Warum ich Musicals so mag und was Disney damit zu tun hat

Im Januar waren mein Mann und ich gleich zweimal in Musicalvorstellungen. Aus unserer normalen Ausgeh-Statistik macht das ein Plus von etwa 200%. Darum wahrscheinlich kam nicht nur ich auf die Idee, dass wir mal wieder öfter raus müssen, auch mein Schwiegervater sorgte für Tickets. Glücklicherweise nicht zum gleichen Termin oder zur gleichen Inszenierung. Während ich mich für Die Schöne und das Biest entschieden habe, dessen Geschichte dieses Jahr noch mit einer Realverfilmung mit Emma Watson zu sehen sein wird, gab es vom Herrn Schwiegerpapa ein buntes Sammelsurium mit Die Nacht der Musicals.

Handlung und Musik
Mit dem Liebsten ins Musical: erholsame Paarzeit (Foto: Pexels / pixabay.de)

Mit dem Liebsten ins Musical: erholsame Paarzeit (Foto: Pexels / pixabay.de)

Ich muss aber gestehen, dass die Vielfalt bei Die Nacht der Musicals zwar toll ist und die Sängerinnen und Sänger beeindruckend waren, gefehlt hat mir aber das, was ein Musical eigentlich ausmacht. Die Handlung. Denn da liegt doch der Reiz. Dass Musik und Handlung miteinander verwoben werden. Nicht umsonst eignen sich Disney-Filme grandios als Vorlage. Daher kennen wir doch alle den Moment, wenn die Figuren plötzlich anfangen zu singen. Wer genug dieser Filme kennt, weiß vorher, wann es soweit ist. Oh Cinderella putzt den Boden, Gaston muss aufgeheitert werden, Rapunzel und Flint sehen fliegende Lichter, Elsa wandert den Berg hoch: Lalalalala.

Die Musik im Hintergrund
Musicals: Vereinen Musik und Handlung - wie ein Disney-Film (Foto: skeeze / pixabay.de)

Musicals: Vereinen Musik und Handlung – wie ein Disney-Film (Foto: skeeze / pixabay.de)

Dabei gibt es noch eine ganz andere Geschichte, die mir jedes Mal einfällt, sobald im Film oder auf der Bühne Musik sich nahtlos ins Geschehen einzupflanzen versucht. Als Michael Endes Momo bei Meister Hora die Zeitblumen sieht, hört sie die Musik des Herzens, der leise Klang, der sie in der in stillen Moment schon immer berührt hat. Vielleicht ist es sehr vermessen von dieser Szene auf den Ausdruck „Soundtrack des Lebens“ zu leiten, aber eigentlich passt es sehr gut. Denn manchmal, manchmal gibt es diese Lieder, die einfach genau passen, den Moment, das Gefühl, den Augenblick einfangen und ausdrücken können.

Zwischen Prägung …
Musik gehört zum Leben! Von Kindesbeinen an fühlen wir Rhythmus (Foto: maura24/pixabay.de)

Musik gehört zum Leben! Von Kindesbeinen an fühlen wir Rhythmus (Foto: maura24/pixabay.de)

Ich kann schon bei meinen Kindern sehen, wie prägend die Erfahrung von Geschichten wie Momo und Filmen wie denen von Disney sein kann. Meine Tochter stellt sich breitbeinig in ihr Kinderzimmer und schmettert „Ich lass los“, als wollte sie sofort auf die große Bühne und der Kleinste bleibt bei keiner Melodie ruhig sitzen. Er wippt sogar in der Kirche, während seine Schwester heute Morgen auf dem Weg zum Kindergarten im Anhänger vom Fahrrad durchweg geträllert hat. Und das ist doch auch kein Wunder. Unsere Welt ist eine sehr musikalische, wenn auch nicht immer eine harmonische. Gerade Kinder werden nicht nur mit Einschlafliedern und behütendem Summen zur Ruhe gebracht, sie kennen auch Werbejingles, die Intros von Hörspielen, die Musik, die wir Erwachsenen hören. Meinem Bruder musste ich früher immer das Eingangslied von „Bibi und Tina“ vorsingen. Kurz: Musik gehört zu unserem Leben.

…und Rhythmus
Erlebniss schenken: immer wieder eine gute Idee (Foto: LKP_LKD / pixabay.de)

Erlebniss schenken: immer wieder eine gute Idee (Foto: LKP_LKD / pixabay.de)

Vielleicht ist ja der Rhythmus, der uns gar an die unterschiedlichen Ausprägungen des Herzklopfens erinnert. Immerhin können auch Taube Menschen Musik durch den Rhythmus von Schlagzeug oder Bass wahrnehmen. Musik bringt Luft (und manchmal auch den Boden unter unseren Füßen) zum Schwingen und damit auch uns. Bei einem Musical nun soll die Music die unterschiedlichen Stadien von Spannung, Sehnsucht und Gefahr wieder geben. Und wir Zuschauer (und Zuhörer) spüren das geradezu – schon allein über die Vibration. Die ist freilich bei einem Musical mit Orchester wesentlich intensiver als bei einfachen Fernseh-Lautsprechern. Dadurch erlebe ich beim Musicalbesuch die Handlung noch intensiver und darum ist mir gerade dann die Handlung auch so wichtig. Und deren ganz eigener Rhythmus.

Die Partyszene in der „schönsten Stadt der Welt“

Heimat und Zuhause – das bedeutet Speyer für Caroline Gartner. Seit sie denken kann, lebt die 20-Jährige in der Domstadt, hat also auch deren Ausgehmöglichkeiten ausgiebig getestet. Aber nicht nur das: Für eine Hausarbeit hat sie jetzt 130 Jugendliche aus Speyer und Umgebung befragt, wie zufrieden sie mit der Partyszene sind. Und wir wollten natürlich wissen, was da herauskam!

