Von lieben Postboten und schlimmen Montagen

Alles geht schief? Manchmal gibt es einen Lichtblick. (Foto: Obermann)

Mein Montag war grausam. Irgendwie lief alles schief. Erst vergaß ich die Kindergartentasche des Kleinen, dann meinen Geldbeutel, und irgendwie lief alles nicht so rund. Am liebsten hätte ich mir so einen Bepper auf die Stirn geklebt :”I hate mondays”. Es war wirklich furchtbar. Sogar ein Gedicht habe ich diesem schrecklichen Tag gewidmet und damit wenigstens etwas Erfolg gehabt, denn dadurch ist nun mein drittes Notizbuch mit Gedichten gefüllt, die, die auf losen Blättern oder dem PC stehen mal nicht mitgerechnet.

 Und tatsächlich. Kaum war das Gedicht geschrieben, ging es mir besser und ich konnte am Dienstag “durchstaten”.

 Da ich grade etwas erkältet und auf dem Rad nicht so gut unterwegs bin, lief ich mit meinen Spatz zur Kita. Er fuhr, im Kinderwagen. Auf halbem Weg sehe ich unseren Postboten. Der ist wirklich ein Schatz. Er kommt auch zu meiner Mutter und kennt mich noch aus der Zeit, da ich zu Hause gewohnt habe. Da meine Mutter nun öfter mal ihre Pakete zu mir schicken lässt, dass sie auch angenommen werden können, kommt er des öfteren zu uns, und ist auch so lieb, wenn mal keiner da ist, die Pakete beim Sonnenstudio abzustellen.

 Am Dienstag hat er mir mal wieder bewiesen, was für ein Glück man mit einem guten Postboten haben kann. Er winkte mir ganz komisch zu, machte ein viereckige Geste mit der Hand und verwirrt blieb ich erst mal stehen. Zum Glück. Er fuhr neben ran und kam voller Elan aus dem Postauto gesprungen.

 “Ist jemand zu Hause?”, fragte er und ich schüttelte noch immer etwas perplex den Kopf. Kurzerhand drückte er mir ein Paket in die Hand und kaum hatte ich den Absender gesehen, hüpfte ich tatsächlich einmal durch die Straße. Es kam vom Noel-Verlag und darin, das wusste ich wohl, lagen die ersten, druckfrischen Exemplare meines neuen Kinderbuches “In Mamas Bauch”. Ja, ich hab schon glück mit meinem Postboten, sonst hätte ich glatt bis Nachmittags warten müssen, um mich freuen zu können. Und so ein bisschen Freude am Morgen tut uns doch allen gut!

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