Freiheit auf Solopfaden – Benjamin Boyce im Interview

Benjamin Boyce war in den 1990er Jahren Mitglied der niederländisch-englischen Boygroup Caught in the Act, die sich 1998 trennte. Wie Face2Face berichtete, feierten Caught in the Act an Silvester 2015 ihren Neubeginn, allerdings ohne Benjamin. Er widmet sich ganz seinen Soloprojekten und ist erfolgreich auf seiner „One man, one mission“-Tour unterwegs. Am Freitag, den 30. September, hat Benjamin, der sich mittlerweile in Köln zuhause fühlt, nun endlich seine neue Single „I‘m free“ veröffentlicht. Diese thematisiert seine Vergangenheit, für die er dankbar ist. Aber sie handelt auch davon, dass die Dinge sich weiterentwickeln müssen sowie seinem heutigen Gefühl von Freiheit.

Face2Face: Wie würdest du deine neue Single vom Klang her beschreiben?

Benjamin: Das finde ich ehrlich gesagt sehr schwer zu beschreiben. Eine Mischung aus Pop und House, würde ich sagen. Es gefällt mir. Der Produzent hat gut auf meinen Text gehört und hat die passenden Elemente reingebracht, damit der Song auch wirklich frei und offen klingt. Das höre ich darin. Ein echt schönes Gefühl.

Gut gelaunt: Sänger Benjamin Boyce (Foto: S. Holitzner)

Gut gelaunt: Sänger Benjamin Boyce (Foto: S. Holitzner)

Face2Face: Warum ist „I‘m free“ deiner Meinung nach hörenswert?

Benjamin: Für den einen wegen des Textes, für den anderen vielleicht wegen der schönen Melodie. Aber ich hoffe natürlich am meisten, dass es jedem rundum gefällt und dass andere einfach die Gefühle, die ich dabei habe, auch haben. Vor allem das Gefühl von Freiheit.

Face2Face: Ist bald auch ein neues Album von dir geplant?

Benjamin: Ich hoffe, dass ein neues Album kommen wird. Das ist ein bisschen abhängig davon, wie das jetzt mit der neuen Single weitergeht. Aber wir haben es auf jeden Fall vor.

Face2Face: An welchem Ort würdest du gerne noch einmal auftreten?

Benjamin: Ich finde es immer ganz toll, in Berlin aufzutreten. Berlin verbinde ich immer mit einem sehr schönen Gefühl, denn in Berlin hat der Erfolg damals mit Caught in the Act angefangen. Da haben wir auch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gedreht, kurz bevor wir zum ersten Mal ganz groß in den Charts rausgekommen sind. Das Erfolgsgefühl ist immer in Berlin. Aber ich freue mich natürlich auch immer sehr in Köln aufzutreten, weil das jetzt meine Heimatstadt ist.

Mehr Informationen zu Benjamin Boyce gibt es auf seiner Facebook-Seite und seiner Homepage.

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Für die 300. „Gefällt mir“-Angabe auf „Facebook“: Ein T-Shirt mir den Unterschriften von Matthias Schweighöfer, Johannes Strate und Axel Bosse (Foto: Jenowein)

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Die Face2Face-Redaktion wünscht euch viel Glück!

 

Einzelkämpfer mit vielen Talenten – Daniel Aminati im Interview

Das Gesicht von "taff": Daniel Aminati (Foto: Bene Müller/ProSieben)

Ursprünglich wollte er Fußballprofi werden, feierte dann mit der Boygroup „Bed & Breakfast“ musikalische Erfolge. Heute moderiert er „taff“, ein bekanntes Lifestyle-Magazin für den TV-Sender „ProSieben“ – Daniel Aminati hat bereits eine beachtliche Karriere hingelegt. Mit Face2Face sprach der 38-Jährige über sein Erfolgsrezept, die Familienplanung und neue Projekte.

Face2Face: Sie haben vor Kurzem „Die Alm“ moderiert. Könnten Sie sich vorstellen, auch einmal als Bewohner auf die Alm zu gehen?
Aminati:
Nein, ich denke nicht. Das Format „Die Alm“ zielt darauf ab, die Protagonisten an ihre Grenzen zu bringen. Warum sollte ich mich dem aussetzen? Zudem ist mir meine Privatsphäre zu wichtig, als dass ich 24 Stunden am Tag eine Kamera um mich herum haben wollen würde. Einem privaten Besuch auf einer Alm mit Freunden würde allerdings nichts im Weg stehen.