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Home is where the heart ist: Caroline hat sich eine Brezel in Herzform als Symbol für ihre Liebe zu Speyer tätowieren lassen (Foto: C. Gartner)

Face2Face: Wieso hast du dich in deiner Arbeit ausgerechnet mit den Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche in Speyer beschäftigt?
Caroline: Meine eigene Erfahrung ist, dass das Angebot gerade für die unter 18-Jährigen nicht allzu umfassend ist. Oft war ich traurig, wenn ich an einer der wenigen Partys, die stattfanden, nicht teilnehmen konnte, denn das Warten auf die nächste kam einem da schon seeehr lange vor. Darum hat mich natürlich brennend interessiert, wie das meine Altersgenossen sehen. Gerade durch die vielen Schulen tummeln sich in Speyer ja sehr viele Jugendliche. Deshalb sind sie auch so wichtig für eine Stadt wie Speyer – eine bunte Mischung aus Jung und Alt trägt dazu bei, dass sich eine Stadt weiterentwickeln kann und nicht in der Zeit stehenbleibt.

Face2Face: Was hat deine Umfrage ergeben?
Caroline: Leider sind die Jugendlichen eher unzufrieden mit den Ausgehmöglichkeiten in Speyer. Man muss aber ganz klar unterscheiden zwischen Bars/ Cafés und Diskotheken. Die Umfrage-Teilnehmer wünschen sich eine neue Diskothek bzw. wollen die vorhandenen Locations häufiger für Partys nutzen. Für mich bedeutet das, dass die Jugendlichen gerne mehr Trubel und mehr Möglichkeiten im Speyrer Nachtleben hätten. Wenn das gegeben wäre, würden sie sicher seltener auf die umliegenden Städte ausweichen, um mit ihren Freunden tanzen und feiern zu gehen. Die Bar- und Café-Auswahl ist dafür laut meiner Umfrage durchaus ausreichend für die Jugendlichen – hier bleiben kaum Wünsche offen.

Face2Face: Und was würdest du dir für die Speyrer Partyszene wünschen?
Caroline: Natürlich wäre auch ich von einem neuen Club in Speyer nicht abgeneigt. Allerdings habe ich während meiner Recherchen auch festgestellt, dass Speyer doch einiges an Veranstaltungen zu bieten hat, von denen man jedoch leider oft zu spät oder gar nicht erfährt. Helfen kann es da, wenn die Stadt mit den Jugendlichen in Kontakt tritt. Mit der Facebook-Seite der Stadt Speyer ist hier aus meiner Sicht bereits ein wichtiger Schritt getan.

Face2Face: Schon während der Recherche für deine Arbeit standest du ja in Kontakt zur Stadt Speyer. Was fängt die nun mit dem Ergebnis deiner Umfrage an?
Caroline: Ich glaube die Stadt ist sich dessen bewusst, dass die Jugendlichen doch eher unzufrieden sind mit den Ausgehmöglichkeiten und versucht bereits gemeinsam mit dem Jugendstadtrat etwas zu verändern. Ich habe den Eindruck, dass die Stadt sehr bemüht ist um ihre jungen Bewohner und auch gerade dabei ist etwas in Bewegung zu bringen. Eins bleibt natürlich für mich dabei festzuhalten: Natürlich sind Ausgehmöglichkeiten wichtig – wenn sich die Bürger diese wünschen umso mehr, trotzdem sind es ja nicht nur die Ausgehmöglichkeiten, die Speyer zu einer wunderschönen Stadt machen, sondern auch viele andere Dinge.

Vorschau:

Irland: Ein Land mit vielen Facetten – Teil 2

Nachdem wir euch das letzte Mal überwiegend von den faszinierenden Landschaften Irlands berichtet haben, liegt der Fokus des heutigen zweiten Teils auf Dublin, der Hauptstadt Irlands. Dublin ist mit ihren über 500.000 Einwohnern die größte Stadt der Republik Irland und somit auch wirtschaftliches Zentrum und kulturelles Highlight des Landes.

Ein echter Hingucker: Der "Spire" (Foto:Champagne)

Ein echter Hingucker: Der „Spire“ (Foto: Champagne)

Die Hauptverkehrsstraße ist die O’Connell Street, welche im nördlichen Teil Dublins liegt. Hier befinden sich nicht nur unzählige Geschäfte, sondern auch Hotels, Kinos oder Bars. Ein echter Geheimtipp ist die Grand Central Cafe Bar, die durch ihr schickes Interieur und nette Atmosphäre überzeugt. Inmitten der 420 Meter langen Straße befindet sich der Spire. Der 123 Meter hohe spitze Turm aus Edelstahl wurde im Jahre 2003 für rund vier Millionen Euro erbaut. Heute dient er hauptsächlich als Treffpunkt vieler Jugendlicher, da er aufgrund seiner zentralen Lage und seiner Größe dafür prädestiniert ist.

Die O’Connell Street führt direkt zur gleichnamigen O’Connell Bridge, welche mit 50 Metern genauso

Ebenso lohnenswert: Ein Spaziergang auf der bekannten "Ha'penny Bridge" (Foto: Champagne)

Ebenso lohnenswert: Ein Spaziergang auf der bekannten „Ha’penny Bridge“ (Foto: Champagne)

lang wie auch breit ist. Sie führt nahezu automatisch zum Vergnügungsviertel Temple Bar mit seinen unzähligen Pubs, Clubs und Bars. Einer der bekanntesten Pubs ist The Porterhouse, in dem das Bier sogar selbst gebraut wird. Am Wochenende gibt es dort Livemusik auf die Ohren, hauptsächlich natürlich traditionell irisch. Das 3-stöckige Gebäude wirkt durch die vielen Holzkonstruktionen heimelig und lädt zu einem gemütlichen Beisammensein mit Freunden ein.

