.

6. Sollten die Teelichter trotz des Gewichts der Kerzen nicht gut auf Unterlagen stehen, so lässt sich der Boden durch etwas Druck leicht ebnen.

Strahlende Osterdekoration: Eierschalen-Teelichter

Frisch und wie aus dem Ei gepellt kündigt sich das Osterfest an. Hasen und bunte Eier – zum Verzehr oder zur Dekoration gedacht – okkupieren als fester Brauchs-Bestandteil sämtliche Schaufenster und Wohnungen. Schließlich lassen sich aus den kleinen Traditionsballen für einen Apfel und ein Ei nicht nur leckere Wundertüten und optische Hingucker herstellen: Dieses Jahr bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion mit Eierschalen-Teelichtern das Ei des Kolumbus, damit zu Ostern nicht nur den Kerzen ein Licht aufgeht.

Zutaten und Materialien:

Ei(n)leuchtend: Die stabile Eierschale eignet sich besonders zum Kerzengießen (Foto: Onat)

Ei(n)leuchtend: Die stabile Eierschale eignet sich besonders zum Kerzengießen (Foto: Onat)

  • Eier
  • etwas Wasser
  • Kerzenwachs zum Gießen
  • Dochte
  • ein Eierkarton oder Eierhalter
  • ein Topf, eine Schüssel, eine Schere
  • Spieße, Stiele oder Zahnstocher
  • nach Belieben Farbe und Pinsel zum Bemalen der Eier

Zubereitung:

  1. Zunächst wird das Ei – entgegen der Ostertradition – nicht ausgeblasen, sondern aufgeschlagen. Hierbei sollte nach Möglichkeit die obere Hälfte der Schale angepeilt werden, damit größere Kerzen daraus entstehen. Nun werden die Eier im Inneren mit Wasser gereinigt und luftgetrocknet. Wer mag, kann die runden Leinwände ostergerecht mit Farbe bemalen und trocknen lassen.
  1. Für die weitere Verarbeitung werden die trockenen Eier im Karton oder Bechern fixiert. Bevor es mit dem eigentlichen Kerzengießen beginnen kann, müssen den Teelichtern Dochte hinzugefügt werden. Hierfür einfach kleine Dochtstücke zurechtschneiden und an ein Spieß knoten. Den Spieß anschließend quer auf die Schalen legen und darauf achten, dass die Dochte mittig in die Eier ragen.
  1. Zum Kerzengießen etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, den Wachs in die Schüssel geben und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Das flüssige Kerzenwachs kann nun in die Schalen gegossen und zum Aushärten darin stehen gelassen werden. Wenn alles getrocknet ist, müssen die Dochtknoten nur noch mit einer Schere vom Spieß getrennt werden. Nun sind die Eierschalen-Teelichter bereit zum Anzünden.

Vorschau: Nächste Woche verraten wir, wie ihr mit und ohne Hitze Beach-Waves herzaubern könnt.

Ein Kalender im Advent

Alle Jahre wieder kommt die Weihnachtszeit und mit ihr Lebkuchen, Glühwein, Adventskranz und Adventskalender. Von letzteren werde ich beim Einkaufen geradezu erschlagen. In jeder erdenklichen Form strahlen sie mir entgegen. Die kleinen Kalender für die Vorweihnachtszeit sind schon lange kein bunter Spaß für kleine Kinder mehr.

Einfache Bildchen? Gibt es schon fast gar nicht mehr. Mindestens Schokolade muss sein. Dabei wird vor den einfachen Schoko-Kalendern seit ein paar Jahren wegen Verunreinigungen durch Erdöl gewarnt. Ist auch wirklich keine so leckere Vorstellung. Und mal ehrlich, komisch geschmeckt haben diese Dinge schon, als ich klein war. Aber es gibt ja auch noch genug andere, so dass niemand auf Erdöl-Kalender zurückgreifen muss – außer er will natürlich.

Kleine Freude im Advent: der Adventskalender (© Stefan Bayer / pixelio.de)

Kleine Freude im Advent: der Adventskalender (© Stefan Bayer / pixelio.de)

Sämtliche Schokoladenhersteller, so scheint es mir, haben beschlossen, eigene Adventskalender zu machen. Ob als Mischung verschiedener Sorten oder einfach nur unterschiedlicher Geschmacksrichtungen, aufgebaut wie der Big Ben oder als riesiges Herz, kein Wunsch bleibt unbeantwortet im Konsumspiel der Vorweihnachtszeit. Kein Wunder, dass viele nicht nur einen Kalender zu Hause haben. Warum nur Schokolade der einen Marke, wenn die andere auch schmeckt?

Aber bei Süßigkeiten macht die Industrie ja schon lange nicht mehr Halt. Kalender voller Spielzeug, Bücher oder Drogerie-Produkte, Teesorten, Kaffeeproben, Bier oder Sexspielzeuge – für jeden etwas, für alle Alles. Selbst unsere Apotheke verschenkte einen Streifen mit 24 Hustenbonbons und am Montag wurden am Mannheimer Bahnhof Kalender mit Schokokugeln verteilt. Mir wird dabei ganz schwindelig. Habt ihr einmal einfach im Internet nach Adventskalendern gesucht? Es gibt Tassen zum Abrubbeln und Kerzen zum Abbrennen. Der Advent ist fast noch wichtiger geworden als Weihnachten.

