Über Anna-Sophie Maetzke-Hodzic

Anna-Sophie Mätzke-Hodžić - Jahrgang 1989. In Neubrandenburg geboren, zog es sie bedingt durch die Eltern schon früh an die verschiedensten Orte. So lebte sie unter anderem in Kassel, Karlsruhe, München, Singapur und Bosnien. In Mainz studiert sie seit 2010 an der Johannes Gutenberg-Universität Ethnologie sowie Allgemeine- und Vergleichende Literaturwissenschaft. Derzeit schreibt sie an ihrer Bachelor-Arbeit. Schreiben hat ihr schon immer große Freude bereitet. So fing sie schon in jungen Jahren an Gedichte und Kurzgeschichten zu verfassen. Seit sie beim ZDF als Redaktionshilfe arbeitete, liebäugelt sie mit dem Beruf der Journalistin. Eine besondere Beziehung hat sie zu dem Land Bosnien. Dort machte sie nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr. Seitdem setzt sie sich viel mit dem kulturellen und politischen Geschehen des Landes auseinander. Für Face2Face verfasst sie in der Kolumne ab November 2014 Beiträge zu allem, was sie beschäftigt, sowie zu den kleineren und größeren Herausforderungen des Lebens.

Idealismus und Träume – mein täglich Brot

Es sind diese beiläufigen Sätze, die uns immer wieder vor Augen halten, dass gewisse Lebensträume belächelt werden. Vor kurzem war ich bei einem Basketballspiel und plauderte während der Pause draußen mit der Frau eines Spielers. Sie erzählte von ihrer Familie, … Weiterlesen

Gebt mir Anerkennung! – oder wenn manche Menschen Fische wären

Manchmal lechze ich förmlich nach Anerkennung. Und das geht mir gewaltig auf die Nerven und widert mich zugleich auch an. Es muss doch reichen selbst zu wissen, was ich kann und erreicht habe? Wieso muss ich aus den Mündern anderer … Weiterlesen

Einmal um die Wette reisen

Was einem für Menschen auf Reisen begegnen. Da sind Weltenbummler, die ihren Job an den Nagel gehängt haben und für mehrere Monate die Welt bereisen. Rastlose Seelen, die einen kleinen Hafenort Tausende Kilometer vom eigentlichen zu Hause zu ihrem neuen Wohnsitz … Weiterlesen

Lass den Herbst hinein

Es ist wieder soweit – das Licht scheint besonders schön, die Bäume sind voller bunter Blätter, es riecht nass, feucht, erdig draußen und der mürrische Mann in der Eisenbahnlock in der Innenstadt bietet geröstete Esskastanien an. Am Straßenrand werden saftig … Weiterlesen

Von einer verschollenen Fotobox

Ich bin aufgeregt. Seit einigen Tagen rede ich von nichts anderem mehr und fiebere meinem Urlaub wie ein kleines Kind entgegen. Die Rede ist von Marokko – ein langgehegter Traum, der nun Wirklichkeit wird. Für unseren Backpackingtrip haben mein Mann und ich … Weiterlesen

Wenn die Zeit nicht richtig tickt

Unendlich kommen mir diese hitzigen, schwülen Sommertage, die die Zeit wie zähen Kaugummi in die Länge dehnen, vor. Unzählige Eisportionen habe ich verputzt, im See geplanscht, Wolken beim Vorüberziehen betrachtet, mindestens 1000 Liter Sonnenstrahlen getankt und genauso viel Schweiß ist vermutlich … Weiterlesen

Sinti und Roma – Nirgendwo zu Hause

„When the road bends you can‘t walk straight“ – so lautet ein Sprichwort der Roma, das wohl kaum treffender ihren traurigen Leidensweg beschreibt. Wie oft mussten Roma andere Wege einschlagen, weil sich nicht erwünscht waren und Erniedrigungen über sich ergehen lassen. … Weiterlesen

Herz verloren in Bosnien

Nach dem Abitur wollte ich in die weite Welt hinaus. Gelandet bin ich in Bosnien. Rund 1000 Kilometer entfernt von München, in der Stadt Tuzla, deren Name sich vom türkischen Wort Tuz (Salz) ableitet, wovon sich unter der Stadt reichlich … Weiterlesen

Portugal im Februar, Teil 2: Atlantikluft, noch mehr Fisch und der Klang von Fado

Nazare ist ein am Atlantik gelegener Küstenort. Wir machten uns von Aveiro mit dem Bus dorthin auf. Bekannt ist Nazare vor allem für seine Riesenwellen – viele Orte an der Atlantikküste Portugals sind wahre Surferparadiese. Der erste Eindruck von Nazare … Weiterlesen

Die Kunst des Liebens

Stellt euch vor, Liebe wäre eine Kunst, die man erlernen kann. Schenkt man Erich Fromm Glauben dann kann jeder – an dieser Stelle können diejenigen, die die Hoffnung an die Liebe endgültig aufgegeben haben einmal aufatmen – das Lieben erlernen. … Weiterlesen