Wer gerne eine kleine Shoppingtour unternehmen möchte, dem sei neben der berühmten O’Connell Street auch die Grafton Street empfohlen. Hier gibt es wohl alles, was ein waschechtes Shopaholic-Herz begehrt. Auf dem 15minütigen Laufweg vom Spire aus, läuft man außerdem an der Elite-Universität Dublins vorbei, dem Trinity College. Hier lohnt es sich einen Blick in den Innenhof zu werfen und die Gemäuer, der im Jahre 1592 eröffneten Universität, bestaunen zu können. Ebenso empfehlenswert ist der Besuch der alten Bibliothek, die einen Bestand von etwa 200.000 Büchern vorzuweisen hat. Allein der Geruch der alten Bücher bei Betreten der Bibliothek versetzt dich

Antiquarisch und wohlbekannt: Die alte Bibliothek im Trinity College (Foto: Hohmann)

Antiquarisch und wohlbekannt: Die alte Bibliothek im Trinity College (Foto: Hohmann)

in eine andere Zeit und lässt dich aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen!

Das Hauptverkehrsmittel in Dublin ist mit Abstand der Bus, da in Dublin kein U-Bahn-Netz vorhanden ist. Mit diesem kommt man recht günstig und schnell durch die Stadt, aber Achtung: Die Busse halten nur dann, wenn man mit einem Handzeichen auf sich aufmerksam macht! Ansonsten fahren sie einfach an den Stationen vorbei und ihr habt das Nachsehen.

In Dublin ist nichts umsonst, deswegen sollte man genügend Taschengeld dabei haben. Preise für Alkohol und Zigaretten sind aufgrund der Steuern deutlich teurer als in Deutschland. So bezahlt man für ein Päckchen Zigaretten knapp 10€ und für ein Glas Bier um die 6€. Um die hohen Alkoholpreise zu umgehen empfehle ich euch Diceys Garden Bar. Am Nachmittag lädt das Ambiente zu einem leckeren Mittagessen ein, am Abend verwandelt es sich in einen Nachtclub mit großem Außenbereich. Außerdem gibt es jeden Sonntag und Dienstag Bier und Cider für 2€ bzw. 2,50€. Die Preise hier sind einmalig und findet man sonst nirgends in Dublin, weswegen es oft zu etwas längeren Schlangen vor der Tür kommen kann. Ein Tipp für Sparer: Vor 19:00h kostet euch der Eintritt keinen Cent! Also schaut vorbei und macht das zumeist kühle Dublin zu einer unvergesslichen, heißen Nacht!

Vorschau: Nächste Woche entführen wir euch nach Island!

Party-Knigge: Benimmregeln für Nachtschwärmer

Vom Vorglühen bis zum Abgesang, vom Antanzen bis zum Flirt – eine Party bietet genug Gelegenheiten für Fehltritte und Fettnäpfchen. Um Peinlichkeiten zu vermeiden und schöne Abende zu garantieren, bietet euch die Tipps&Tricks-Redaktion den Party-Knigge. Nachteulen, aufgehorcht:

Muss man einer Einladung ab-/ zusagen?
Macht sich der Gastgeber die Mühe, jemanden schriftlich einzuladen, sollte man als Gast dementsprechend reagieren. So kann in der Planung auf genug Sitzplätze, Getränke und Essen geachtet werden. Außerdem ist es unhöflich, unangemeldet auf einer Feier zu erscheinen. Bei mündlichen Einladungen reicht die verbale Antwort vollkommen aus.

Sollte man pünktlich erscheinen?
Die Regel, verspätet auf einer Feier zu erscheinen, um nicht der Erste zu sein, gilt nur bedingt. Impliziert die Festivität eine Essenseinladung, sollte man als Gast rechtzeitig erscheinen – am besten noch, bevor das Essen auf dem Herd anbrennt oder bereits kalt geworden ist.

Ist ein Gastgeschenk Pflicht?
Bei kleinen und privaten Feiern sollten Gastgeschenke mitgebracht werden, um sich für die Einladung zu bedanken und den Gastgeber für seine Mühen zu entlohnen. Darunter fallen auch Getränke oder Speisen, die man auf Wunsch des Initiators mitbringt. Die Mitbringsel sollten nicht zu überladen wirken – eine Kleinigkeit reicht vollkommen aus, gerne auch mit persönlichem Bezug.

Zurückhaltend: Beim Buffet sollte man Rücksicht auf andere nehmen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Zurückhaltend: Beim Buffet sollte man Rücksicht auf andere nehmen (© Rainer Sturm / pixelio.de)

Kämpft beim Buffet jeder für sich allein?
Das Buffet ist keine Kriegszone. Gutes Benehmen ist auch dort gern gesehen. Ist der Hunger auch noch so groß, sollte man sich weder vordrängeln noch die Gäste hetzen. Außerdem sollte auf dem Teller kein Turm aus Kartoffelbrei gebaut werden. Mehrfaches Anstellen vermeidet peinlich-berührte Blicke. Gerne darf man sich aber als Erster anstellen, um den anderen Gästen die Überwindung zu erleichtern. Ein nettes Gespräch mit den Hungrigen verkürzt dabei die Wartezeit ungemein.

Muss man Speisen, die einem nicht munden, aufessen?
Hier sollte man gute Miene zum bösen Spiel zeigen und tapfer das Gericht verköstigen. Allerdings kann man dieser Zwickmühle ganz entkommen, indem man das Essen dankend ablehnt.

Darf man auch mit Fremden anstoßen?
Mit Unbekannten das Glas zu erheben, schafft Nähe und bietet einen guten Einstieg in Gespräche. Selbst die größten Wortakrobaten und Poeten sollten aber auf reimende Trinksprüche verzichten.

Wie spricht man fremde Menschen am besten an?
Sich im Getümmel und in Konversationen zu integrieren, garantiert den Erfolg eines Partybesuchs und erlaubt den ein oder anderen Flirt. Um Abweisungen zu vermeiden, sollten größere Gruppen vermieden und gezielt eine Person angesprochen werden. Vor allem Fragen signalisieren dem Gesprächspartner, dass man zuhört und Interesse hat. Für den weiteren Gesprächsverlauf ist es hilfreich, nach Gemeinsamkeiten zu suchen, auf die man eingehen kann. Eine gute Einstiegsfrage wäre beispielsweise, woher man den Gastgeber kennt. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem Glas in der Hand wirkt man dabei viel entspannter.