Überblick verloren? Manche Adventskalender sind keine Kleinigkeit mehr (© Uwe Wagschal / pixelio.de)

Überblick verloren? Manche Adventskalender sind keine Kleinigkeit mehr (© Uwe Wagschal / pixelio.de)

Wobei natürlich klar ist, wenn das Crescendo bereits am Anfang kräftig ist, wird es am Ende ein Knall. Sprich: Wenn es im Advent schon täglich eine Geschenkeorgie gibt, ist Weihnachten der Multiorgasmus. Natürlich steigt unsere Erwartung, wenn wir schon im Vorneherein überschüttet werden. Schon zu meiner Zeit auf der Schule haben wir Kinder den Inhalt unserer Kalender verglichen. Und schon damals konnte ich nicht glauben, was manch einer da angeblich bekommen hat. Ist das Maß denn nie voll?

Und ich behaupte hier nicht, an mir ginge dieser Kelch vorüber. Natürlich habe ich meinem Gatten und den beiden großen ihre Kalender bereits aufgehängt. Natürlich kein Kalender von der Stange, sondern eigens befüllt. Natürlich ist die Vorfreude bereits jetzt riesig und mehr als die Tage bis Weihnachten zählt mein Großer die Tage bis zum ersten Dezember. Sogar auf meinem Blog gibt es wie bei so vielen eine Adventsaktion. Und natürlich plagt mich jetzt das schlechte Gewissen. Wie kann ich da nur mitmachen und die Erwartungshaltung meiner Kinder schüren?

Besinnliches Warten? Adventskalender können auch Kleines groß machen (Foto: Obermann)

Besinnliches Warten im Advent? Adventskalender können auch Kleines groß machen (Foto: Obermann)

Vielleicht ist es die eigene Erinnerung an den Kalender, den meine Mutter uns damals selbst gebastelt hat und den wir zwei Kinder abwechselnd öffnen durften. Es waren nie große Dinge darin. Gebrauchsgegenstände, die wir wahrscheinlich auch so bekommen hätten. Aber im Kalender wurden sie zu einer großen Überraschung, einem Geschenk, einer Besonderheit. Das Normale wurde entrückt und gewann an Wert. Der Advent wurde tatsächlich besinnlich, auch weil wir eben die Alltäglichkeit neu schätzten. Und natürlich sind deswegen auch die Kalender meiner Lieben mit alltäglichen Dingen gefüllt, die so zu einem kleinen Fest werden.

„Ein Buntstift, hurra“, „Labello, super“ und „Ja, ein Lesezeichen“. Wenn wir den Adventskalender vorsichtig zelebrieren kann er uns vielleicht tatsächlich vorbereiten und besinnlich werden lassen. Und darum glaube ich auch, dass wir nie zu alt werden für einen kleinen Kalender, der uns die Vorweihnachtszeit versüßt, solange er sie uns nicht überzuckert.

Mein Mann sprach neulich übrigens davon, er wünsche sich einmal einen Werkzeug-Adventskalender (nein, kein Witz). Also liebe Industrie: hier ist eine Marktlücke, denn auch Hobbyhandwerker feiern Weihnachten.

Do It Yourself – Adventskalender

Mit dem heutigen Beginn des ersten Advents dauert es nun nicht mehr allzu lange – dann steht auch schon das Christkind vor der Tür. Doch zuvor kann man sich die 24 Tage noch versüßen, indem man anderen oder sich selbst eine Freude bereitet. Dies geht mit einem selbstgebastelten Adventskalender besonders gut. Romantisch ist es auch, wenn man sich einen Kalender mit dem Partner teilt und jeder dem anderen 12 kleine Überraschungen beschert.
Hierzu gibt es viele Möglichkeiten. Face2Face stellt euch heute eine Bastelvariante vor.

24 kleine Überraschungen: Der selbst gemachte Adventskalender beschert viele kleine Freuden (Foto:Sharifi)

24 kleine Überraschungen: Der selbst gemachte Adventskalender beschert viele kleine Freuden (Foto:Sharifi)

Zubehör:

  • 24 oder am besten 48 Frühstückstütchen
  • eine lange Kordelschnur
  • zwei Nägel
  • einen Rotstift
  • 24 kleine, rote Klammern
  • bei 2 Partnern jeweils 12 kleine Geschenke, wie z.B.: Süßigkeiten, Badeöle, Entspannungsbäder, Duftkerzen, Nagellack, Handkreme, Wärmekissen für Unterwegs und vieles mehr.

Bastelanleitung:

1. Zunächst benötigt man eine leere Wand, an der man den Kalender anbringen möchte. Steht die Länge des Kalenders fest, werden die Nägel an die Wand genagelt und die Kordelschnur befestigt.
2. Nun sind die Frühstückstütchen dran. Da sie recht durchsichtig und dünn sind, empfiehlt es sich zwei ineinander zu tun. Demnach erkennt man die innere Überraschung nicht und das Gewicht kann von der hängenden Tüte auch getragen werden.
3. Nachdem nun die Tüten fertig sind, werden sie mit einem Rotstift beschriftet. Natürlich mit den Zahlen von Eins bis 24.
4. Vor dem Aufhängen die Geschenke hineingeben und mit einer roten Klammer an der Kordelschnur befestigen. Wenn es sich um einen gemeinsamen Kalender handelt, sollten abwechselnd die Geschenke verteilt sein, d.h. der eine Partner öffnet am 01. Dezember das Tütchen und der andere hat das Vergnügen am folgenden Tag. Eine Alternative ist verschiedene Stifte zu benutzen, sodass die Zahlen in verschiedenen Farben auf den Tüten stehen.