Face2Face: Wie sind Sie dorthin gekommen wo Sie heute sind? Was ist ihr Erfolgsgeheimnis?
Aminati:
Mein Erfolgsgeheimnis ist ganz einfach: Spaß haben. Ich glaube, wenn man etwas mit Spaß tut, entwickelt man bestimmte Qualitäten und investiert gleichzeitig auch viel mehr Energie und Zeit, als wenn man etwas nur ungern macht.

Face2Face: Wie sieht ein durchschnittlicher Wochentag bei Ihnen aus?
Aminati:
Ich stehe zwischen sechs und sieben Uhr auf, treibe dann meist etwas Sport. Zurzeit bin ich auch viel im Studio, um Songs zu schreiben und mein neues Album aufzunehmen, das im Frühjahr erscheinen soll. Ab 14.30 Uhr bin ich dann meist im Sender bis etwa 18.30 Uhr.

Face2Face: Mit 17 Jahren wollten Sie Fußballprofi werden, spielten in der Jugendmannschaft von Alemannia Aachen und dann beim FC Bayern München. Wieso hat es damals nicht geklappt mit der Fußballkarriere und macht sie das manchmal traurig?
Aminati:
Ich denke, ich war zu unkonzentriert und zu unruhig für eine Fußballkarriere. Wenn man in jungen Jahren ein Talent entwickelt, sollte das von der Familie erkannt und gefördert werden. Bei mir war das leider nicht der Fall – ich war immer nur Einzelkämpfer. Obwohl es ein großer Traum von mir war Fußballprofi zu werden, bin sehr zufrieden mit meiner aktuellen Karriere. Außerdem wäre ich mit heute 38 Jahren ja schon längst nicht mehr aktiv dabei, sondern hätte höchstens noch einen  Managerposten inne.

Symbolisiert Leichtigkeit: Aminatis Tattowierung auf der linken Körperhälfte (Foto: Guido Schröder)

Face2Face: Sie engagieren sich unter anderem für Kinder in Afrika. Was bedeutet Ihnen Ghana, das Vaterland Ihres Vaters?
Aminati:
Ehrlichgesagt habe ich mit Ghana selbst wenige Berührungspunkte. Ich war auch noch nie dort. Meine Eltern haben sich früh scheiden lassen – vielleicht liegt es daran. Trotzdem werde ich natürlich durch mein Aussehen mit meinen Wurzeln konfrontiert und habe daher auch eine Affinität zu dunkelhäutigen Menschen. Aber ich engagiere mich ja nicht nur in afrikanische Organisationen: Ich  bin zum Beispiel auch Mitglied bei „Alle Kids sind VIP′s“, einem Verein, der Kinder mit Migrationshintergrund unterstützt. In meinen Augen ist es ein Unding, dass Migrantenkinder immer noch benachteiligt werden. Mario Gomez und „Culcha Candela“ sind auch Förderer dieser Organisation.
Ich versuche einfach kleine Beiträge zu leisten, weil es mir gut geht. Ich möchte etwas davon zurückgeben. Außerdem glaube ich, dass ein solches Engagement mich auf dem Boden der Tatsachen hält.

Face2Face: Haben Sie eine Freundin?
Aminati:
Ja, ich habe eine Freundin. Wir kennen uns seit etwa einem Jahr. Ich fühle mich sehr wohl in der Beziehung, weil wir eine Sprache sprechen. An meiner Freundin schätze ich, dass sie herzensgebildet und intelligent ist.

Face2Face: Wie sieht es mit Familie und Kindern aus? Ist da etwas in Planung?
Aminati:
In Planung würde ich nicht sagen. Da ich drei Schwestern habe, war bei uns zuhause früher immer etwas los. Daher will ich auf jeden Fall eine Familie gründen. Wenn es dann soweit ist, freue ich mich natürlich, aber es ist jetzt nicht der nächste Schritt.