Ausgelassen: Eine Party bietet neue Bekanntschaften (© Nik Styles / pixelio.de)

Ausgelassen: Eine Party bietet neue Bekanntschaften (© Nik Styles / pixelio.de)

Was tun, wenn einem der Name entfällt?
Es ist völlig in Ordnung, sich erneut nach dem Namen zu erkundigen. Erinnert man sich an Details der letzten Unterhaltung, kann dies die Frage erleichtern. So symbolisiert man, dass man zwar den Namen vergessen hat, nicht jedoch den Menschen. Auch die letzte Begegnung kann als Anlass verwendet werden: „Haben wir uns nicht auf … kennengelernt?“.

Wie beendet man unangenehme Gespräche?
Auch hier ist es löblich, dem Anderen gegenüber Interesse zu zeigen. Entwickelt sich die unerwünschte Konversation allerdings zu einer Tragödie in fünf Akten, sollte man sie beenden – sonst verdirbt man sich nur den Abend damit. Zudem scheint der Sprecher sich dabei für den Zuhörer nur wenig zu interessieren, da er alle Anzeichen von Desinteresse ignoriert. Der vorgetäuschte Gang zur Toilette, ein Phantom-Anruf oder die Integration eines weiteren Akteurs ins Gespräch könnten die unangenehme Situation entschärfen. Wichtig ist: Weiterhin höflich bleiben und sich für das schöne Gespräch bedanken.

Welche Themen sollten vermieden werden?
Konfliktträchtige Themen wie Politik und Religion, die die Gefühle und Ansichten von Personen verletzen könnten, sollten möglichst außen vor gelassen werden. Private Angelegenheiten wie Beziehungsprobleme oder Arbeitsstress interessieren Unbekannte nur gering. Außerdem sollte kein Dritter diffamiert werden, da der Zuhörer die betroffene Person kennen könnte. Themen wie der Tod von Haustieren oder Verwandten mindern nur die Feierlaune. Schließlich handelt es sich bei Partygängern weder um Therapeuten noch um Kummerkästen.

Darf man sich als Paar präsentieren?
Besucht man als frisch verliebtes Paar eine Feier, sollte die Zuneigung dosiert und auf Kosenamen in der Öffentlichkeit verzichtet werden. Händchenhalten und kleine Küsse reichen völlig aus, um die Liebe zueinander zu bekunden. Beziehungsprobleme und Streitereien wiederum sollten zu Hause gelassen werden – nicht nur, um die Situation für Außenstehende angenehmer zu gestalten, sondern auch, um den Abend zu zweit genießen zu können.

Gefährlich: Energydrinks mit Alkohol (© Oli Müller / pixelio.de)

Gefährlich: Energydrinks mit Alkohol (© Oli Müller / pixelio.de)

Wie steht es mit Alkohol und Energydrinks?
Spirituosen finden bei einer feucht-fröhlichen Feier durchaus ihre Berechtigung. Allerdings gilt – um peinlichen Auftritten vorzubeugen – in Sachen Alkohol die Redewendung: „Weniger ist mehr“. Die Kombination mit Energydrinks wiederum ist weder angesagt noch gesundheitlich unbedenklich und sollte daher vermieden werden.

Sind Handys und Fotos genehm?
Solange es der Unterhaltung der Gruppe dient, das Handy zu betätigen, ist nichts dagegen einzuwenden. Andernfalls wird dadurch jedoch Desinteresse signalisiert. Auch Erinnerungsfotos sollten in der Regel vermieden werden, da sie die Besucher – je später der Abend wird – in einer ungünstigen Situation verewigen.

Gelten hohe Absätze als ein Muss?
Schreibt die Einladung keine Kleiderordnung vor, so liegt die Entscheidung ganz beim Gast. High-Heels sind zwar schön anzusehen, jedoch ungünstig für lange Tanzabende. Viele greifen daher zu Ersatzschuhen, die sie in ihrer Tasche verstauen. Allerdings kann man auch ganz auf das hohe Paar verzichten: Studien haben ergeben, dass Frauen in flachen Schuhen genauso attraktiv sind.

Wann ist es Zeit, zu gehen?
Es ist vorteilhaft, nicht als Letzter die Feier zu verlassen. Somit entgeht man der Gefahr, als ewiger Sitzenbleiber hingestellt zu werden, der partout nicht heimgeht. Die Signale der Lokalität oder des Gastgebers müssen diesbezüglich unbedingt beachtet werden; Fallen allen bereits die Augen zu, sollte man dies nicht ignorieren und als Anlass nehmen, zu gehen. Wie groß die Party auch sein mag: Sich beim Gastgeber persönlich mit einem Händeschütteln zu verabschieden  ist Pflicht. Bei den übrigen Gästen genügt ein allgemeiner Abschiedsgruß.

Vorschau: Nächste Woche präsentieren wir euch eine Umfrage bezüglich Paaraktivitäten.

Ein Abend von vieren

Geschafft – ein gelungener Abend fern der Couch (© Bady-markus / pixelio.de)

Es ist eine alte Geschichte. Jemand findet jemanden, mit dem er oder sie zusammensein will. Zieht zusammen, heiratet vielleicht sogar. Und schneller, als gefürchtet findet sich das traute Paar in der Routine wieder. Die gemeinsamen Abende werden nicht selten, aber sie vergrauen. Warum ausgehen, wenn die gemütliche Couch lockt? Warum essen gehen, wenn ein romantisches Mahl auch am heimischen Esstisch eingenommen werden kann? Warum tanzen gehen, wenn man sich immer noch in den Augen des anderen verlieren kann? Romantisch und verhängnisvoll.