Sicherlich können die Tütchen auch rot oder grün sein, ebenso können die Klammern goldfarben sein, wobei diese etwas schwieriger zu finden sind. Je nach Kreativität kann man die Tütchen auch schön bemalen und jedem Tag eine individuelle Note geben. Anstelle von Tütchen ist es auch möglich, selbst gestrickte Socken oder Säckchen aufzuhängen. Allerdings sollte man die Größe und das Gewicht der Geschenke nicht vergessen, denn so kann es schnell passieren, dass sie an der Schnur nicht hängen bleiben.

Face2Face wünscht euch einen schönen ersten Advent und viel Vergnügen beim Basteln eines Adventskalenders.

Vorschau: Nächste Woche gibt es an dieser Stelle Tipps, wie man die stressige Vorweihnachtszeit gut übersteht.

Brautpaar aus Sektgläsern: Ein Geldgeschenk mal anders

Unkreativ, einfallslos und langweilig? Nein. Wohl eher sinnvoll und auch oft gewünscht. Gerade zu Hochzeiten ist und bleibt ein Geldgeschenk eine gute Wahl. Wer steckt jedoch schon gerne einen Geldschein in eine Karte? Oder viel wichtiger: Wer bekommt gerne einen lieblosen Umschlag überreicht?

Wer das nächste Mal auf einer Hochzeit ist, dem empfehle ich folgende ausgefallene Geschenkidee: Bastelt ein Brautpaar aus Sektgläsern und dekoriert diese mit dem passenden Kleingeld.

Erst gestern war ich selbst auf einer Hochzeit eingeladen und weißdaher, wie viel Freude ein persönlich gestaltetes Geschenk machen kann – obwohl es aus Geld besteht. Alles, was ihr dafür braucht, sind zwei Sektgläser und etwas Bastelzubehör sowie ein paar Geldscheine.

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Zylinder & Schleier: Sie symbolisieren Braut und Bräutigam (Foto: A. Schwalb)

Das eine Sektglas wird mit Zylinder aus schwarzem Papier geschmückt und stellt den Bräutigam dar. Den kann man entweder selbst basteln oder kaufen. Das „Brautsektglas“ bekommt einen Schleier aus etwas weißem Stoff. Beide Accessoires an den Gläsern anbringen.

Nun brauchen wir noch eine Unterlage. Dafür könnt ihr eine feste Pappe benutzt und diese mit weißem Papier überziehen, damit es edler aussieht. Darauf stellt man die Gläser und stabilisiert sie mit doppelseitigem Klebeband. Wenn das „Tablett“ groß genug ist, kann man noch etwas Schönes drauf schreiben.

Jetzt noch die Gläser mit Süßkram befüllen und natürlich mit Geldscheinen. Diese einfach einrollen und alles hübsch arrangieren. Wer noch mehr Details einfließen lassen möchte – kein Problem. Mit Herzen oder Schleifen kann man noch weiter dekorieren.

Vorschau: Nächste Woche gibt es an dieser Stelle den 13. Teil der Traumberufe: Wing Chun-Trainerin.

Das Last-Minute Faschingskostüm: Wie man schnell & günstig selbst ein Kostüm kreiert

Diesen Monat erreicht die Faschingszeit ihren Höhepunkt. Es stehen uns schmutzige Donnerstage, Fastnachtssitzungen und Rosenmontagsbälle bevor – und für jeden Anlass muss das passende Kostüm her. Das kann ganz schön ins Geld gehen, denn Kostüme im Handel sind oft überteuert und ihr Geld leider oft nicht einmal wert. Für alle Faschingsfreunde unter euch, die noch eine Idee für ein Kostüm brauchen, hat die Tipps & Tricks-Redaktion einen kleinen Geheimtipp, wie man ein außergewöhnliches Kostüm schnell und kostengünstig zusammenstellen kann.

Kommt garantiert gut an: Einfach als Mülltonne verkleiden (Foto: A. Schwalb)

Wir sollten vielleicht noch erwähnen, dass es sich bei dem Kostüm um eine Mülltonne handelt.

Checkliste

• 1 große Mülltüte
• 1 Bogen Pappe (Farbe kann variieren)
• 1 Bogen geriffelte, feste Pappe
• 1 alter Haarreif
• Edding, Tacker und Klebeband

Zuerst sollte man sich überlegen, welche Mülltonne man imitieren möchte und dementsprechend Müllsäcke und Pappe in der passenden Farbe kaufen.
Dann schneidet man in den Müllsack vier Löcher – zwei für die Arme und zwei für die Beine. Die Öffnung des Sacks eignet sich hervorragen für Hals und Kopf, da man mit den Schlaufen die Größe verändern kann.

Der grüne Punkt: Er steht für eine Papiertonne (Foto: A. Schwalb)

Als nächstes kommt das Logo auf die „Tonne“. Dafür die Pappe zurechtschneiden und mit Edding das passende Zeichen – zum Beispiel einen grünen Punkt für eine Papiertonne – gut leserlich aufmalen und mit einem Tacker am Müllsack festklammern.