Face2Face: Sie haben mehrere Tattoos. Haben sie eine tiefere Bedeutung?
Aminati:
Ich habe drei Tattoos. Das kleinste davon befindet sich an der Innenseite des linken Oberarms. Es sind chinesische Zeichen, die „Reisender auf der Suche nach Frieden“ bedeuten. Meinen rechten Oberarm ziert ein Drache, der in der Mythologie der Asiaten für Glück und Stärke steht. Dieses Tattoo ist in einer für mich sehr schwierigen Zeit entstanden, nämlich zwei bis drei Jahre nach meinem Ausstieg mit „Bed & Breakfast“. Damals bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Mein drittes Tattoo befindet sich am linken Oberarm, geht über die Schulter und bis zu den Rippen. Es ist ein florales Muster, das Leichtigkeit ausdrücken soll. Das Tattoo rechts und das links stehen sozusagen für die Dualität des Lebens.

Face2Face: Welche Rolle spielt Sport in Ihrem Leben?
Aminati:
Ich treibe fünf- bis sechsmal die Woche Sport. Ich boxe, jogge, mache Fitness und Turmspringen. Sport hilft mir loszulassen und Druck abzubauen – es hat etwas Meditatives.

Face2Face: Sie haben fast 46.000 Likes auf „Facebook“. Was bedeuten Ihnen Ihre Fans?
Aminati:
Der Austausch mit dem – ich sage jetzt mal Zuschauer ist wichtig, weil ich so heraushören kann, was den Leuten gefällt und was nicht. Es gibt zwar die Einschaltquoten, aber daran kann man die Arbeit eines Moderators nur bedingt messen und oftmals spiegeln diese auch nicht immer die Qualität einer Sendung wider, finde ich.

Face2Face: Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Aminati:
Mein größtes Projekt für das kommende Jahr wird mein Album sein. Musik begleitet mich schon immer und ich kann mit ihrer Hilfe einfach am besten ausdrücken, was mich bewegt. Die Musik auf dem Album unterscheidet sich sehr von dem, was ich vor zwei Jahren gemacht habe – sie hat einen ernsteren Anstrich bekommen. Damit es beim Hörer nicht zu Irritationen kommt und auch weil es nur um die Musik, nicht aber um meine Popularität gehen soll, wird das Album unter dem Namen meiner Band laufen. Was die Band betrifft, sind wir aktuell an der Namensfindung und für Vorschläge immer offen (Anm. d. Red.: Ideen können gerne in den Kommentaren festgehalten werden).

Zu gewinnen: Autogrammkarten von "taff"-Moderator Daniel Aminati (Foto: T. Gartner)

Verlosung von Autogrammkarten:
Ihr seid große Fans von Daniel Aminati und das einzige, was euch noch fehlt, ist eine Autogrammkarte? Dann solltet ihr jetzt gut aufpassen: Denn Face2Face verlost vier der heiß begehrten Unterschriften.
Was ihr für Karten tun müsst:
 Schreibt bis einschließlich Freitag, 18. November, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de mit dem Betreff „Aminati“. In der Mail enthalten sein sollte euer Vor- und Nachnamen, sowie eine aktuelle E-Mail-Adresse, über die man euch erreichen kann. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen.
 Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Montag, 21. November via Mail.

Viel Glück euch allen!

Vorschau: Am Dienstag, 1. November verrät uns TV-Sternchen Micaela Schäfer wie ihr die Erotikmesse „Venus“ in Berlin gefallen hat.

Die ganz persönlichen Sommertrends von „Germany´s Next Topmodel“-Gewinnerin Jana Beller

Im Gespräch: Jana Beller (links) und Tatjana Gartner (rechts) (Foto: Gillette Venus)

Im Gespräch: Jana Beller (links) und Tatjana Gartner (rechts) (Foto: Gillette Venus)

Ein erfolgreiches, internationales Fotomodell werden – das ist das erklärte Ziel von „Germany´s Next Topmodel“-Gewinnerin Jana Beller. Face2Face-Mitarbeiterin Tatjana Gartner traf die 20-Jährige während einer Autogrammstunde, die sie im Rahmen ihres Jobs als aktuelles Gesicht des Rasiererherstellers „Gillette Venus“ im Hockenheimer „Globus“ gab.

