Wir wollen „Mannheim mitten in der Nacht“ erleben!

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Die Meute feiert: Vom Blick des veganischen Cafés "Kombuse" (Foto: Offizielles Pressefoto "Kombuse")

Es ist Samstag, der 28. April und die Stadt Mannheim bereitet sich auf den Abend ihres Lebens vor. „Mannheim mitten in der Nacht“ macht sich noch zurecht und öffnet dann seine Pforten den zahlreichen Besuchern dieses spektakulären Abends. 39 Bars und Clubs haben ein kostenloses Programm vorbereitet. Face2Face war für euch dabei.

Um 21 Uhr beginnt der Abend in Mannheim. Es ist relativ dunkel und die Stimmung ist gut. Die lange Nacht startet in der „Filmriss“-Bar im Jungbusch. Die Bar ist schon voll, die Getränke fließen, alle unterhalten sich angeregt und die Musik läuft bereits. Ein Live-DJ sorgt für die nötige Stimmung. Einige der Besucher nutzen den Abend und machen eine gepflegte Kneipen- und Club-Tour durch Mannheim, man will ja schließlich das kostenlose Angebot in der wohl aufregendsten Stadt der Rhein-Neckar-Region nutzen. Ist das Getränk erst einmal geleert geht es hinaus auf die „Partymeile“ der Stadt – den Jungbusch.

Es ist mittlerweile fast 22 Uhr und der nächste Barbesuch steht an. Die Massen wandern weiter ins „Blau“. Eine alternative Bar, mit toller Livemusik von einer Rockband, vielen netten Menschen und einer ausgelassenen Atmosphäre. Die Musik ist sehr gut, viele stehen draußen, weil der Andrang in der Bar sehr hoch ist und der Abend noch sehr warm.

Nachdem sich das Bierglas geleert hat, zieht es die Besucher zum nächsten Café, das „Cafga“, doch die Tatsache, dass das Lokal zum Bersten ist, lässt auch uns als Musikredaktion weiterziehen ins „Nelson“. Eine kleine, wunderschöne Bar am Ende der Straße, die auch sehr gut gefüllt ist. Dort ist die Stimmung so aufgeheizt wie die Luft. Es brennt und fließt an den verschwitzten Körpern herunter, während die Menschen ausgelassen auf den Tischen zu Reggea Musik tanzen und feiern.
Und nicht nur in, sondern auch vor der Bar tanzen die Menschen, unterhalten sich, lernen sich kennen – alles sehr entspannt.

Die Uhr sagt, dass es Zeit wird sich noch ein „Fußpils“ (Anm. d. Red.: Das ist ein Bier, das man unterwegs trinkt) zu holen und in den ersten Club zu gehen. Natürlich kann die Musikredaktion nicht überall sein, daher haben wir uns als erstes für das „Genesis“ entschieden, in dem an diesem Abend vom Radiosender „DasDing“ der „Raddau und Rabatz“-Club stattfindet. Das bedeutet viele gut gelaunte Menschen in einem Club, ein guter DJ und Musik von Dubstep mit HardRock über Pop und Trashmusik. Doch die Mischung macht es und so wird der erste Clubbesuch ein voller Erfolg.

Jedem Club wird die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt und so ziehen die meisten und mit ihnen auch wir in den nächsten Club. Als nächstes steht das „Soho“ an. Dort angekommen werden wir aber enttäuscht, denn der Club ist voll und eine lange Schlange hat sich gebildet. Der unbändige Drang sich zu bewegen ist größer als die Geduld zu hoffen, dass man in einen vollen Club hineinkommt, also zieht es die Redaktion weiter in die Quadrate. An weiteren schönen Bars vorbei, gelangen wir zu Q5. Dort findet die „Nerd´n´Sexy mitten in der Nacht“-Party statt mit den Resident DJs „KidKuts“ und „Lastjenstodance“. Die Stimmung ist sehr gut, die DJs sind ein eingespieltes Team und übertreffen sich gegenseitig am laufenden Band, alle tanzen und feiern zufrieden, es gibt kein Gedrängel und keine Zankereien, nur stickige Luft und sehr gute elektronische Musik.

Initiatorin dieses Spektakels ist Beril Yilmam und die offensichtlich gut organisierten Mitarbeiter des Clustermanagements. Hintergrund dieses Abends ist es der Welt den Neu- und sogar den Alt-Mannheimern zu zeigen, was ihre Stadt zu bieten hat, welche tollen Möglichkeiten es gibt neue Freundschaften zu schließen oder einfach nur ein paar Feiergenossen zu finden. Alles in allem ist der Abend ein voller Erfolg und bedarf einer baldigen Wiederholung.

Vorschau: Und nächste Woche startet die Musikredaktion einen kleinen Rückblick ins Jahr 2011, zum ersten „Maifeld Derby“ mit einem Interview der Band „Ra Ra Riot“, die dort auftraten.