Geriffelte Pappe, Krempe & Henkel: So schnell entsteht der Deckel der Tonne (Foto: A. Schwalb)

Nun fehlt noch der Deckel der Tonne. Hierzu benötigen wir die geriffelte Pappe. Zunächst einen etwas größeren Kreis und einen zweiten kleineren Kreis (etwa 2cm Abstand) ineinander malen. Dabei ist zu beachten, dass der kleinere Kreis die spätere Größe deines Deckels ausmachen wird. Nun an der äußeren Linie ausschneiden. Im nächsten Schritt vom Rand bis zum inneren Kreis einschneiden, so dass jeder Einschnitt circa 1cm breit ist. Diese Einschnitte zu einer Seite einknicken. Nun ein weites, langes Stück Pappe auf 2cm Breite zurechtschneiden und um die Einschnitte kleben, sodass eine Art Krempe entsteht. Diese zusätzlich festklemmen, um Stabilität zu gewährleisten. Aus einem Pappestück einen Henkel formen und auf dem Deckel anbringen. Im letzten Schritt einen alten Haarreif mit Klebeband im inneren des Deckels befestigen, damit man diesen problemlos auf- und abziehen kann. Fertig!

So schnell hat man ein Faschingskostüm selbst gebastelt. Außerdem eignet sich die Kostümidee hervorragend für ein Gruppenkostüm. Schließlich gibt es eine Vielzahl verschiedener Mülltonnen. Je nachdem welches Logo gewählt wird kann man Bio-, Grüne- oder Restmülltonne gehen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Vorschau: Nächste Woche verraten wir euch an dieser Stelle ein leckeres Rezept für einen Nusskuchen.

Ein Kranz erobert die Welt

Einmalig: der selbstgemachte Adventskranz

Einmalig: der selbstgemachte Adventskranz (Foto: Obermann)

Der Termin steht im Kalender, meine Mutter hat Urlaub, ich habe frei. Unserem alljährlichen Adventskranzbinden steht nichts mehr im Weg. Wenn andere ihre Lichter auf gekauften, universellen Kränzen anzünden, auf runden immergrünen Versionen oder länglichen modernen Varianten die Adventskerzen aufleuchten lassen, greifen wir auf Selbstgemachte zurück. Manch einer greift dafür auch ganz schön in die Tasche. Ich weiß gar nicht mehr, wann wir damit angefangen haben. Schon als ich noch bei ihr wohnte, machte ich mir einen kleinen eigenen Kranz für mein Zimmer, aus Liebe zu Tannennadelduft und Kerzenschein. Später kam ein Kranz für meinen heutigen Schwiegervater hinzu, heute verharze ich meine Finger für meine kleine Familie.

Wie immer sind wir damit spät dran. Manches Jahr kamen wir erst am ersten Advent zusammen und konnten nach ein paar Stunden das erste Licht anzünden. Die Idee des Adventskranzes stammt aber nicht etwa von einem heidnischen Vorläufer des Weihnachtsbaumes, der die Christianisierung überlebt hätte. Tatsächlich wurde der Adventskranz erst 1839 erfunden, als eine Art Adventkalender – oh Schreck, den muss ich ja auch noch aufhängen – , den ein protestantischer Pastor für arme Kinder gebastelt hatte, die er betreute. Neben kleinen Kerzen für die Tage des Dezembers hatte er dabei auch vier große für die Adventssonntage angebracht. Noch heute gibt es diese Variante des Adventskranzes beispielsweise in der Sankt Michaelis Kirche in Hamburg. Die Version des Kranzes, den meine Mutter und ich basteln – mit Tannengrün – gibt es seit etwa 1860. Der Siegeszug der vier Kerzen in die Wohnzimmer ist dennoch ungebrochen. Aus Deutschland in die ganze Welt.

Inwieweit die beliebten Deutungen der Symbolik stimmen, wenn es doch eigentlich ein Adventskalender war, der den Anfang machte, sei dahingestellt. Mit dem beliebten Lied „Wir  sagen euch an den lieben Advent“ wird aber suggeriert, die vier Kerzen stehen für die zunehmende Helligkeit, die durch die Ankunft Jesu Christi auf Erden entstünde. Ob die Kreisform für die Ewigkeit steht und das Tannengrün das Bestehen des Lebens in der kalten Jahreszeit darstellt, ist noch einmal eine andere Frage. Für mich steht der Adventskranz ganz einfach für Weihnachten. Für ein paar besinnliche Minuten beim Anzünden der Kerzen in einer der hektischsten Zeiten des Jahres, wenn noch Geschenke besorgt und Schnee geschippt werden muss.

Weihnachtlich: Mit dem Adventskranzbasteln beginnt für mich die Weihnachtszeit (Foto: Obermann)

Weihnachtlich: Mit dem Adventskranzbasteln beginnt für mich die Weihnachtszeit (Foto: Obermann)

Methoden, den Adventskranz zu basteln, gibt es viele. Manche kleben die Zweige und Dekorationen mit Heißkleber an einem Stroh- oder Styroporkranz fest. Das finde ich weniger praktisch, denn Kranz und Deko können dann nur einmal benutzt werden. Andere binden den Kranz ganz klassisch mit Schnüren, die oft auch noch bunt sind oder glitzern und so schon Teil der Deko werden. Meiner Meinung nach sieht das Ganze dann verpackt aus und die Zweige wirken eben eingeschnürt. Meine Mutter und ich stecken mit Metallkrampen die Zweige an den Kranz, rundherum, bis er schön voll ist. Mit wenig Schnur wird zu Buschiges zurückgehalten, Dekorationen werden festgesteckt und Untersetzer für die Kerzen.

