Life in Japan: Tipps zum zurechtfinden in einer fremden Welt

Kunterbunte Lichter, viele Menschen, eine laute Geräusch-Kulisse, fremde Gerüche – der erste Eindruck auf den Straßen Tokios ist überwältigend. Die Mega-Stadt besticht durch schiere Masse. Überall ist man von leuchtenden Neon-Schilder, herumlaufenden Menschen und dudelnder Musik umgeben . Gleichzeitig ist aber – wie überall in Japan – alles sehr sauber und die Menschen super höflich – auch wenn die Verständigung etwas schwierig ist. Doch wie wie findet man sich zurecht in der fremden Welt?

Sitten kennen

Aufpassen: Wer immer die Augen aufhält, kann nicht viele Fehler machen (Foto: Möller)

Aufpassen: Wer immer die Augen aufhält, kann nicht viele Fehler machen (Foto: Möller)

Vor allem in Ländern, mit anderen Traditionen und Sitten ist es wichtig ich mit den Gepflogenheiten des Landes vertraut zu machen. So gilt es in Japan etwa als unschicklich, sich geräuschvoll auf der Straße die Nase zu putzen. Das laute schlürfen einer Suppe aber gehört zum guten Ton und signalisiert dem Gastgeber, dass es einem gut schmeckt. Auch nach dem Weg fragen kann in Japan schwierig werden – nicht nur herrscht eine große Sprachbarriere: Japaner verlieren nicht gerne ihr Gesicht und geben zu, dass sie etwas nicht wissen. Deswegen kann es passieren, dass einem ein freundlicher Passant – obwohl er den gesuchten Ort nicht kennt – zielsicher eine bestimmt Richtung zeigt. Diese muss jedoch nicht unbedingt stimmen.

Anpassen

Ausprobieren: Natp-Bohnen und Seetang-Salat zum frühstpck? Warum nicht (Foto: Möller)

Ausprobieren: Nato-Bohnen und Seetang-Salat zum Frühstück? Warum nicht (Foto: Möller)

Manchmal muss man ins kalte Wasser springen und sich anpassen. Etwa wenn es heißt, dass vor einem Besuch des Tempels, einer Wohnung, oder eines Restaurants mit Tatami-Matten die Schuhe ausgezogen werden müssen. Ganz einfach gelingt dies, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und die Menschen links und rechts beobachtet. Und im Zweifel gilt: Wenn etwas falsch läuft, wird einen schon jemand darauf hinweisen. Auch beim Essen gilt: Anpassen und Ausprobieren. Lokale Spezialitäten – wie etwa die fermentierten Nato-Bohnen – mögen nicht jedem schmecken. Ein Erlebnis ist ihr Genuss aber auf jeden Fall und am Ende der Reise hat man eine Geschichte mehr.

Kommunizieren

Vor allem in Ländern, deren Sprache man nicht spricht fällt das Kommunizieren oft schwer. Wenn dann noch eine gewisse Englisch- Unverständigkeit hinzukommt, will man anfangs gerne mal verzweifeln. Doch auch das gehört zum Urlaubsfeeling dazu. Einfach ein kleines Wörterbuch einstecken und im Falle eines Falles – etwa bei Allergien und Unverträglichkeiten beim Essen – dem Gegenüber  den Begriff im Wörterbuch zeigen. Auch mit Händen und Füßen lässt sich sehr gut kommunizieren – wobei man hier darauf achten sollte, dass für uns normale Gesten nicht überall auf der Welt das gleiche bedeuten.

Vorschau: Nächste Woche gibt es hier ein Rezept für einen leckeren Auberginen Salat.


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Über Nina Moeller

Jahrgang 1990. Sie ist in Saarlouis (Saarland) geboren und aufgewachsen, studierte in Mannheim Politikwissenschaften und Medien-und Kommunikationswissenschaften und schloss das Studium 2012 mit dem Bachelor-Abschluss ab. Parallel arbeitete sie als freie Mitarbeiterin beim Mannheimer Morgen und bei Face2Face. Zudem absolvierte sie Praktika unter anderem beim ZDF, der dpa und beim SWR. Zurzeit studiert sie in Mainz Empirische Demokratieforschung. Bei Face2Face schreibt Nina seit Oktober 2011 für die Tipps&Tricks-Rubrik, da sie es spannend findet den Lesern die kleinen Kniffe zu präsentieren, die den Alltag erleichtern. Seit August 2013 ist sie stellvertretende Redaktionsleiterin bei Face2Face und Leiterin der Tipps&Tricks.

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