Es ist Donnerstag, der 22. März und der zweite Tag der internationalen Musikmesse Frankfurt hat begonnen. Das Gelände und die Auswahl an Musikinstrumenten ist groß und vor allem faszinierend. Es ist beeindruckend, wie sich professionelle Musiker und Anfänger auf Anhieb verstehen und die Instrumente genau unter die Lupe nehmen. Alle großen Musikvertreter sind vor Ort. „Gibson“ für die Gitarrenliebhaber, „Pioneer“ für die DJs und „Regioactive“ als Magazin.
Der Musikbusiness-Bereich auf der Messe ist sehr groß und interessant. Mannheims „Popakademie“, sowie das „Clustermanagement“ sind dort vertreten und beantworten alle offenen Fragen. Aber nicht nur die „Popakademie“ ist als Hochschule vertreten. Viele private und staatliche Musikhochschulen präsentierten sich hier . Von Jazz bis HipHop sind sämtliche Musikrichtungen vertreten und willens neue Hörer anzuwerben. Unter den vielen Hochschulen sind auch viele Größen der Instrumentenhersteller vertreten. Ihre Messestände sehen aus wie eine Miniaturausgabe der Rock´n´Roll Hall of Fame. Ein Traum für jeden Musiker, Musikfanatiker und Musikbeobachter. Da schlagen die Herzen definitiv höher.
Samstags gab es am Stand des Gitarrenherstellers „Lakewood“ gleich zwei sympathische Musiker zu sehen: Zuerst gab sich Gregor Meyle, dann Jonathan Kluth die Ehre.
Gregor Meyle ist den meisten wohl als Zweitplatzierter von Stefan Raabs Castingshow „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ bekannt. Der Vollblutmusiker gibt eine Auswahl seiner Songs zum Besten und kann nicht nur mit seiner ehrlichen Musik, sondern auch mit seiner offenen und lustigen Art begeistern. Man merkt Meyle förmlich an, dass er durch seine Erfahrungen in Raabs Show gereift ist und gerne mit dem Publikum spielt. Jonathan Kluth ist ein begnadeter Multiinstrumentalist. Neben Gitarre spielt er auch noch Bass, Mandoline, Violine, Schlagzeug und Piano . Am „Lakewood“-Stand spielt er zwar „nur“ Gitarre, jedoch kann er problemlos zeigen, was nicht nur musikalisch, sondern auch stimmlich in ihm steckt. Seine bemerkenswerte Stimme fügt sich sehr gut in seine Musik ein, die etwas sehr Episches hat. Kluth präsentiert vor allem Songs von seiner EP „Rooms“, die bald erscheint.
Ein weiteres Highlight für die Besucher, besonders natürlich für Gitarristen, ist der „Gibson“-Stand. „Gibson“ ist neben dem Konkurrenten „Fender“ einer der bekanntesten und größten Gitarrenhersteller weltweit und genießt große Anerkennung unter Musikern. So war die erste industriell hergestellte Gitarre eine „Gibson“. Der Hersteller ist sowohl für akustische als auch elektronische Gitarren, wie zum Beispiel die „Hummingbird“ oder „Les Paul“, bekannt. Musikalische Größen wie „Jimmy Page“ von „Led Zeppelin“ oder Eric Clapton schwören auf ihre „Gibson“-Gitarren. Sie sind besonders für das Touring sehr geeignet, da sie massiv und robust und dadurch strapazierfähiger sind. Besucher der Messe sind vom „Gibson“-Stand besonders angetan, da man gerade wertvolle Modelle wie die „Hummingbird“ selbst ausprobieren darf. So manch einem zaubert dies ein verklärtes Lächeln ins Gesicht…
Auch der Abschlusspressebericht der Musikmesse zieht eine sehr positive Bilanz. Die Musikmesse sei die wichtigste Veranstaltung der Musikinstrumenten- und Live-Entertainmentbranche. Es wurden besonders die Internationalität, das vielfältige Angebot und die konstante Besucherzufriedenheit gelobt.
Vorschau: Nächste Woche folgt ein Konzertbericht über Gisbert zu Knyphausen.