Dann geht es los. Mal meckert er, mal meckert sie. Die Argumente sind fast immer die gleichen. „Nie gehen wir aus“, „Wir erleben nichts Neues mehr“, die gemeinsame Zeit wird zum Alltag und die Angst kommt, dass der andere vielleicht Langeweile in der Beziehung wiederfindet – oder gar der eine selbst.

Auch ich versuche immer mal wieder es zu schaffen, mit meinem Mann auszugehen. Kein leichtes Unterfangen. Mindestens drei von vier geplanten Abenden scheitern. Ich werde krank, er wird krank, unser Sohn wird krank. Er muss noch arbeiten, jemand kündigt sich plötzlich als Besuch an, wir finden keinen Babysitter. Hürden, die sich von Paar zu Paar unterscheiden und doch die gleichen Ergebnisse liefern. Der Abend fällt ins Wasser. Verschoben, verplant, verloren. Und die Angst wächst.

Zusammensein – das eigentliche Ziel (©Jorma Bork / pixelio.de)

Ich bin dazu übergegangen, unseren gemeinsamen Kalender zu durchforsten, die Tage mit meiner Mutter abzusprechen, wann sie auf das Kind achten kann, die Möglichkeiten ausloten, was ich mit meinem Mann unternehmen kann. Eine Liste, die erstaunlich kurz ist und immer kürzer zu werden scheint. Wenn ich dann tatsächlich auf ein Datum gekommen bin, einen schönen Abend geplant habe und damit stolz zu meinem Mann komme, ist seine Reaktion oft verhaltener, als ich gehofft hatte. Ab und an eröffnet er mir auch, dass der sorgfältig ausgewählte Tag ihm so gar nicht passt. Frustrierend? Vielleicht, aber die Mühe wert.

Selbst wenn von vier geplanten Abenden, drei ins Wasser fallen, bleibt ein Abend, den wir nicht nur zusammen verbringen, sondern mit etwas nicht alltäglichem. Kino, Theater oder Essen, es zählt der Moment, an dem wir nicht zu Hause sitzen und das tun, was wir immer tun. Selbst wenn der Film schlecht ist, das Stück nur einem von uns gefällt und wir beim Essen ins Diskutieren kommen, das ist unsere Zeit. Es kann immer sein, das wir dabei noch etwas am anderen entdecken, was wir noch nicht kannten, was wir lange nicht gesehen hatten, was ihn uns näher bringt.

Eigentlich war unser Plan, alle zwei Wochen auszugehen. Wenn wir es einmal im Monat schaffen, ist das mittlerweile schon viel. Jeder Abend wird dabei zum Geschenk, schon allein wegen des Aufwandes, des Hintergrundes und der kostbaren Zeit. Und wenn alle Stricke reißen, können wir auch sehr gut einen gemütlichen Abend auf der Couch genießen und zu schätzen wissen. Vielleicht schaffen wir es nur einen von vier geplanten Abenden auch wirklich aus dem Haus, das heißt nicht, dass wir die anderen drei Abende nicht auch zu Hause gemeinsam verbringen können.

Lust zu spielen? Zeit zu zwei daheim genießen (Foto: Sharifi)

Ob beim Fernsehen statt im Kino, beim Spieleabend statt im Theater, beim Puzzeln, Computerspielen oder was auch immer. Gemeinsame Zeit ist kostbar, egal wo wir sie miteinander verbringen. Wichtig ist dabei, dass wir uns dieser Zeit bewusst sind. Dass sie dennoch ein Ausbruch aus dem Alltag ist, oder zumindest ein Lichtblick im grauen Einerlei. Keine Beziehung kann immer auf der Höhe schweben, jede braucht ab und an etwas mehr als Alltag. Wo wir das finden, ist unsere Sache. Dass wir danach suchen, ist eigentlich unvermeidlich. Vielleicht müssen wir nur richtig hinschauen, um es zu entdecken, um auch im Alltag das Schöne wiederzufinden, das wir doch in einer Beziehung gesucht haben. Die Versuche, endlich mal wieder auszugehen, sind schon allein wichtig, weil es Versuche sind. Wenn sie gelingen, um so besser. Wenn nicht, können wir auch in anderen Momenten das finden, was wir uns an diesen Abenden erhofft haben. Auch einer von vier Abenden zählt und tut uns einfach gut. Also werde ich nicht aufhören, zu planen und zu versuchen.

Vorschau: Nächste Woche schreibt Alexandra von der Unfähigkeit, sich zu konzentrieren.

Ausgehtipps, Teil 7: Die Soraya Shisha Lounge in Speyer

Seit Ende September ist Speyer um einen attraktiven Ausgehtipp reicher: Die Soraya Shisha Lounge. Mit einer Mischung aus orientalischem Ambiente und dem Flair einer Chillout-Lounge wollten die beiden jungen Geschäftsführer Samir Benbekha (21) und Sebastian Panek (25) ihre eigenen Vorstellungen einer guten Shisha-Bar verwirklichen.

Dass ihnen das gelungen ist, zeigt sich vor allem am Wochenende: Zusätzliche Ti-sche und Stühle reichen meist nicht aus, um allen Gästen Platz zu bieten. Doch trotz des großen Andrangs verliert die Lounge nicht an Komfort und Service: Getränke und Shishas werden schnell an die Tische gebracht und dank regelmäßig nachgefüllter Schalen mit Knabberzeug ist auch für den kleinen Hunger gesorgt.

Die Shishas sind mit zehn Euro recht teuer – dies lasse sich jedoch anhand der Qualität rechtfertigen, so Benbekha. „Wir bieten ausschließlich Nargilem NPS Shishas mit einer großen Auswahl an hochwertigen Tabaksorten an“, erklärt er, „bevor wir neue Tabaksorten einführen, versichern wir uns persönlich von der Qualität der Ware. Für Verbesserungsvorschläge unserer Gäste haben wir stets ein offenes Ohr und geben unser Bestmögliches alle unsere Gäste zufrieden zu stellen.“

Anders als von einer Shisha-Bar erwartet, ist die Lounge nicht verqualmt und stickig. „Wir legen Wert auf gutes Durchlüften, was in einigen Bars eher in den Hintergrund gerät“, so Panek. Die Klimaanlage sorgt jedoch im Umkehrschluss dafür, dass die Temperaturen in der Soraya Shisha Lounge recht niedrig sind.