Doch das Stecken des Adventskranzes ist für mich der Eingang in die Weihnachtszeit. Selbst wenn meine Hände danach vor Harz kleben und ich drei Tage nach Tannennadeln dufte. Schon das Aussuchen der diversen Nadelzweige bei der Baumschule hat etwas Besinnliches. Doch das Zusammenkommen und Arbeiten danach beruhigt. Zweig für Zweig stecken wir fest, atmen die ätherischen Dämpfe ein, reden über dieses und jenes. Oft sitzen wir den halben Tag an den Kränzen – vor allem wenn zwischendurch irgendein Kind irgendwas will – bis wir mit uns zufrieden sind. Auf großen Tellern bekommen die guten Stücke dann Sonderplätze auf den Wohnzimmertischen. Und weit über Weihnachten hinaus steht der Adventskranz bei uns für etwas Grün im Winter, etwas Licht im Dunkeln, etwas Ruhe im Stress, denn so ein selbstgemachter Kranz hält um einiges länger, als ein gekaufte Massenware.

Wer selbst aber nicht dazu kommt und trotzdem gern ein Unikat hätte, sollte nicht verzagen. Nicht nur auf Weihnachtsmärkten gibt es immer wieder einzigartige Kränze, auch das Internet hat mittlerweile gute Quellen für Selbstgemachtes, beispielsweise der Markplatz DaWanda. Ich werden jetzt erst mal meine lila Lieblingsadventskranzdeko aus dem Keller holen, die vier großen Kerzen richten und dann kann es losgehen. In diesem Sinne einen schönen Advent aus der Kolumnenrubrik.

Vorschau: Bei Alexandra lest ihr hier nächste Woche  alles über das Prinzip Öffnung und darüber, wie viel davon im Zwischenmenschlichen gut tut.

 

Wenn Drachen steigen

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Buntes Herbstvergnügen: Drachensteigenlassen (©Uwe Wattenberg/pixelio.de)

„Jeder ist vergnügt, wenn hoch sein Drachen fliegt, sich in Kreisen wiegt, ganz weit oben“, trällern die Protagonisten in Disneys Adaption des Kinderbuchklassikers Mary Poppins. Das Drachenfliegen ist dort Metapher der unschuldigen Kindheit, der kindlichen Sicht auf die Dinge, das, was Kinder von Erwachsenen unterscheidet, denn erst am Ende, als er die Bedeutung der Kindheit versteht, repariert Mr. Banks den Drachen seiner Kinder und geht mit ihnen Drachensteigen. Drachen für die Bewahrung der Kindheit. Und mal ehrlich: Wann wart ihr das letzte Mal Drachensteigen?

Ich kann mich noch ziemlich gut erinnern. Mit zwei Plastik-Drachen vom Discounter machte mein Vater sich mit mir und meinem jüngeren Bruder auf zum Schrebergarten unseres Onkels. Doch außer viel Wind gab es außerdem viel Regen. Die kalten Tropfen peitschten auf den Drachen und in mein Gesicht, die Hände brannten mir vor Kälte, und sobald das blöde Ding endlich in der Luft war, riss eine Sturmböe daran, sodass meine Arme an dem Abend locker einen Zentimeter länger waren. Schön war das nicht.

Sport für Große: Lenkdrachen (©Petra-Schmidt/pixelio.de)

Sport für Große: Lenkdrachen (©Petra-Schmidt/pixelio.de)

Dabei kann Drachensteigen genau das sein: schön. Gerade im Herbst sind die Voraussetzungen doch ideal. Viel Wind, Sonnenschein und noch nicht zu kalt. Der Drache fliegt über den Köpfen staunender Zuschauer, wiegt sachte, die Sonnenstrahlen lassen ihn funkeln, der Wind lässt ihn fliegen.

Das richtige Wetter muss halt her. Und dann noch der richtige Platz. Im kleinen Garten bekommt man den Drachen ja kaum in die Luft. Einige Meter Rennfläche müssen gegeben sein. Am besten also, die Flugveranstaltung wird aufs Feld verlegt, in den Park oder auf eine große Lichtung. Achtung vor Stromleitungen und Ähnlichem.

Dass Drachensteigen aber eine Kunst für sich ist, wissen nicht nur viele enttäuschte Kinderherzen, deren Drachen nie den Boden verlassen wollte, sondern vor allem diejenigen, die Drachensteigen als Sport betreiben. Schon mein Vater versuchte sich mit Lenkdrachen am spanischen Strand und nun hat auch mein Mann einen „Papa-Drachen“ besorgt. Dabei kommt es beim Steigenlassen auf mehr als den Drachentyp auf. Im Drachen-Wiki (Ja, auch fürs Drachensteigen gibt es heutzutage ein eigenes Wiki) gibt es nicht nur nützliche Anfängertipps für alle, deren letzter Drachenflug mindestens ein Jahrzehnt zurückliegt, so wie bei mir. Auch kunstvolle Manövertechniken können dort eingesehen werden und die unterschiedlichsten Drachentypen werden vorgestellt.

Technik muss sein: Drachensteigen ist (k)ein Kinderspiel (© uschi-dreiucker/pixelio.de)

Technik muss sein: Drachensteigen ist (k)ein Kinderspiel (© uschi-dreiucker/pixelio.de)

Der schönste Drache bleibt aber der, den man selbst gebaut hat. Anleitungen findet man dazu en masse in den Tiefen des Internets. Ob einen einfachen Rauten-Drachen, wie Jane und Michael ihn bei Mary Poppins benutzen oder auch einen kunstvollen Tetraeder-Drachen – für jeden Geschmack ist etwas dabei und so wird das Drachensteigen auch sehr persönlich.