Face2Face: Wie hast du dich nach dem Sieg bei „Germany´s Next Topmodel“ gefühlt?
Beller:
Als ich bei „Germany´s next Topmodel“ gewonnen habe, war ich total überwältigt und sehr glücklich. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen.

Face2Face: Vor Kurzem machte es fast den Eindruck als sei dieser Traum bereits wieder zerplatzt. Du bist nun nicht mehr bei Heidi Klums Vater unter Vertrag, sondern bei „Louisa Models“. Was gefällt dir an deiner neuen Agentur? Wieso bist du ausgerechnet dorthin gegangen?
Beller: Bisher kann ich sagen, dass ich sehr professionell betreut werde. Louisa-Models hat den Ruf, deutsche Mädels groß rauszubringen. Ich hoffe, dass mir ihre Erfahrung zu Gute kommen wird.

Face2Face: Hast du viel bei GNTM gelernt, von dem du sagen könntest, dass es dir in Zukunft auch noch etwas nützt?
Beller: Ich bin auf jeden Fall professioneller geworden und hatte die Chance, schon mal in den stressigen Alltag des Modellebens herein zu schnuppern.

Face2Face: Was wolltest du ursprünglich einmal werden? Und was hast du vor GNTM gemacht?
Beller: Ich habe die zwölfte Klasse zu Ende gebracht und damit das Fachabitur. Ursprünglich wollte ich Betriebswirtschaft studieren und mich in diese Richtung weiterentwickeln.

Face2Face: Was ist in deinen Augen der Sommertrend 2011?
Beller:
Im Trend liegen bunte, leuchtende Farben und Hunter Gummistiefel – gerade   jetzt, wo der Sommer so grau und nass ist.

Gibt´s zu gewinnen: Zwei Autogrammkarten von Topmodel Jana (Foto: C. Gartner)

Face2Face: Was ist dein persönliches Lieblingskleidungsstück im heimischen Schrank und was macht es so besonders?
Beller: Meine graue Jeans. Sie hat die perfekte Passform und ist super bequem. In dieser Jeans könnte man sogar schlafen, so bequem ist sie.

Face2Face: Welches ist dein/e LieblingsdesignerIn und wieso ausgerechnet er/sie?
Beller: Ich mag Chanel und Karl Lagerfeld. Er ist absolut klassisch und dabei dennoch jung und modern. Leider sind die Sachen für mich meistens zu teuer.

Face2Face: In welchem Laden könnte man dich am ehesten antreffen?
Beller: Ich halte mich gerne in Drogeriemärkten auf. Da stöbere ich immer nach schönen Kosmetik- und Beautyprodukten.

Face2Face: Was sind deine Beautytipps?
Beller:
Viel Wasser trinken, sich gesund ernähren und natürlich regelmäßig Sport treiben sind wichtig für die Figur und das Wohlbefinden. Außerdem gehe ich gerne in die Sauna – das entspannt und ist gesund.

Face2Face: Was ist dein Rat für die Mädels, die sich dieses Mal bei GNTM bewerben? Auf was sollten sie achten?
Beller: Man sollte auf jeden Fall natürlich und ohne viel Make-up zum Casting kommen. Außerdem darf man sich von niemandem verunsichern lassen, man sollte stattdessen an sich selbst glauben und nicht aufgeben!

Gewinnspiel:
Für all diejenigen, die nicht genug von Jana Beller bekommen könne, verlosen wir zweimal jeweils eine Autogrammkarte der Beauty.
Was du für die Karten tun musst: Schreibe bis einschließlich Donnerstag, 6. Oktober 2011, 23:59 Uhr eine Mail an tatjana.gartner@face2face-magazin.de. Darin enthalten sein sollten dein Vor- und Nachnamen, sowie eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Bitte gib als Betreff „Autogrammkarte Jana“ ein. Verlost wird unter allen Einsendern. Mitarbeiter von Face2Face, sowie der Rechtsweg sind von der Verlosung ausgeschlossen.
Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 via Mail oder Telefon.

Viel Glück euch allen!

Vorschau: Nächste Woche erfahrt ihr, welches die Herbsttrends des Jahres sein werden. Klassisches trifft auf Neues – seid gespannt!