Dieser Minuspunkt kann jedoch durch die moderne – indirekte, farbenfrohe Beleuchtung setzt die edel gehaltene Lounge gekonnt in Szene – aufgewogen werden. Die passende Hintergrundmusik – ab und an legt auch ein DJ auf – lädt zum Entspannen und Wohlfühlen ein. Ein weiterer Pluspunkt erwartet die Lounge-Besucher in den Toiletten: „Die Sauberkeit und Hochwertigkeit unser Sanitäranlagen wurde von den Gästen vielfach gelobt.“ Auch das ist schließlich eine Angelegenheit, die für das Erscheinungsbild einer Lounge einen hohen Stellenwert hat.

Besonders stolz sind die beiden Geschäftsführer darauf, ihren Gästen über zwei große Flachbildfernseher die Fußball-Bundesliga und die Champions League sowie Länderspiele live auf Sky präsentieren zu können.

Kurzum: Hingehen. Anschauen. Begeistert sein.

Meine Bewertung in Punkten (1 = schlecht, 5 = sehr gut):

Äußeres Erscheinungsbild: 5
Preise: 4
Atmosphäre: 5
Personal: 4

Kontakt:
Soraya Shisha Lounge
Wormserstraße 10
67346 Speyer
Tel.: 01629747994
E-Mail: info@soraya-shisha-lounge.de

Öffnungszeiten:
Montag-Donnerstag: 17:00-00:00
Freitag und Samstag: 17:00-03:00
Sonntag: 17:00-00:00

Vorschau: Nächsten Sonntag erwartet euch in der Tipps&Tricks-Redaktion ein weiterer Teil der Hausmittelserie – diesmal geht es um Currygewürz, den Alleskönner.

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Ausgehtipps, Teil 1: Colonial Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: 1001 Nacht, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 6: Café Vienna, Mannheim

 

Traumberufe, Teil 5: DJ

Bei der Arbeit im "Café Durchbruch": DJ Peter Günther (Foto: privat)

„Der Beat ist das, was mich in einem Lied als erstes mitreißen muss“, erklärt Peter Günther, „daher auch mein Künstlername: PeteBeat.“ Der 23-jährige hauptberufliche Student legt seit etwa drei Jahren als DJ im „Café Durchbruch“ in Speyer auf.

Es ist ziemlich finster, im schwachen Licht lässt sich das Kellergewölbe des von seinen Besuchern nur „Bruch“ genannten „Café Durchbruch“ nur spärlich erkennen. Die Wände und Decken sind schwarz gestrichen, Spinnweben verleihen dem Ganzen den schaurigen Charme einer Gruft. Auf der Tanzfläche drängen sich all diejenigen, die auch um fünf Uhr früh noch nicht zu müde sind ihre Arme und Beine (mehr oder weniger) im Rhythmus der Rock- und Indie-Musik zu bewegen. Es ist stickig, die Augen brennen bereits nach kurzer Zeit vom Zigarettenqualm.

Günther und auch den Besuchern des „Café Durchbruchs“ scheint es zu gefallen. „Mittlerweile lege ich jeden Freitag und auch an den meisten Feiertagen auf“, erzählt er. An den Job gekommen sei er durch den damaligen DJ und guten Freund Thomas Schall, der ihn mit dem Musikkonzept des Cafés sowie der Setlist (Anm. d. Red.: Eine Setlist ist eine von der Band, beziehungsweise vom DJ festgelegte Reihenfolge der zu spielenden Lieder) vertraut machte.

Die Vielfältigkeit der Musik und die Fähigkeit diese auch unter die Leute zu bringen, sei das Beste am DJ-Dasein. „In meiner Freizeit durchforste ich auch gerne mal das Internet nach neuen Liedern“, fügt Günther an.

Ausbildung und Studium stehen an erster Stelle: Als DJ arbeitet Peter Günther nur nebenberuflich (Foto: privat)

„Das nervige am DJ-Sein sind manche Kommentare oder die Dreistigkeit mancher Gäste, die verlangen, das man zum Beispiel ein bestimmtes Lied spielt – so nach dem Motto: ich lass ja Geld hier“, gesteht der junge Mann auch die Nachteile seines Traumjobs ein. Dennoch hat er große Ziele: „Ich würde mein bisheriges Equipment gerne vergrößern, um das Ganze auf eine noch professionellere Ebene zu bringen. In weiteren Läden aufzulegen, wäre schon ein größeres Ziel. So viel damit zu verdienen, dass es zum Leben reicht und mehr wäre dann natürlich der absolute Traum.“ Pläne wie diese ständen jedoch zunächst hinten an: „Ich möchte zuerst Ausbildung, beziehungsweise Studium hinter mich bringen. Meiner Meinung nach sollte man sich zuerst einen Lebensunterhalt sichern und mit diesem Backup kann man dann hoffentlich den großen Durchbruch erreichen.“

Eine Lieblingsmusikrichtung, so Günther, hatte er noch nie. Jede Musikstil habe etwas für sich und dafür solle man vor allem als DJ offen sein. Im „Café Durchbruch“ würden sie neuerdings versuchen auch deutschen Oldschool Hip Hop, Drum ´n´ Bass und Party-Songs, sowie Charts einzubringen.

Wichtig für all diejenigen, die demselben Hobby, beziehungsweise Beruf nachgehen wollen wie er, sei die Liebe zur Musik. „In der Freizeit kann man einfach mal CDs erstellen oder Playlists, in denen man darauf achtet, dass die Musik zusammenpasst und dass der Übergang von einem Lied zum anderen gut ist“, rät er.