Anstatt an einem windigen Herbsttag also die Füße auf die Couch zu legen, schnappt euch doch mal die Bastelsachen, zieht mit eurem Drachen aufs freie Feld und lasst ihn fliegen, „ganz weit oben“.

Vorschau: Alexandra berichtet euch nächste Woche, warum die Politik ihr den Kopf verdreht.

„Ein Leben ohne Kreativität kann ich mir nicht vorstellen“

Hat Spaß am Kreativsein: Tanja alias Tilla (Foto: Tilla)

Hat Spaß am Kreativsein: Tanja alias Tilla (Foto: Tilla)

Lachen, shoppen, Freunde treffen – ganz normale Hobbies einer gewöhnlichen, jungen Frau. Doch Tanja Weber alias Tilla will mehr: Ihre Kreativität ausleben und damit Geld verdienen. Eigentlich ist die 22-jährige Speyrerin angehende Erzieherin, doch seit Kurzem präsentiert sie in Tillas Kreativstübchen, einer Seite auf Facebook, ihre kreativen Ideen. Face2Face sprach mit ihr über Erfolgserlebnisse, negative Kritik und die Zukunft ihres Projekts.

Face2Face: Was genau ist Tillas Kreativstübchen? Was gibt es dort zu entdecken?
Tilla: Tillas Kreativstübchen besteht zurzeit noch aus einer Gefällt mir-Seite bei Facebook, auf der ich alle meine kreativen Werke mit der Welt teile.
Zu sehen gibt es dort momentan mehrere Alben: Kreatives zur Osterzeit – in diesem Album zeige ich, was man aus gekochten Eiern und ein bisschen Farbe alles zaubern kann. Dann gibt es das Album „Hmmm…lecker!“, in dem ich meine Leidenschaft – das Herstellen und dekorative Anrichten von Lebensmitteln – ausleben kann, sowie das Weihnachtskarten-Album, in dem es Fotos der von mir gebastelten Karten zu sehen gibt. „Kreatives Nageldesign“ zeige ich im gleichnamigen Album. In „Allerlei Spielerei“ findet man beispielsweiße eine Collage, die ich für meine Großeltern zur goldenen Hochzeit gestaltet habe. „Die Freude am Fotografieren♥“ erklärt sich eigentlich von selbst.
Als Model mit tollen Haaren steht mir meine Schwester im Fotoalbum „Frisurenzauber“ zur Verfügung. Dort können meine Fans immer mal wieder neue Frisuren bestaunen. Auch Gewinnspiele veranstalte ich regelmäßig. Die Gewinne gibt´s auch immer in Form von Fotos. Gutscheine und andere Präsente findet man unter „Geschenkideen“.
Ziel und Idee des Ganzen ist es, mein Können zu präsentieren und auch Muster auszustellen. Weitere Alben werden folgen!

Face2Face: Wann und wie kamst du auf die Idee das Kreativstübchen zu gründen?
Tilla: Die Idee besteht eigentlich schon etwas länger, aber der Mut hat mir bisher gefehlt, weil ich nicht wusste, ob es die Leute überhaupt interessiert. Auf die Idee selbst hat mich meine große Schwester gebracht und ich bin ihr auch sehr dankbar, dass sie mich dabei so unterstützt. Wegen eines Krankenscheins saß ich dann zu Hause und wusste nicht so richtig, was ich mit mir anfangen sollte und wie vom Blitz getroffen kam die Entscheidung, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um Tillas Kreativstübchen ins Leben zu rufen. Und seit dem 2. September 2013 gibt es mich nun mit meiner Gefällt mir-Seite Facebook.

Mit viel Liebe zum Detail: Einige von Tillas selbst gestalteten Karten (Foto: Tilla)

Mit viel Liebe zum Detail: Einige von Tillas selbst gestalteten Karten (Foto: Tilla)

Face2Face: Dein „richtiger“ Name ist Tanja. Wieso nennst du dich Tilla?
Tilla: Der Grund dafür ist eine ganz lustige Geschichte, die sich vor mehr als zehn Jahren abspielte. Mein kleiner Bruder las im Kindergarten ein Buch, in dem es um eine Oma namens Tilla ging. Als er dann nach Hause kam, sagte er: „Tanja, ich nenn´ dich ab jetzt Tilla, weil du genauso kreativ bist, wie die Oma aus dem Buch, das wir heute gelesen haben, und weil es mit dir nie langweilig wird, weil du immer so tolle Ideen hast!“
Das ist mir bis heute in Erinnerung geblieben und als dann die Idee kam mit meiner Kreativität in die Öffentlichkeit zu gehen, war klar, dass der Name Tilla eine Rolle spielen muss.

Face2Face: Was war dein bisher größtes Erfolgserlebnis mit deinem Kreativstübchen?
Tilla: Dass ich innerhalb einer Woche schon 100 Likes hatte – damit habe ich absolut nicht gerechnet! Am Anfang habe ich mich gefreut, als es zehn waren und schneller als ich gucken konnte waren es 50, kurz danach dann 100. Einfach ein überwältigendes Gefühl! Mittlerweile sind es 118 Likes!

