“Unsere Band steht für absolute musikalische Freiheit” – Interview mit “Emil Bulls”

Live: "Emil Bulls" im "Substage" in Karlsruhe(Foto: Güngör)

Emil Bulls – manch einer würde sagen, sie machen Metal in den verschiedensten Formen, doch sie selbst sagen, dass sie sich nicht in Schubladen stecken. Face2Face hat den Bassist der Band Jamie Richardson während ihrer “Oceanic”-Tour in Karlsruhe im Musikclub “Substage” getroffen und sich Antworten zu einigen wichtigen Fragen geholt.

Face2Face:Wie habt ihr als Band zusammengefunden?
Richardson
: Als Band zusammengefunden haben wir uns über die Schule, also ganz klassisch als Schülerband. Ich war mit Gitarrist Moik zusammen auf einer Schule und da haben wir irgendwann einen kleinen Jam mit unseren ersten Drummer gespielt und der meinte dann „Ja, hey ich spiele in ner Band und wir suchen noch jemanden und so“ und dann sind wir zu denen in den Proberaum gereist und haben die erste Bandprobe abgehalten und im Grunde genommen haben wir nie darüber geredet, sondern waren dann einfach eine Band.

Face2Face: Wie würdet ihr eure musikalische Entwicklung von damals bis heute beschreiben? Was hat sich verändert?
Richardson
: Als wir angefangen haben, wussten wir nicht genau in welche Richtung das geht. Wir haben alle Musikstile ausprobiert und ich würde sagen, dass unsere Musik schon ein Stück härter geworden ist. Unsere Band steht für absolute musikalische Freiheit und wir stecken uns in keine Schubladen sondern machen Musik frei aus dem bauch heraus, so wie sie aus uns raus fließt.

Face2Face: Ihr habt gerade euer neues Album „Oceanic“ herausgebracht – wie sah die Arbeit an den Aufnahmen aus?
Richardson
: Die Arbeit an „Oceanic“ hat so angefangen, dass wir uns erst entscheiden mussten eine neue Platte zu machen, denn zuerst wollten wir alle ein wenig ausspannen, sind aber dann ganz schnell zu dem Entschluss gekommen eine neue Platte zu machen. Man muss eben bedenken, dass wenn man gerade von einer längeren Tour zurück kommt, man etwas ausgebrannt ist, aber das hat sich ziemlich schnell geändert. Wir haben uns ein Haus gemietet, haben uns zwei Wochen eingesperrt und dann ist es mehr oder weniger von alleine geflossen.

Sorgen für völlige Eskallation bei den Fans: "Emil Bulls" (Foto: Güngör)

Face2Face: Wie ist es für euch live zu spielen?
Richardson
: Auf der Bühne live zu spielen ist für uns genau das Ding warum wir Musik machen. Wir haben über ein Jahr an dem Album gearbeitet und jetzt auf Tour können wir so ein bisschen die Lorbeeren ernten. Sehen zu können das die Leute unsere Musik abfeiern, dass sie unsere Song auswendig mitsingen können und sich für und mit uns freuen, dieses Gefühl ist einfach unbezahlbar.

Face2Face: ich komme dann auch direkt zur letzten Frage – was sind eure Wünsche und Ziele für 2012?
Richardson
: Unsere Wünsche und Ziele für 2012 sind erstmal der zweite Teil unserer „Oceanic-Tour“ darauf freuen wir uns sehr, dann kommen natürlich einige neue Städte die es bei der ersten Tour nicht geschafft haben. Nach der Tour ist vor der Tour, was bedeutet es kommen einige Festivals dazu und dann mal schauen, was noch so auf uns zu kommt.

Vorschau: Nächste Wochen seht ihr hier ein Interview mit „Culcha Candela“

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