Sein Tipp: „Wenn bei euch auch so viel Interesse an Musik besteht und ihr ohnehin am Wochenende lang weg seid und auch immer freundlich und nett zu Leuten seid, egal in welchem Zustand, dann rate ich nur: fragt einfach mal in eurem Lieblingsladen nach, ob ihr einfach mal zum Probeauflegen kommen dürft. Zum richtigen Trainieren rate ich noch einfach mal ʽVirtual DJʼ runterzuladen und damit zu üben.“

Kontakt „Café Durchbruch“:
Schustergasse 9
67346 Speyer
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und feiertags: 23.00 Uhr bis 05.00 Uhr

Mehr zum Thema DJ lest ihr in Berufe und Musik, Teil 2: Produzent und DJ

Vorschau: Der erste Tipps&Tricks-Artikel auf Englisch zum Thema Makeup erscheint heute um 17Uhr. Nächste Woche lest ihr an dieser Stelle ein Interview zum Thema BDSM – sexuelle Vorlieben, die mit Bestrafung und Unterwerfung spielen.

Ausgehtipps, Teil 6: „Café Vienna“ in Mannheim

Unweit des Mannheimer Marktplatzes befindet sich das „Café Vienna“ , welches – egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit – gut besucht ist. Betritt man den bunt-verzierten Eingang, so findet man sich einer Bar wieder, in der man sowohl seinen Hunger als auch seinen Durst in einer gemütlichen Atmosphäre stillen kann, die man auch als ein zweites Wohnzimmer beschreiben könnte.

„Es ist immer wieder toll, hier zu sein“, sagt Andres Iken, Stammgast im „Vienna“. Schon seit er vor drei

Der Eingang des "Café Vienna" (Foto: Denzinger)

Schlicht: Der Eingang des "Café Vienna" (Foto: Denzinger)

Jahren sein Studium in Mannheim begonnen hat, hat er hier viele Stunden verbracht. Außerdem sei das Essen, sowie die Stimmung immer super, erklärt er.

Im Zweiwochentakt steht für Sonntag ein umfangreicher Brunch auf dem Programm, der von 10 bis 15 Uhr genossen werden darf. Ansonsten umfasst die Speisekarte von Schafskäse über Burger und Pizza bis hin zu zahlreichen Desserts alles, was das Herz begehrt. Vegane Speisen werden sogar zusätzlich gekennzeichnet. Mit Preisen zwischen zwei und fünf Euro ist das Essen im „Vienna“ nicht nur ein kulinarisches, sondern auch überaus günstiges Erlebnis.

Ein besonderer Service ist auch der Verkauf von Drehtabak direkt an der Bar, ebenso wie der Vertrieb von für unsereins exotischen Getränken wie „fritz-limo“ in den Geschmacksrichtungen Melone, Orange und Apfel-Kirsch Holunder, direkt aus der „Koffeintruhe“ an den Tisch. Cocktail- und Longdrinkfreunde kommen genauso auf ihre Kosten wie Wein- oder Biergenießer.

Die Innenansicht des "Vienna" (Foto: Denzinger)

Einladend: Die Innenansicht des "Vienna" (Foto: Denzinger)

Ob gemütlich auf der Couch oder an der großen Bar – ein Plätzchen findet man meistens. Doch der Abend sollte im „Vienna“ schon recht früh beginnen, sonst läuft man Gefahr doch keinen der begehrten Plätze zu ergattern.

Neben Plakaten und Aufklebern befinden sich an den Wänden Bilder, die besonders ins Auge fallen. Seit Samstag, 17. September werden gerade beispielsweise Bilder des Künstlers „Solid’s Space“ ausgestellt.

Das „Vienna“ lohnt definitiv einen Besuch, wenn man auf der Suche nach einer coolen Location ist!

Meine Bewertung in Punkten(1 = schlecht, 5 = sehr gut):

Die Bar (Foto: Denzinger)

Kennenlernen in gemütlicher Atmosphäre: Die Bar (Foto: Denzinger)

Äußeres Erscheinungsbild: 3
Preise: 5
Atmosphäre: 4
Personal: 4

Kontakt:

Cafe Vienna
S1, 15
68161 Mannheim

Öffnungszeiten:

So bis Do: 10 bis 02 Uhr
Fr und Sa: 10 bis 03 Uhr

Vorschau: Nächste Woche lest ihr an dieser Stelle einen Artikel von Tatjana zum Thema natürlicher Mittel und Tipps gegen Verstopfung.

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Ausgehtipps, Teil 1: Colonial-Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: 1001 Nacht, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 5: Die “Hitana Lounge”, Schwetzingen

Kann mit Urlaubsfeeling punkten: Der Außenbereich der "Hitana Lounge" (Foto: T. Gartner)

Sonntäglicher Brunch, Mittagsbuffet und Beachparty – diese und noch einige weitere Angebote erwarten den anspruchsvollen Gast in der „Hitana Lounge“ in Schwetzingen.

 Wer träumt nicht von einem Himmelbett, das seinem Namen alle Ehre macht und dem darauf Gebetteten tatsächlich den Blick in den strahlend blauen Himmel ermöglicht? Die Füße im puderweichen Sand, ein kühles Getränk in der Hand und schon ist die Urlaubsstimmung perfekt. Ein Besuch in der „Hitana Lounge“ gleicht einem Tag in der Südsee – nur ohne stressigen Flug und Jetlag.

 „Der Gast geht mit einem Lächeln und kommt mit Freunden wieder“, das ist laut Geschäftsführerin Karolin Löffler das erklärte Ziel des „Hitana“-Teams. Der großzügige Außenbereich der Lounge begeistert nicht nur sonnenhungrige Jugendliche und Erwachsene – auch Kinder kommen im „größten Sandkasten der Rhein-Neckar-Region“ auf ihre Kosten. „Junge und sehr junge Gäste sind bei uns immer herzlich willkommen“, erklärt Löffler, „an unseren Beachparties gibt es immer einen Kinder- und einen Erwachsenenbereich. So können sich die Eltern entspannen, während sich der Nachwuchs auf der Hüpfburg oder beim Dosenwerfen vergnügt.“

Zum Anbeißen: Ein Teil des sonntäglichen Frühstücksbuffets (Foto: T. Gartner)

 Bei schlechtem Wetter bietet der Innenbereich der Lounge eine mehr als ausreichende Alternative: stylische Sitzgelegenheiten und aufwendig arrangierten Gerichte runden die elegante Atmosphäre ab.