Face2Face: Hast du bisher auch schon negative Kritik bekommen? Wie gehst du mir Kritik um?
Tilla: Zum Glück ist mir das bis jetzt noch erspart geblieben! Aber so was kann jederzeit kommen und solange es auch konstruktive Kritik ist, werde ich mir diese zu Herzen nehmen und versuchen mich zu verbessern.

Face2Face: Wie wichtig, glaubst du, ist Youtube für dein Projekt?
Tilla: Geplant ist auf jeden Fall, dass Tillas Kreativstübchen auch in den nächsten Tagen auf Youtube zu finden sein wird! Dort soll es dann Do it yourself-Videos, Basteltipps aber auch Tutorials für Frisuren und das Zubereiten und dekorative Anrichten von Lebensmittel geben. Der Sinn und Zweck des Ganzen ist es, dass die Zuschauer mich beim kreativen Arbeiten begleiten können und nicht immer nur die fertigen Werke in Form von Fotos vor die Nase geknallt bekommen! So kann ich vielleicht den ein anderen dazu animieren, die Bastelsachen mal wieder aus dem Schrank zu kramen oder seine kreative Ader zu entdecken.

Bei der Arbeit: Tilla bastelt was das Zeug hält (Foto: Tilla)

Bei der Arbeit: Tilla bastelt was das Zeug hält (Foto: Tilla)

Face2Face: Was bedeutete dir das Basteln und die Kreativität im Allgemeinen?
Tilla: Ich könnte mir ein Leben ohne Basteln beziehungsweise ohne Kreativität gar nicht mehr vorstellen – es gehört zu meinem Leben wie mein Freund und meine Familie. Dabei kann ich einfach auch mal abschalten. Es ist für mich eine gute Möglichkeit runter zu kommen und den Alltag hinter mir zu lassen. Das Schöne daran sind auch immer die strahlenden Gesichter der Menschen, die etwas von mir Gebasteltes geschenkt bekommen.

Face2Face: Kannst du dir vorstellen, mit deinem Kreativstübchen Geld zu verdienen?
Tilla: Wünschenswert wäre das schon, aber dafür meinen Job aufzugeben könnte ich mir nicht vorstellen. Da ich im Kindergarten arbeite, ist das Basteln auch immer in meinem Job vertreten und ich liebe meine Arbeit zudem über alles.
Dennoch ist es ein Ziel von mir, mir mit meinem Kreativstübchen etwas dazu zuverdienen. Wer etwas individuell Gestaltetes haben möchte, kann mich einfach kontaktieren, um alles abzusprechen. So gut wie nichts im kreativen Bereich ist bei mir unmöglich (lacht).

Face2Face: Welchen Tipp hast du für unsere Leser parat, wenn sie ihre Kreativität ausleben wollen?
Tilla: Solange es von Herzen kommt und es Spaß macht, sollte man es ausleben! Und wenn man dann noch jemanden hat, der hinter einem steht und einen unterstützt, dann ist man auf einem sehr guten Weg das Beste daraus zu machen!

Für weitere Fragen, Tipps und Ratschläge könnt ihr Tilla ganz einfach kontaktieren:
Facebook: www.facebook.com/tillagoeskreativ
E-mail: tillaskreativstuebchen@gmail.com

Vorschau: Kommenden Dienstag verrät euch die Panorama-Redaktion, was alles beachtet werden muss, damit die Hochzeit tatsächlich der schönste Tag im Leben wird.

Gewinnspiel: Face2Face meets Tillas Kreativstübchen

Gewinnt mit Face2Face und Tillas Kreativstübchen einen Adventskalender zum Selbstfüllen. Was ihr dafür tun müsst: Liked bis einschließlich Dienstag, 22. Oktober 2013, 23.59 Uhr Tillas Kreativstübchen auf Facebook, sucht euren Lieblingssatz aus dem oben stehenden Interview heraus und postet ihn an Tillas Pinnwand. WICHTIG: Kein Satz darf doppelt gepostet werden, ansonsten wird der Teilnehmer vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Der Gewinner wird am Freitag, 25. Oktober 2013 via Facebook benachrichtigt und erhält seinen Gewinn nach Herausgabe seiner Adresse per Post.

Nutzungsbedingungen

§ 1 Gewinnspiel
(1) Das Gewinnspiel wird von der Online-Zeitschrift Face2Face durchgeführt.

 § 2 Teilnahme
(1) Teilnahmeberechtigt sind alle Spielerinnen und Spieler in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
(2) Eine Person nimmt am Gewinnspiel teil, indem sie die Facebook-Seite von Tillas Kreativstübchen liked sowie einen Satz aus obigem Interview an Tillas Pinnwand postet, der dort noch nicht von einem anderen Teilnehmer gepostet wurde.
(3) Zur Teilnahme am Gewinnspiel ist unbedingt erforderlich, dass sämtliche Personenangaben der Wahrheit entsprechen. Andernfalls kann ein Ausschluss gemäß § 3 (3) erfolgen.
(4) Mitarbeitern von Face2Face ist es nicht gestattet beim Gewinnspiel teilzunehmen. Ihre Einsendungen können beim Gewinnspiel nicht berücksichtigt werden.