 Sehr empfehlenswert seien die Live-cooking-Wok-Aktionen, bei denen eine Köchin aus Laos vor den Augen der Gäste frische Gerichte zubereite, sagt Löffler. Aber auch bei den A´ la carte-Speisen sei für jeden etwas dabei.

 Die Besonderheit: „Alle Möbelstücke, auf denen man sitzt, kann man auch kaufen“, erzählt Löffler. Durch die Verknüpfung von Möbelausstellung und Gastronomie sei die „Hitana Lounge“ ein spannendes und innovatives Projekt.

Gewinnspiel:
Ihr wollt euch selbst ein Bild von der „Hitana Lounge“ in Schwetzingen machen? – Kein Problem: Wir verlosen einmal freien Eintritt zur Beachparty am Sonntag, 10. Juli mit kostenlosem Begrüßungsgetränk für zwei Personen. Schreibt einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Hitana“ und eurem Namen bis spätestens Donnerstag, 7. Juli, 24 Uhr, an tatjana.gartner@face2face-magazin.de. Der Gewinner wird am Freitag, 8. Juli per E-Mail benachrichtigt. Face2Face-Mitarbeiter sind von der Teilnahme zum Gewinnspiel ausgeschlossen.

Kontakt:
Duisburger Straße 9
68723 Schwetzingen
Tel.: 015143215480

Öffnungszeiten:
Mo: Ruhetag
Di-Mi: 12:00 – 23:00
Do: 12:00 – 24:00
Fr: 12:00 – 01:00
Sa: 14:00 – 01:00
So: 10:00 – 24:00

Vorschau: Nächste Woche erklärt euch Gülcin wie man Schritt-für-Schritt Marzipanrosen selber machen kann.

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Ausgehtipps, Teil 1: Colonial-Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: 1001 Nacht, Speyer

Ausgehtipps, Teil 4: Das “1001 Nacht”, Speyer

Heute folgt der vierte Teil meiner Ausgehtippsserie und ich hoffe es ist euch noch nicht langweilig geworden. Vielleicht war ja bisher auch die ein oder andere Location dabei, die ihr ausprobiert habt. Wenn ja, teilt eure Erfahrungen mit mir und den anderen Lesern in den Kommentaren!

 Heute widme ich mich wieder einmal einer Shisha-Lounge, die mir doch sehr ans Herz gewachsen ist – und das nicht nur weil mein Fußweg dorthin nur etwa fünf Minuten dauert: Das „1001 Nacht“ in Speyer.

 Gemütliche schwarze Sofas und Sessel, ein großer Flachbildfehrnseher an der Wand, ein kühles Getränk und die Shisha vor sich auf dem Glastisch – so lässt es sich aushalten. Insgesamt 50 Tabaksorten hat das „1001 Nacht“ zu bieten, genügend Auswahl also sowohl für eingefleischte Shishafans als auch für Erstbenutzer. Mein persönlicher Favorit: Cosmopolitan. Fruchtig-süß, einfach super-lecker!

Im "1001 Nacht" (von links): Sascha, ich und Rida (Foto: Castelli)

 Umgängliches Personal und guter Service: Die beiden Inhaber der Lounge, Rida Karkaba und Sascha Benz, haben Freude an der Sache und das merkt man ihnen auch an. Was gibt es Schöneres als sich abends erschöpft auf die Couch fallen zu lassen und schon steht einer da mit dem Lieblingsgetränk in der Hand, ohne dass man auch nur den Mund aufmachen musste. Gut – dass ich jedes Mal, wenn ich dort bin, eine kleine Fanta trinke, dürfte sich in der Zwischenzeit herumgesprochen haben, trotzdem ist es eine nette Geste.

 Stichwort: Fanta. Mit zwei Euro für eine kleine Fanta ist das „1001 Nacht“ leider eines der teuersten Lokale, zumindest was Softdrinks betrifft. Shishas gibt es ab sechs Euro, wobei auch welche für zehn Euro zu bekommen sind. „Der hohe Preis ergibt sich aus der speziellen Tabaksorte, die wir hierfür verwenden. „Starbuzz“-Tabak ist etwa sechsmal teurer als gewöhnlicher Shisha-Tabak“, erklärt Karkaba, „dafür sind Geschmack und Duft auch intensiver.“

Meine Bewertung in Punkten (1 = schlecht, 5 = sehr gut):
Äußeres Erscheinungsbild: 5
Preise: 3
Atmosphäre: 5
Personal: 4

Kontakt:
1001 Nacht, Speyer
Schützenstraße 21 A
67346 Speyer
Tel.: 01797649906
Homepage: http://www.1001-nights.de/

Öffnungszeiten:
Sonntag bis Donnerstag: 17.00 bis 24.00Uhr
Freitag und Samstag: 17.00 bis 3.00Uhr
Montag: Ruhetag

Vorschau: Vegetarisch essen – was für Vor- und Nachteile kann eine solche Ernährungsumstellung haben? Und auf was muss man dabei achten? Diese und weitere Fragen klären wir nächsten Sonntag. Die Woche drauf gibt es dann konkrete Rezepttipps – so schmeckt das essen auch ohne Fleisch.

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Ausgehtipps, Teil 1: Colonial-Lounge, Hockenheim

Ausgehtipps, Teil 2: Liquid Lounge, Speyer

Ausgehtipps, Teil 3: Pasta Pasta, Speyer

Ausgehtipps, Teil 5: Hitana Lounge, Schwetzingen