§ 3 Ausschluss vom Gewinnspiel
(1) Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält sich die Online-Zeitschrift Face2Face das Recht vor, Personen vom Gewinnspiel dauerhaft auszuschließen.
(2) Ausgeschlossen werden auch Personen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Gewinne aberkannt und zurückgefordert werden.
(3) Wer unwahre Personenangaben macht, kann des Weiteren vom Gewinnspiel ausgeschlossen werden.
(4) Nach Ablauf des Gewinnspielzeitraums können keine weiteren Einsendungen berücksichtigt werden und werden somit gelöscht.
(5) Bei mehrmaliger Einsendung findet ein Ausschluss vom Gewinnspiel statt.

§ 4 Durchführung und Abwicklung
(1) Die Gewinner werden von Face2Face am Tag der Bekanntgabe per Facebook über ihren Gewinn informiert. Kann der Gewinner auch beim zweiten Kontaktversuch nicht erreicht werden, wird der Gewinn erneut zwischen den übrigen Teilnehmer ausgelost.
(2) Eine Barauszahlung der Gewinne oder eines etwaigen Gewinnersatzes ist in keinem Falle möglich.
(3) Der Anspruch auf den Gewinn oder Gewinnersatz kann nicht abgetreten werden.
(4) Ist es aus zuvor nicht vorhersehbaren Gründen nicht möglich, dass das Meet&Greet, Konzert oder die Veranstaltung durchgeführt werden kann, hat der Gewinner in diesem Fall keinerlei Anspruch auf Ersatz.
(5) Ist aus zuvor nicht vorhersehbaren sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich den Besuch im Backstagebereich durchzuführen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

§ 5 Datenschutz
(1) Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass Face2Face die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichern darf. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf unter der im Impressum angegebenen E-Mail-Adresse die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme zurückzutreten.
(2) Die Teilnehmer erklären sich dazu bereit, dass im Falle eines Gewinnes die Namen öffentlich bekannt gegeben werden, beispielsweise über soziale Netzwerke oder die offizielle Homepage von Face2Face.
(3) Face2Face verpflichtet sich, die gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten und das Fernmeldegeheimnis zu wahren.

§ 6 Sonstiges
(1) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(2) Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar.
(3) Sollten einzelne dieser Bestimmungen ungültig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Nutzungsbedingungen hiervon unberührt.

 

Baby shower goes Germany – die gelungene Babyparty, Teil 1: Die Dekoration

Blau und weiß: Die traditionellen Farben für einen Jungen (Foto: Silke Held)

Obwohl die Babyparty ursprünglich aus Amerika kommt und bei uns noch wenig bekannt ist – geschweige denn den Status einer Tradition innehat –, findet sie in Deutschland immer mehr Anklang. Üblicher Weise wird sie von einer engen Verwandten oder Freundin der werdenden Mutter organisiert. Geladen werden in der Regel nur weibliche Gäste – nicht einmal der Vater darf kommen. Hintergrund des Ganzen ist zum einen natürlich der Unterhaltungsfaktor, denn wie auf jedem Fest gibt es auch bei einer Babyparty gutes Essen, Getränke und Unterhaltungsprogramm – vor allem aber sollen der werdenden Mutter gute Ratschläge mit auf den Weg gegeben werden. Die Gäste berichten von ihren Erlebnissen in der Schwangerschaft, geben hilfreiche Tipps und stehen zum Fragenbeantworten zur Verfügung. Damit eine Babyparty ein voller Erfolg wird, muss an jedes Detail gedacht werden. Eines davon: die Dekoration.

Wichtig dabei ist, dass man dem Original aus Amerika treu bleibt und dort lautet die Devise: Je kitschiger desto besser. Am leichtesten fällt es natürlich, wenn das Geschlecht des Babys schon bekannt ist. Wird es ein Junge, wird die Dekoration blau und weiß – wird es ein Mädchen, so wird sie weiß und rosa. Ist das Geschlecht noch unbekannt, oder möchte man bewusst mit der Tradition brechen, kann selbstverständlich jede andere Farbe ausgewählt werden. Die Farben dürfen gerne in jeglichen Dekorationsdetails zu finden sein – von den Girlanden, Luftschlagen und Luftballons bis hin zu der Tischdekoration und den Plakaten.

Ganz leicht selbstgemacht: Dekorative Störche aus Pappe (Foto: Silke Held)

Viele dieser Artikel kann man im Internet finden, aber aufgepasst: Nicht das erstbeste Produkt direkt ein den Warenkorb legen. Da Babypartys bei uns noch nicht weit verbreitet sind, muss man oft auf Ware aus dem Ausland zurückgreifen und das kann teuer werden. Dann doch lieber selbst kreativ werden. Poster mit der Aufschrift „It’s a Boy/Girl“ kann man ganz leicht selbst basteln und auch Störche zum Dekorieren – welches Tier wäre passender für eine Babyparty? – sind einfach selbst anzufertigen. Wer nicht ganz so talentiert beim Zeichnen ist, findet auch tolle Vorlagen dazu im Internet. Für die Tischdekoration ist es schön kleine Hände und Füße aus bunter Pappe auszuschneiden und dekorativ zu verteilen.

Wenn die Dekoration steht, geht es an den nächsten Schritt: das Essen. Was da zu beachten ist, wie man eine tolle Torte ganz einfach selbst machen kann und welche Snacks sich super eigenen erfahrt ihr im zweiten Teil.

Vorschau: Nächste Woche gibt es in der Tipps & Tricks-Rubrik wieder einen Beitrag zur Hausmittelserie. Im fünften Teil erfahrt ihr etwas über Kamille.